125 Jahre WIR – 125 Jahre Volksbank Schermbeck

125 Jahre WIR – WIR – der Fels in der Brandung – 125 Jahre Volksbank Schermbeck

WIR wie = wachstumsfördernd – innovativ – Risikoabwägend – das zusammen ergibt das Wörtchen WIR – Ihre Volksbank Schermbeck.

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Das Jahr 1891

Was verbindet die Volksbank Schermbeck eG. und die Sioux-Indianer mit dem Jahr 1891?
In diesem Jahr wurde die Schermbecker Bank gegründet,  im gleichen Jahr endete aber auch mit der Unterwerfung der Sioux-Indianer der Indianerkrieg in den USA.

Im Gegensatz allerdings zu den Sioux-Indianer hat sich die Volksbank eG. in den 125 Jahren ihres Bestehens ihre Selbstständigkeit erhalten und hat sich bis heute niemanden unterworfen.
Ein Grund dafür,  125 Jahre nach der Gründung – dass die Schermbecker Volksbank auf allen Ebenen so erfolgreich ist. 125 Jahre Volksbank Schermbeck Rainer Schwarz Foto Petra Bosse (5)

Ein Geburtstag, der es Wert ist gebührend gefeiert zu werden!

Grund für strahlende Gesichter bei der heutigen Geburtsfeier hatten beide Bankvorstände Rainer Schwarz und Norbert Scholtholt, denn passend zum 125. Gründungsjahr konnte Rainer Schwarz eine Fotoausstellung, die anschaulich die „wechselhafte“, aber doch sehr „erfolgreiche Geschichte“ der regionalen Genossenschaftsbank darstellt, eröffnen.

125 Jahre Volksbank Schermbeck Rainer Schwarz Foto Petra Bosse (1)

Chronik

Genau am heutigen Tag, 15 März 1891 fanden in der Gaststätte Menting in Altschermbeck 43 Bürger aus Schermbeck und Altschermbeck, aus Damm, Bricht, Overbeck und Rüste zusammen. Sie gründeten durch einstimmigen Beschluss, den Schermbecker- Spar- und Darlehnskassenverein eingetragene Genossenschaft mit uneingeschränkter Haftpflicht.

Modetechnisch trug Mann im Jahre 1892 einen ansehnlicher Schnäutzer und die Frauen hochgeschlossene Blusen.
Modetechnisch trug Mann im Jahre 1891 einen ansehnlicher Schnäutzer und die Frauen hochgeschlossene Blusen.

Was aber gab es 1891 noch?
Zum Rendanten – heute würde man sagen „Geschäftsführer“ wurde August Böckenhoff gewählt. Er musste noch eine persönliche Kaution hinterlegen, damit die Spargelder der Genossen vor Veruntreuung geschützt waren.
Preußisch streng ging es zu – wer unentschuldigt der Generalversammlung fern blieb, musste eine Strafe von 0,50 Mark entrichten. Der gleiche Preis, was damals vor 125 Jahre ein Brot kostete.
Verletzungen des Bankgeheimnisses zog Konventionalstrafe von 30 Mark nach sich. Da blieb doch jeder Bankangestellte damals lieber still und verzichtete auf eine Verletzung des Bankgeheimnisses, denn der durchschnittliche Monatslohn betrug gerade mal die die stolze Summe von 56,30 Mark. Umgerechnet auf heute – 1600 Euro.
Was aber immer, damals so wie heute gleich geblieben ist „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“. Kurz ausgedrückt in einem Wort „WIR“ , denn bereits und bis heute haben des die Gründungsmitglieder damals schon verstanden dass das „WIR“ stärker ist als das „ICH“.
WIR – das sind die, die Tür an Tür leben.
WIR – das sind die, die eine gesunde Wirtschaftsstruktur fördern und in Schermbeck Steuern zahlen.
WIR – das sind die, die Institutionen und Vereine, Soziales und Kultur unterstützen wollen.
WIR – das sind die, die ihre Entscheidungen selber treffen und jedes Mitglied das gleiche Stimmrecht hat.
Wir – das sind wir alle.

WIR hier in Schermbeck und Umgebung – 125 Jahre Volksbank Schermbeck – 125 Jahre WIR