Ute Slowik wird die Nachfolgerin von Monika Schlebusch in der öffentlich-katholischen Bücherei.

Die Schermbeckerin bringt Erfahrung mit. In der Zeit von 2011 bis 2013 war die gelernte Bürokauffrau und alleinerziehende Mutter für die Bücherei in der Gesamtschule zuständig.

Sie brachte diese wieder auf Vordermann, wie sie sagt. „Die Stelle in der Gesamtschule hat mir Spaß gemacht und freue mich jetzt, wieder die Chance zu bekommen, mich hier einzubringen“.

 Ute Slowik  wird die Nachfolgerin von Monika Schlebusch
Ute Slowik wird die Nachfolgerin von Monika Schlebusch

Mit Büchern kennt sich die 56-Jährige aus. 2013 legte sie ein Kinderbuch mit dem Titel „Fantastisch“ auf. Dieses hatte sie derzeit mit 40 Gesamtschülern zusammengestellt. „Vielleicht gibt es ja dann bald neues Buch. Wer weiß“, sagte Pastor Klaus Honermann am Donnerstagmittag in der Bücherei.

Eine derzeitige weitere Festanstellung nach Ablauf der Jahre in der Gesamtschule war laut Ratsbeschluss nicht möglich. Eigentlich, so Bürgermeister Rexforth, sieht der Haushaltsplan auch jetzt eine neue Festanstellung in der Bücherei nicht vor. Dass nun Ute Slowik diese Stelle von Monika Schlebusch neu besetzen kann, macht ein Förderprogramm möglich. „Chance zur Teilhabe“ richtet sich an Menschen, die seit mehr als sechs Jahren arbeitslos sind. Ein Glücksfall für die Bücherei, wie Mike Rexforth sagt, sei dieses Programm.

Förderprogramm für Arbeitgeber, Privatpersonen und Vereine

Das fünfjährige Förderprogramm „16 i“ läuft über die jeweiligen Jobcenter der Gemeinden und deckt, so Mike Rexforth, die ersten zwei Jahre zu 100, das dritte zu 90, das vierte zu 80 und das fünfte Jahr zu 70 Prozent ab.

Im Rahmen des Förderprogramms möchte Bürgermeister Mike Rexforth weitere Stellen in der Gemeinde mit Langzeitarbeitslosen besetzen und ihnen dadurch eine Chance zur Eingliederung in die Arbeitswelt geben. „Als Nächstes möchten wir dem Bauhof mit einem Hausmeisterdienst besetzen. Zu diesen Arbeiten soll dann der Aufgabenbereich fallen wie unter anderem die Überwachung von Mülleimer in den Außenanlagen“.

Sportvereine wie TuS Gahlen und der SV-Schermbeck haben bereits Interesse bekundet, so Rexforth. Jeder, der sich um einen Job im Rahmen des Förderprogramms bewerben möchte, kann sich bei der Gemeinde melden.

Petra Bosse

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