Die Liebhaber von Süßkirschen kommen wieder voll auf ihre Kosten, denn die Kirschernte im Rheinland hat begonnen. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn) hin.
Süßkirschen sind ein Synonym für den Sommer, auch wenn dieser bisher auf sich warten lässt. Während viele Besitzer eines Kirschbaumes angesichts der anhaltenden Regenperiode befürchten müssen, dass ihre Früchte platzen und verfaulen, oder aber von Vögeln gefressen werden, betreiben immer mehr Obstbauern einen hohen Aufwand, um ihre Kirschen zu schützen. Die Kirschbäume werden überdacht und eingenetzt. Nur durch diese Schutzvorrichtungen können die süßen Früchte tiefschwarz und zuckersüß werden.

Kirschen
Foto: Sabine Weis

Ein besonders engmaschiges Netz schützt aber auch vor einem Schädling, der erst seit wenigen Jahren im Rheinland vorkommt, der Kirschessigfliege. Dieser Schädling, der ursprünglich aus Asien stammt, legt seine Eier vor allem in dunkle und weiche Früchte. Die Larven fressen in den Früchten, sodass diese innerhalb kurzer Zeit zusammenbrechen.

Süßkirschen verführen zum Naschen. Sie können aber auch verarbeitet werden. Als Kuchenbelag, Kompott oder Konfitüre schmecken sie hervorragend.

Die roten Früchte sollten immer mit Stiel gekauft werden, denn ansonsten bluten sie schnell aus. Kirschen sollten möglichst frisch verzehrt werden. Im Kühlschrank können sie wenige Tage aufbewahrt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Obst- und Gemüsearten verlängert sich die Lagerzeit nicht durch eine Aufbewahrung im Folienbeutel. Denn ein Luftaustausch und ein Abtransport von Feuchtigkeit ist wichtig, da die Früchte ansonsten schnell faulen.

Wem die Kirschsaison zu kurz ist, der kann die entsteinten Kirschen auch einfrieren. Sie lassen sich dann für Desserts, Kuchen oder zum Beispiel als Belag für Pfannkuchen verwenden.

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