In Ihrem Antrag an den Gemeinderat fordert die SPD Fraktion Schermbeck unter anderem, den Klimanotstand auszurufen und Ratsvorlagen und Beschlüsse zukünftig auch auf Ihre klimatischen Auswirkungen hin zu prüfen.

Michael Fastring
Michael Fastring

„Die Europawahl hat, wie selten zuvor eine Wahl, deutlich gemacht, dass Umwelt- und Klimaschutz bundesweit für die Bevölkerung einen hohen Stellenwert haben. Eine ganze Reihe von Städten und Gemeinden hat sich jüngst auf den Weg gemacht, dies auch kommunal zu verankern. Wir wollen mit dem Antrag zur Erklärung des Klimanotstandes für Schermbeck deutlich machen, dass ein globales Thema wie der Klimawandel auch bei uns eine hohe Bedeutung haben muss“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Fastring.

Beschlüsse auf klimatische Auswirkungen prüfen

„Klimaschutz kann nur gelingen, wenn alle Akteure auf der Suche nach den besten Lösungen und Entscheidungen zusammenarbeiten. Das Ratsvorlagen und Beschlüsse zukünftig auch auf ihre klimatischen Auswirkungen geprüft werden sollen, bringt uns diesem Ziel einen Schritt näher. Denn nur wer fragt, erhält auch Antworten“, so Fastring weiter.
„Wenn man im Januar im Planungs- und Umweltausschluss einstimmig zu der Erkenntnis kommt, dass wir im Bereich Niederschläge aufgrund des Klimawandels mit erheblichen Veränderungen rechnen müssen, ist unser Antrag nur folgerichtig“, erläutert Manuel Schmidt, stellv. SPD Vorsitzender und stellv. sachkundiger Bürger im Planungs- und Umweltausschuss.

„Weiter so“ kann und darf es nicht geben

schmidt SPD

„Meine Generation und die Folgenden werden den Klimawandel voll zu spüren bekommen. Ein „Weiter so“ kann und darf es in dieser Frage deshalb nicht geben, dass sehe ich auch auf die SPD bezogen ganz selbstkritisch. Hier muss jeder seinen Beitrag leisten und wir sollten uns durch alte Beschlüsse, ganz gleich welcher Partei, nicht den Blick auf die Zukunft versperren lassen. Wir haben den Mut, die Dinge beim Namen zu benennen und wollen deshalb den Klimanotstand auch vor Ort in Schermbeck erklären“, so Schmidt abschließend.

PDF zum download: Antrag Klimanotstand

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2 KOMMENTARE

  1. Na, da steht es um die ehrwürdige deutsche Sozialdemokraktie doch nicht so schlimm, wenn man sich mit derartigen Wichtigkeiten befassen kann – und das in der Kommune, in der der größte Flachlandwald von NRW beheimatet ist.
    In einer Kommune, in der die Hebung gewisser Boden“schätze“ doch eine bißchen dringlichere Thematik sein sollte…

    Amüsierte Grüße von den sich vervierfacht Habenden – wir sehen uns an der Fünfprozenthürde!

    Ingo Menker
    DIE PARTEI

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