Napros and Friends: Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Schermbeck engagieren sich für den Artenschutz
Wie Schulleiter Christoph Droste mitteilt, zeigten sich die Schüler innerhalb der Gesamtschule Schermbeck erneut hochmotiviert beim Einsatz für den Artenschutz. Am Dienstag, den 25. Februar 2025, machten sich 28 Jugendliche aus den Jahrgangsstufen 8, 9, EF und Q1 auf den Weg in die Üfter Mark, um in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten des RVR aktiv zum Schutz der Wildbienen beizutragen.

Einsatz für Wildbienen: Lebensraum sichern
„Unsere Schülerinnen und packten mit vollem Einsatz an, um einen direkten Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten“, betont Droste. Kurz vor Beginn der Brut- und Setzzeit stand der Schutz der Wildbienen im Fokus. In Deutschland gibt es über 500 Wildbienenarten, von denen die Hälfte als stark gefährdet gilt. Ihr größtes Problem: der Verlust geeigneter Lebensräume.
Besonders betroffen seien die bodenbrütenden Wildbienen, die rund 75 Prozent aller Arten ausmachen. Sie benötigen offene, sonnige Böden ohne dichte Vegetation. Deshalb griffen die Schüler zu Sägen und Kneifzangen, um Flächen gezielt von Ginster und Kiefern zu befreien.
Artenschutz mit großer Bedeutung
Neben dem Erhalt der Artenvielfalt leistet die Unterstützung der Wildbienen auch einen wichtigen Beitrag zur Landwirtschaft. Eine einzige Wildbiene bestäubt täglich rund 5.000 Blüten – eine unverzichtbare Arbeit für den Ertrag vieler Kulturpflanzen. Der wirtschaftliche Wert der Bestäubung durch Insekten wird in Europa auf rund 15 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt.
Mit ihrem tatkräftigen Einsatz in der Vergangenheit zeigten die Schüler der Gesamtschule Schermbeck erneut, dass ihnen der Schutz der Natur und der Erhalt der Lebensgrundlagen am Herzen liegen.























