Vier Tage straffes Kultur- und Bildungsprogramm in der Hauptstadt Berlin

SCHERMBECK. Vier Tage straffes Bildungsprogramm in Berlin. Auf Einladung der CDU Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss erlebte eine Gruppe aus Schermbeck vier unvergessliche Tage in Berlin.

Ulrich Stiemer freut sich auf die Fahrt nach Berlin im bequemen Reisebus

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin, hieß es um sechs Uhr am Sonntagmorgen vor dem Rathaus. Politisch interessierte Bürger aus Schermbeck, allen voran der Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes Ulrich Stiemer sowie der stellvertretende Bürgermeister Engelbert Bikowski, folgten der Einladung von Sabine Weiss. 

Nach gut neun Stunden Fahrt kam der Reisebus in Berlin an und der erste Stopp war im Regierungsviertel von Berlin. 

Ein Besuch in der Reichstagskuppel gehörte natürlich mit zum Programm der Schermbecker Gruppe in Berlin.

Umfangreiches Programm

Unter der Leitung von Hannelore Löll wurde in diesen vier Tagen Berlin ein umfangreiches Bildungsprogramm, angefangen von Führungen, Stadtrundfahrt sowie der Besuch im Auswärtigen Amt, im Bundespresseamt, Bundesrat und einer gut einstündigen Führung durch den Plenarsaal durchgeführt. Natürlich fehlte auch nicht der Gang durch die Glaskuppel des Reichstages sowie ein kurzer Stopp zum „Fotoshooting“ am Brandenburger Tor.

Politische Lage und Diskussion mit Sabine Weiss

Bei dem Treffen mit Sabine Weiss im Paul Löbe Haus gab es Einblicke in die derzeitige politische Lage, Stimmungsbarometer und Wahlkampfthemen.

Gemeinsame Diskussionsrunde mit der Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss im Paul Löbe Haus Berlin.

Diskutiert wurden unter anderem Finanzkrise, Meinungsfreiheit, Arbeitslosigkeit, Erdogan, lokalpolitische Themen, Flüchtlinge und Integration.

Uns geht es so gut wie lange nicht mehr

Trotz aller momentanen Widrigkeiten sollten wir, so Sabine Weiß, eines nicht vergessen: Wir haben zwar schwierige Zeiten, trotzdem haben wir in Deutschland steigende Reallöhne, niedrigste Arbeits- und Jugendarbeitslosigkeit sowie ein stabiles Sozialsystem etc. „Uns geht es so gut wie lange nicht mehr – aber – NRW – hat deutlich etwas Besseres verdient “, so Sabine Weiss mit Blick auf ihr Bundesland.

Heute nur noch ein kleiner Schritt von West nach Ost

Starkes Europa

Hinsichtlich Europa betonte Weiss, dass es nur einem „gemeinsamen Europa“ gut gehen kann. Dazu zählt, dass wir uns nicht einmauern, sondern für ein vereintes und starkes Europa werben. „Wir leben in einer Region, welche zwei Weltkriege erlebt hat. Jetzt haben wir 72 Jahre Frieden; auch das macht uns satt. Was wir wieder aber lernen müssen, ist der Respekt vor anderen Menschen und ein Stück Dankbarkeit zu haben, denn dieses, unser Land ist es wert, es in dieser Form an unsere Kinder und Enkelkinder weiterzugeben. Erhalten wir dieses wunderbare Land mit Frieden, Freiheit und mit dem besten Rechtssystem dieser Welt“, lautete das emotionale Schlusswort von Sabine Weiss.

Im Stasi-Museum …

Topographie des Terrors und Stasi-Museum

Zu den weiteren Highlights in den vier Tagen Berlin „rundum“ gehörte der Besuch im ehemaligen
Stasi-Museum an der Normannenstraße. In verschiedenen Ausstellungen  gab es für die Besucher am historischen Ort Informationen über die Staatssicherheit und die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Bevölkerung der DDR.

… nie wieder!

Der Rundgang im Haus „Topographie des Terrors“ , ein Ort , wo sich während des „Dritten Reichs” die Zentralen der Geheimen Staatspolizei, der SS und des Reichssicherheitshauptamts  befand, gab Einblicke zurück in die dunkelste deutsche Geschichte, die vielen Schermbecker kräftig an „die Nieren“ ging und im Anschluss für reichlich Diskussionsstoff sorgte.

Ulrich Stiemer: Es ist unverständlich, dass es heute wieder Gruppen gibt, die ähnliches propagieren. Unsere Vergangenheit sollte diesen Populisten wirklich zu denken geben.

„Die Reise nach Berlin und die vielen interessanten Einblicke in den unterschiedlichsten Bereichen der Politik haben meine Erwartungen weit übertroffen. Für die Einladung möchte ich mich bei Sabine Weiss recht herzlich bedanken“, sagte am Ende der viertägigen Reise Ulrich Stiemer.
Petra Bosse

An der ehemaligen Mauer
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