Werte seit 2018 um durchschnittlich ein Drittel gestiegen. Quadratmeterpreise in Schermbeck liegen weit oben.

Die Immobilienpreise sind in den letzten drei Jahren fast um ein Drittel gestiegen. Das geht aus einer Untersuchung des Internetportals Scoperty hervor, deren Ergebnisse das Unternehmen jetzt veröffentlicht hat. 

Demnach habe der Schätzwert für einen Quadratmeter Wohnfläche im ersten Quartal dieses Jahres in NRW durchschnittlich bei 2326 Euro und damit um 31 Prozent höher als im Vergleichszeitraum 2018 gelegen. Die Summe ist ein Mittelwert aus den geschätzten Preisen für Wohnungen und Einfamilienhäusern.
Hinter den teuersten Städten Köln (4120 Euro) und Düsseldorf (4052 Euro) belegt Schermbeck mit einem Schätzwert von 2366 Euro pro Quadratmetern Wohnfläche einen Platz im oberen Mittelfeld, so die Studie.

Hier eine kleine Übersicht der Städte in der Region:

  • Schermbeck 2366 Euro
  • Haltern 2361 Euro
  • Olfen 2274 Euro
  • Hünxe 2145 Euro
  • Essen 2048 Euro
  • Kreis Wesel 2027 Euro 
  • Bochum 1919 Euro
  • Dorsten 1862 Euro
  • Recklinghausen 1781 Euro
  • Datteln 1749 Euro
  • Gelsenkirchen 1384 Euro

Scoperty ist eine Internet-Suchmaschine, mit der nach Angaben des Betreibers die geschätzten aktuellen Marktwerte von bundesweit rund 35 Millionen von insgesamt etwa 40 Millionen Wohnimmobilien abgerufen werden können. 

Das Unternehmen ist aber in die Kritik geraten, weil diese Preise meist ohne Wissen der Eigentümer geschätzt und veröffentlicht werden. Zur Ermittlung der Immobilienwerte nutzt Scoperty nach eigenen Angaben Daten von Katasterämtern, der Deutschen Post, dem Bundesamt für Kartographie und Geographie und auch von einem Unternehmen, dass für Banken und Versicherungen Immobilienbewertungen vornimmt.

Wer nicht möchte, dass seine Immobilie in dem Internetportal gelistet ist, muss aktiv werden und bei Scoperty die Streichung erwirken. Wer mit der Schätzung seiner Immobilie nicht einverstanden ist, kann dem Unternehmen Daten liefern, die dann die Werteermittlungbeeinflussen können. In beiden Fällen muss man sich aber erst im Portal registrieren.