Sascha van Beek begrüßt neues Sportfördergesetz

Der Deutsche Bundestag hat erstmals ein Sportfördergesetz des Bundes verabschiedet. Der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek spricht von einem Meilenstein für den deutschen Spitzensport.

Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Freitag das erste Sportfördergesetz des Bundes beschlossen. Damit erhält die Spitzensportförderung erstmals eine eigene gesetzliche Grundlage.

„Die Verabschiedung des ersten Sportfördergesetzes des Bundes ist ein echter Meilenstein für den deutschen Spitzensport. Erstmals erhält die Spitzensportförderung eine eigene gesetzliche Grundlage. Damit schaffen wir verlässliche, transparente und zukunftsfähige Strukturen und richten die Förderung stärker an sportfachlicher Expertise, Leistungspotenzialen und internationalen Erfolgschancen aus“, erklärt der Bundestagsabgeordnete Sascha van Beek.

Sportfördergesetz des Bundes schafft neue Agentur

Ein zentraler Bestandteil der Reform ist die neue Spitzensport-Agentur mit Sitz in Leipzig. Sie soll künftig wesentliche Bereiche der Spitzensportförderung bündeln.

Die Agentur soll die Förderung und die sportfachliche Steuerung in zentralen Bereichen unabhängig organisieren. Verantwortlichkeiten sollen dadurch klarer, Entscheidungswege effizienter und der Einsatz der Bundesmittel nachvollziehbarer werden.

Athletinnen und Athleten erhalten mehr Einfluss

Im parlamentarischen Verfahren sei es besonders wichtig gewesen, die Perspektive der Sportlerinnen und Sportler stärker einzubeziehen.

Künftig soll deshalb ein Mitglied der Athletenkommission des Deutschen Olympischen Sportbundes im Stiftungsrat der Spitzensport-Agentur vertreten sein. Die Athletinnen und Athleten sollen damit unmittelbar an Entscheidungen beteiligt werden.

Schutz vor Gewalt wird Fördervoraussetzung

Das Sportfördergesetz des Bundes nimmt auch den Schutz der Athletinnen und Athleten in den Blick. Sportlicher Erfolg dürfe nicht auf Kosten ihrer körperlichen oder psychischen Unversehrtheit gehen.

Das Vorgehen gegen physische, psychische und sexualisierte Gewalt wird deshalb erstmals ausdrücklich als Voraussetzung für eine staatliche Förderung festgeschrieben. Auch das Zentrum für Safe Sport soll in den neuen gesetzlichen Rahmen einbezogen werden.

Damit sollen Leistungsorientierung, Verantwortung, Integrität und wirksame Schutzstrukturen miteinander verbunden werden.

Van Beek sieht Grundlage für sportlichen Erfolg

„Mit dem Sportfördergesetz stellen wir wichtige Weichen für ein erfolgreiches Sportdeutschland. Zugleich stärkt die Reform unsere Ambitionen, Olympische und Paralympische Spiele wieder nach Deutschland zu holen. Eine erfolgreiche Bewerbung benötigt moderne und leistungsfähige Strukturen im deutschen Spitzensport“, betont van Beek.

Deutschland sei ein sportbegeistertes Land. Der Anspruch müsse sein, auch sportlich dauerhaft wieder zur Weltspitze zu gehören.

„Mit diesem Gesetz schaffen wir dafür ein starkes Fundament“, erklärt der Bundestagsabgeordnete.