Ersatzbeschaffung für verunfalltes Einsatzmittel

Bereits am 10. Juni wurde ein neues Fahrzeug des Rettungsdienstes der Feuerwehr der Stadt Dorsten in Dienst genommen. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF), dass einen Notarzt im Bedarfsfall zu einem lebensbedrohlich verletzten oder erkrankten Patienten transportiert. Stationiert ist das NEF nach wie vor am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten und wird durch einen Rettungsassistenten der Feuerwehr Dorsten und in Kooperation mit dem St. Elisabeth-Krankenhaus, von einem Notarzt an 365 Tagen rund um die Uhr im Jahr besetzt.

Das Einsatzgebiet erstreckt sich sekundär über das Dorstener Stadtgebiet, allerdings kommt im Bedarfsfall das NEF auch in den Nachbarstädten zum Einsatz. Im vergangenen Jahr musste der Rettungsdienst der Stadt Dorsten in über 8000 Fällen qualifizierte Hilfe in Notfällen leisten, in über 2200 Fällen kam dabei auch der Notarzt aus Dorsten zum Einsatz. Das NEF musste nach einem Unfallschaden des alten Fahrzeuges ersatzbeschafft werden.

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Natalie Prison (Ärztin im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten) und Hauptbrandmeister Thorsten Schadwinkel (Feuerwehr Dorsten) vor dem neuen Notarteinsatzfahrzeug (NEF) der Feuerwehr. Foto: M. Terwellen

Bei dem NEF handelt es sich um ein Fahrzeug der Modellreihe „Vito“ von Mercedes-Benz. Die Größe des Fahrzeuges war notwendig geworden, um den gestiegen Ansprüchen an medizinischer Notfallausstattung, Zuladungsvermögen und Insassensicherheit – auch vor dem Hintergrund von neuen Vorschriften – Rechnung zu tragen. In dem Fahrzeug findet neben dem Fahrer und Beifahrer noch eine weitere Person einen Sitzplatz. Dieser zusätzliche Platz steht insbesondere Ärztinnen und Ärzten oder dem eigenen Rettungsdienstfachpersonal für Ausbildungszwecke zur Verfügung. Durch die bauliche Anordnung des hinteren Sitzes kann das NEF außerdem zu Kommunikations- und Dokumentationszwecken bei größeren Einsatzstellen genutzt werden.

Das NEF verfügt über eine umfangreiche medizinische Ausstattung (z.B. EKG, Beatmungsgerät und Materialien für internistische-, chirurgische- und Kindernotfälle).


 

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