Neue Beschilderung soll Lkw zur Deponie Eichenallee besser leiten

Der Kreis Wesel hat einen zusätzlichen Vorwegweiser für den Anlieferverkehr zur Deponie Eichenallee in Hünxe angeordnet. Der Gahlener Umweltschutzverein begrüßt die Entscheidung nach mehreren Lkw-Vorfällen im Bereich Pfannhüttenstraße und Meesenmühlenweg.

Kreis Wesel ordnet Vorwegweiser an

Der Gahlener Umweltschutzverein begrüßt die Entscheidung des Kreises Wesel, einen zusätzlichen Vorwegweiser für den Anlieferverkehr zur Deponie Eichenallee anzuordnen. Betreiberin der Deponie ist die Firma Nottenkämper.

Nach Angaben des GUV habe der Kreis Wesel die verkehrsrechtliche Anordnung zur Aufstellung des beantragten Vorwegweisers inzwischen an die Gemeinde Schermbeck zur Umsetzung übersandt.

Mehrere Lkw-Vorfälle zwischen Februar und Mai

Hintergrund seien mehrere Unfälle und Vorfälle mit Lastkraftwagen in den vergangenen Monaten. Die Lkw seien im Bereich Pfannhüttenstraße und Meesenmühlenweg auf Schermbecker Gebiet von der eigentlichen Anfahrtsroute abgekommen.

Der Bereich liegt laut GUV unmittelbar an der Wasserschutzzone III B zum Wasserschutzgebiet Dorsten-Holsterhausen. Allein zwischen Februar und Mai 2026 sei es zu drei Vorfällen gekommen, bei denen sich Lastkraftwagen festgefahren oder Ladung verloren hätten.

GUV und Anwohner hatten auf Beschilderung hingewiesen

Der Gahlener Umweltschutzverein hatte gemeinsam mit betroffenen Anwohnern auf eine aus seiner Sicht unzureichende Beschilderung der Anfahrtswege hingewiesen. Im Mai 2026 wandten sich der Verein und Anwohner in einem gemeinsamen Schreiben an den Kreis Wesel und die Bezirksregierung.

Nach Darstellung des GUV sei der bislang einzige Hinweis auf die erforderliche Abbiegung von der Straße Waldau in die private Zufahrt Eichenallee lediglich über ein kaum sichtbares Firmenschild des Betreibers erkennbar gewesen.

Verein spricht von konstruktiver Zusammenarbeit

„Wir freuen uns, dass unser Anliegen so zügig aufgegriffen wurde, und danken dem Kreis Wesel für die konstruktive Zusammenarbeit. Eine klare Beschilderung schützt nicht nur den Verkehr, sondern auch unser sensibles Wasserschutzgebiet“, erklären Dr. Stefan Steinkühler und Matthias Rittmann vom Gahlener Umweltschutzverein.

Der GUV kündigte an, die Umsetzung der Maßnahme weiter aufmerksam zu begleiten.