Am Schermbecker Hufenkampweg soll ein Krematorium für Tiere entstehen. Dagegen positioniert sich nun die Nachbarschaft in einem offenen Brief.

Das Unternehmen Cremare GmbH hat vor Kurzem das Eckgrundstück Hufenkampweg/Kapellenweg gekauft und möchte dort ein Großtier-Krematorium errichten.

Das Konzept hierüber wurde bisher in einer der vergangenen Sitzungen des Gemeinderates von Vertretern der Cremare GmbH selbst vorgestellt. Eine Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger Schermbecks hat es bisher von Seiten der Gemeindeverwaltung nicht gegeben.

Daher hat sich die Nachbarschaft rund um den Hufenkampweg / Kapellenweg / Kastanienstr. / Schollkamp sorgenvoll über dieses Bauvorhaben geäußert.

An einem Ortstermin, der durch die Nachbarschaft organisiert ist, sind die Pressevertreter und alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Der Ortstermin findet am Mittwoch, den 24. Juli 2019 um 11 Uhr am Hufenkampweg / Ecke Kapellenweg, 46514 Schermbeck statt.

Das Bauvorhaben wurde in der letzten Ausschuss-Sitzung für Planung und Umwelt am 4. Juli 2019 vorgestellt. Daran haben einige Nachbarn teilgenommen, die den Standort für dieses Projekt in Frage stellen und sich entschieden gegen eine Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität wehren. Sie befürchten z. B. Geruchsbelästigungen, Umweltverschmutzungen durch höhere Immissionsbelastungen und Beeinträchtigungen bei Störfällen. Das durch das Unternehmen Cremare GmbH beauftragte Umweltgutachten des Sachverständigen Hintzen konnte die Befürchtungen nicht entkräften. Denn es handelt sich nicht um ein Kleintier-Krematorium wie am Standort in Wesel.

Stellvertretend für die AnwohnerInnen:

Familie Becker, Familien Grewing, Familien Heuwing, Familie Höller, Familien Mika, Eheleute Schmitz, Familien Wachtmeister, Familien Willhausen und Eheleute Wolters

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