Die Stellungnahme des NABU-Vertreters, Herrn Malzbender, nach dem erneuten Wolfsrissin Dinslaken weist eine gehörige Menge von Unkenntnis und fehlendem Fachwissen auf.

Herr Malzbender ist anerkannter Ornithologe (Vogelkundler) und kein Fachmann für Wölfe. Er läßt hier Fakten aus der Vergangenheit außen vor, ja ignoriert diese gar.

Als Begründung führe ich an, dass bereits vor Jahren eine Wölfin aus einem Wolfsgehege in der Anholter Schweiz entkommen konnte. Dabei übersprang sie einen Zaun von 2Meter Höhe. Sogar Ministerin Ursula Heinen-Esser musste feststellen, dass ihre Berater vom LANUV unrecht hatten, als diese feststellten: „Wölfe springen nicht.“

(Bezug: Artikel in der RP). Weiterhin ist bewiesen, dass Wölfe auch am Tage jagen. Der Beweis ist ein Tatsachen-Video, dass auch Herr Malzbender kennt.

Zur Erinnerung: Auf dem Video ist zu sehen, wie am hellichten Tage zwei Wölfe einen Hirsch im Bereich Hünxe jagen. Weiterhin ist festzustellen, dass Herr Malzbender auch in diesem Fall wieder die Schuld den Weide- und Nutztierhaltern zuschiebt.

Hier wieder die Schuld der Familie in die Schuhe zu schieben, die mit den Zäunen alleVorgaben erfüllt hatte, ist schlichtweg unfair. Herr Malzbender gießt hier mal wieder „Öl ins Feuer“ und heizt die Diskussionen erneut an. Manchmal ist Schweigen mehr!

Johannes Ebbert M.d.R. Schermbeck

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