In der Woche vom 16. bis zum 20. September geht es kreis- und bundesweit um das Thema „Wiederbelebung und Reanimation“. Die Kreisverwaltung Wesel beteiligt sich an der „Woche der Wiederbelebung“ und lädt Interessierte ein, am Montag, 16. September, in das Foyer des Kreishauses zu kommen.

Kreishaus-Wesel-Dr. Ralf Dittmer und Dr. Frank Höpken (ärztlichen Leitung Rettungsdienst) informieren von 12 bis 14 Uhr über die Grundlagen der Wiederbelebung und erläutern Besucherinnen und Besuchern, wie sie im Ernstfall agieren sollten.

Die neu erworbenen oder aufgefrischten Kenntnisse können auch direkt an einer Puppe ausprobiert werden. Landrat Dr. Ansgar Müller wird die Aktion um 12 Uhr eröffnen und an einer Kurzschulung mitsamt praktischer Demonstration teilnehmen.

„Wiederbelebung ist ganz einfach. Bei unserer Veranstaltung haben die Menschen die Möglichkeit, sich in Ruhe und mit fachlicher Unterstützung zu informieren, selber aktiv zu werden und die Scheu vor der Reanimation zu verlieren“, sagt der Landrat.

Ziel der „Woche der Wiederbelebung“ ist es, Bürgerinnen und Bürger aufzuklären und zu motivieren, sich mit lebensrettenden Maßnahmen auseinanderzusetzen. Jedes Jahr erleiden mindestens 50.000 Menschen in Deutschland einen Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand beginnen die Gehirnzellen bereits nach nur 3 bis 5 Minuten ohne Blutfluss unwiederbringlich abzusterben. In diesem Zeitfenster kann mit einer sofortigen Herzdruckmassage ein Leben gerettet werden.

Weitere Informationen zum Thema Reanimation gibt es unter www.einlebenretten.de.

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