Kiesabbau im Kreis Wesel: CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik begrüßt die Forderung der CDU-Kreistagsfraktion, kurzfristig eine Abgrabungskonferenz einzuberufen

(pd). Die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Charlotte Quik unterstützt den Antrag der CDU-Kreistagsfraktion zur kurzfristigen Einberufung einer Abgrabungskonferenz durch den Regionalverband Ruhr im Kreis Wesel. „Ich begrüße ausdrücklich diese Forderung der CDU-Kreistagsfraktion an den Landrat, eine solche beim RVR zu veranlassen.

Diese Konferenzen sind ja auch Bestandteil des Antrags, mit dem wir als regierungstragende Fraktionen in der vergangenen Woche einen wichtigen Meilenstein zur Neujustierung der Kiesgewinnung am Niederrhein im Landtag gesetzt haben“, so Charlotte Quik, die sich gemeinsam mit den Kollegen Margret Voßeler-Deppe, Dr. Günther Bergmann (beide Kreis Kleve) sowie Stephan Haupt (FDP Kreis Kleve) maßgeblich dafür eingesetzt hatte.

In diesem werden neben obligatorischen Abgrabungskonferenzen auch höhere Recyclingquoten, ein verbessertes Monitoring in Bezug auf Altflächen, Vorkommen, Bedarf und Verbrauche sowie die Prüfung von Möglichkeiten zusätzlicher Kiesgewinnung im Deichvorland formuliert.

Am Tisch einer solchen Abgrabungskonferenz, die zwingend im Kreis Wesel und nicht beim RVR in Essen stattfinden muss, um den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern auch eine Teilnahme zu erleichtern, könnten neben den Vertretern des RVR als Planungsbehörde auch Unternehmen, Anwohner, Umweltverbände, Bürgerinitiativen, Vertreter betroffener Kommunen und die Fraktionen des Kreistages sitzen.

Charlotte Quik: „Eine kurzfristige Abgrabungskonferenz hier im Kreis Wesel wäre ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem konsensfähigen Regionalplan, der den Bedürfnissen des Kreises Wesel Rechnung trägt. Denn die Entscheidung über die Ausweisung von Kiesabbaugebieten liegt in den Händen des RVR: Durch eine Abgrabungskonferenz könnten beispielsweise auch die Fehlplanungen vermieden werden, die im aktuellen Entwurf des Regionalplans Ruhr vorliegen – nämlich die Ausweisung von Abbaugebieten, die niemand will und die weder hinsichtlich der Mächtigkeit noch der Qualität überzeugen, während allgemein konsensuale Standorte bewusst außen vor gelassen werden.“

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