Charlotte Quik nach dem Werkstattgespräch der CDU-Fraktion zum Kinder- und Jugendförderplan im Landtag: „Kinder und Jugendliche gehören an die erste Stelle“

Die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit stand gestern Abend im Mittelpunkt eines Werkstattgesprächs der CDU-Fraktion mit Fachpublikum aus dem Bereich der Kinder- und Jugendförderung aus ganz NRW, an dem auch Gäste aus Drevenack, Voerde und Wesel teilnahmen.

Das Panoramabild zeigt den komplett besetzten Fraktionssaal während des ersten Werkstattgespräches der CDU-Fraktion im Düsseldorfer Landtag. Foto: CDU-Fraktion

Kinder- und Jugendförderplan

Im komplett besetzten Fraktionssaal im Landtag diskutierten Praktiker und Landtagsabgeordnete über die Zukunft des Kinder- und Jugendförderplans. Mit dabei war auch die heimische Landtagsabgeordnete Charlotte Quik, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Kinder und Jugend: „Kinder und Jugendliche gehören an die erste Stelle. Idealerweise fragt man doch immer die Praktiker.

Ich freue mich, dass das Thema des ersten Werkstattgesprächs dieser Legislaturperiode der Kinder- und Jugendförderplan 2018 bis 2022 war. Danke für die vielen Hinweise“, so Charlotte Quik. „Jetzt geht es an die Umsetzung.“ Der Vorsitzende der CDU-Fraktion, Bodo Löttgen, und der familienpolitische Sprecher der Fraktion, Jens Kamieth, die zu der Veranstaltung eingeladen hatten, diskutierten ebenso mit wie der Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration, Dr. Joachim Stamp, und der jugendpolitische Sprecher der FDP, Alexander Brockmeier.

Verantwortung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit

In ihrem Schlusswort an alle Gäste zeigte sich Charlotte Quik begeistert von der Resonanz: „Die hohe Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern zeigt, wie wichtig das heute diskutierte Thema für viele Menschen in unserem Land ist. Die CDU-geführte NRW-Koalition ist sich ihrer Verantwortung für die Offene Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein-Westfalen bewusst. Unser zentrales politisches Ziel ist heute Abend deutlich geworden: Wir wollen die Träger- und Angebotsvielfalt in der Kinder- und Jugendarbeit für die nächsten Jahre sicherstellen.

Zukunftsfähig gestalten

Dazu bedarf es zweifelsohne verlässlicher und verbindlicher Strukturen, für die wir als NRW-Koalition entsprechende finanzielle Rahmenbedingungen schaffen wollen, die es den Akteuren – egal ob im Haupt- oder Ehrenamt – vor Ort in den Städten und Gemeinden auch wieder ermöglichen, ihre wichtige Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zukunftsfähig zu gestalten“, erklärte Charlotte Quik. „Ziel ist es, den Trägern der offenen Kinder- und Jugendarbeit bei uns in Nordrhein-Westfalen künftig eine gesicherte finanzielle Basis für ihre Arbeit zu bieten“, so Charlotte Quik, die auch das Thema „Entbürokratisierung“ ansprach. „Das Schreiben von Förderanträgen und die damit verbundenen teils komplexen Antragsverfahren dürfen die Haupt- und Ehrenamtlichen nicht von ihrer eigentlichen Arbeit abhalten. Deshalb müssen wir an dieser Stelle den einen oder anderen Wildwuchs bekämpfen.“

Nachjustieren

Abschließend verdeutlichte die Landtagsabgeordnete für Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Wesel und Voerde noch die Absicht, den Informationsaustausch mit allen Akteuren zu pflegen: „Nur durch einen engen Kontakt zu den handelnden Personen vor Ort und in den Verbänden erfahren wir als politisch Verantwortliche, wo der Schuh drückt und an welchen Stellen wir gegebenenfalls nachjustieren müssen.“

Kinder- und Jugendschutz

Hintergrund: Das Kinder- und Jugendförderungsgesetz verpflichtet das Land Nordrhein-Westfalen, für jede Legislaturperiode einen Kinder- und Jugendförderplan aufzustellen. Darin werden die Ziele und Aufgaben der Kinder- und Jugendförderung auf Landesebene festgehalten, Förderschwerpunkte definiert und der Rahmen für die Kinder- und Jugendarbeit, die Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes geschaffen. Die Mittel aus dem Kinder- und Jugendförderplan sind die finanzielle Grundförderung und die Basis für die Arbeit aller Vereine und gesellschaftlichen Organisationen.

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