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Freitag, Februar 3, 2023
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Heizkosten senken: Experten geben Tipps zur Renovierung

Veröffentlicht am

Grafik: Canva

Die Heizkosten gehen durch die Decke? Der Strom frisst die Haushaltskasse auf? Viele Menschen möchten sparen, aber wie geht das am besten? Am besten mit einer guten Beratung, sagen Experten.

Ukrainekrieg, Klimakrise, Energieunsicherheit: Dass die Zeiten für Eigentümer turbulent sind, hat sich längst bemerkbar gemacht. Doch längst haben nicht alle Besitzer eine ideale Lösung für ihre Immobilie gefunden. Welches Budget ist nötig? Womit fängt man an? Und kann man auch mit einer knappen Kasse effektive Sparlösungen umsetzen?

Hektisches Handeln ist nicht ratsam

„Der schlechteste Rat wäre, jetzt in Hektik auszubrechen“, sagt André Arndt. Der Energieeffizienzberater und Schornsteinfeger kennt viele Fälle, in denen Eigentümer überstürzt gehandelt und viel Geld ausgegeben haben, ohne ein gutes Ergebnis zu erzielen. In einem anderen Fall konnte eine einfache Styroporisolierung einer Rohrleitung am Heizkessel bereits rund 700 Euro im Jahr an Energiekosten sparen. All das gehöre zu den Dingen, die Eigentümer oft übersehen.

Ganzheitliche Betrachtung im Vorfeld ist wichtig

Vor dem Umbau ist eine vorhergehende ganzheitliche Betrachtung sehr wertvoll. „So lassen sich die Schritte besser planen und man kann die zur Immobilie genau passenden Maßnahmen ergreifen. Das spart im Zweifelsfall unnötige Kosten, die nur ärgern und keinen Effizienzgewinn erzielen“, gibt Arndt zu bedenken.

Energieberater André Arndt. Foto: Borgwardt

Darum rät André Arndt am Anfang einer Renovierungsphase dazu, einen unabhängigen Energieberater einzubeziehen. Ein solcher Experte schaut sich das Gebäude vom Dach bis zum Keller genau an und ermittelt so mögliche Einsparpotentiale. Dabei wird auf viele Details geachtet, die zum Beispiel auch das Verhalten der Bewohner einbeziehen. „Wenn etwa das Fenster stundenlang auf Kipp steht und darunter die Heizung bollert, wird sich das auch nicht positiv auf die Rechnung auswirken“, stellt Arndt fest. Umgekehrt sei es aber auch nicht sinnvoll, Wohnräume in der kalten Jahreszeit komplett unbeheizt zu lassen. „So holt man sich schnell Schimmel ins Haus oder die Wohnung“, warnt André Arndt.

Zwei einfache Tipps für das richtige Heizen und Lüften

  • André Arndt gibt zwei einfache Tipps, wie jeder daheim richtig heizen und lüften kann. Das Fenster nicht dauerhaft auf Kipp stellen. Zwei- bis dreimal täglich stoßlüften ist sinnvoller. Für diese kurze Zeit muss die Heizung nicht unbedingt abgedreht werden. Es verbraucht mehr Energie, eine erkaltete Heizung wieder aufzuwärmen.
  • Das Thermostat an der Heizung auf höchste Stufe zu stellen, sorgt nicht für eine schnellere Heizleistung. Durch die Zahlen wird nur die Endtemperatur bestimmt, bei der sich die Heizung wieder abstellen soll. In den meisten Fällen muss man nicht über Stufe 3 einstellen, was eine Zieltemperatur von etwa 20 bis 22 Grad ergibt. In ungenutzten Räumen reicht Stufe 2, um Schimmel zu verhindern.

Heizungscheck und Förderanträge

Die Heizungsfirmen können bei ihrer Inspektion auch den Heizungscheck durchführen. „Das Thema ist angesichts des verpflichtenden hydraulischen Abgleichs derzeit besonders aktuell“, erinnert Arndt. Bei diesem Verfahren wird das Heizungssystem in einer aufwändigen Prüfung so optimiert, dass alle Heizkörper die passende Durchflussmenge erhalten und gleichmäßig warm werden.

Sehr interessant sind für die Eigentümer natürlich auch mögliche Förderungen, deren Beantragung aber ziemlich kompliziert sein kann. Um diesen Behördendschungel zu lichten, kann auch ein fachkundiger Energieberater helfen. Im Fall von André Andt kann er sich hier auch auf die Hilfe seiner Frau Laura Arndt verlassen, die den Kunden unter anderem bei den Förderanträgen oder Energieausweisen zur Seite steht.

So gerüstet kann der Eigentümer sich dann an die entsprechenden Heizungsfirma wenden, um die nötigen Arbeiten sachgerecht durchführen zu lassen. Auf Wunsch kann die Planung auch mehrere Schritte umfassen, die nach und nach abgearbeitet werden. So könnte zum Beispiel erst das Dach renoviert werden, bevor die Heizung ausgetauscht wird. Oder beim Austausch der Heizung wird die Renovierung der Fenster zu einem späteren Zeitpunkt direkt mitgedacht. Die Fachfirmen sind übriges dankbar für die von den Energieberatern zur Verfügung gestellten Daten und arbeiten daher gerne mit Beratern zusammen.

Auch Stromfressern geht es an den Kragen

Übrigens hört eine fachgerechte Beratung nicht nur bei der Heizung auf. Auch Stromsparmöglichkeiten und unentdeckte Stromfresser werden dabei identifiziert und Möglichkeiten zur Abhilfe aufgezeigt.

Wer also gerne Energiekosten sparen möchte, ist mit einer unabhängigen Energieeffizienzberatung zu Beginn seiner Umbauphase gut beraten. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen kann man dann einen individuellen Fahrplan erstellen.

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