In einer gemeinsame Pressemitteilung von Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU Kreis Wesel und Agrarausschuss wird eine deutliche Entschärfung des Insektenschutzgesetzes gefordert.

Vor kurzen beschloss das Bundeskabinett ein neues Insektenschutzgesetz.

„Viele der dort beschlossenen Maßnahmen zum Schutz unserer Insektenwelt begrüßen wir ausdrücklich, sind jedoch entsetzt darüber, dass über das Eigentumsrecht der Betroffenen hinweg starke wirtschaftliche Einschränkungen ohne Ausgleich beschlossen wurden“, so der Vorsitzende der MIT Christian Strunk.

Trotz guter und umweltschonender Praxis unserer Landwirte sind in diesem Gesetzentwurf große Einschränkungen zu finden. „Damit werden die Bäuerinnen und Bauern auf Ihren eigenen Flächen in FFH Gebieten und an Gewässerrandstreifen praktisch enteignet“, stellt Heinz-Josef Hensen ernüchtert fest. So wird die gute Sache für die Anwender zu einem großen Problem.

Wenn die Nutzung für über 300.000 ha so stark eingeschränkt wird, kann das nicht ohne Entschädigung laufen, unterstreichen die beiden Vereinigungen des CDU-Kreisverbandes. Deshalb fordern Sie erhebliche Änderungen im jetzt anstehenden Gesetzgebungsverfahren.

Diese gesellschaftliche Aufgabe kann nicht auf dem Rücken der ohnehin schon stark belasteten landwirtschaftlichen Betriebe allein erfolgen. Wir werden auf alle Bundestagsabgeordneten für Änderungen aktiv zugehen.

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