Die GRÜNEN Ratsfraktion Schermbeck zur Frage der Grundschulstandorte:

Sie hehält sich vor, erst nach gründlicher Prüfung aller Fakten eine abschließende Entscheidung zu treffen.

Alle Fraktionen haben am Samstag die Einladung zur Sitzung des KSSA erhalten. Beigefügt war ein Exemplar der Machbarkeitsstudie Grundschulstandorte.

Diese Ausarbeitung  umfasst 135 Seiten, und auch wenn man ihre Qualität in Frage stellt, gibt es sicher einige Aussagen, die beraten und  überprüft werden müssen. Dazu zählt z.B. die Differenz zwischen den angegebenen Kosten für Renovierung und Umbau der Schulen in Schermbeck und den tatsächlichen Kosten der besichtigten Bruchschule in Dinslaken.

Wir haben erhebliche Zweifel, dass die SPD Fraktion bereits am Montagabend die zur Verfügung stehenden Unterlagen  geprüft hatte und auf dieser Basis zu ihrer Entscheidung gekommen ist.

Vielmehr drängt sich der Eindruck auf, dass es sich hier wieder einmal, ähnlich wie bei dem Antrag auf Ausrufung des Klimanotstands, um eine Verzweiflungstat handelt, in dem Bestreben, auf irgendeinem Feld der Schermbecker Politik mal „Erster“ zu sein.

Den Wunsch des Lehrerkollegiums nach einem Standort können wir nachvollziehen und werden auch entsprechend votieren. Die Frage, ob es einen Neubau geben muss oder kann, ist letztendlich eine Abwägung zwischen den pädagogischen Ansprüchen und Erfordernissen und der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde. Ein Neubau ist sicherlich eine Investition in die Bildung der nachfolgenden Generationen, bedeutet aber auch eine Erhöhung der Schuldenlast für dieselben.

Von daher behalten wir uns vor, erst nach gründlicher Prüfung aller Fakten eine abschließende Entscheidung zu treffen.

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celawie
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