Mutter-Kind-Kurs für Neuzugewanderte
In Xanten findet derzeit eine Deutschförderung für neuzugewanderte Vorschulkinder mit ihren Müttern statt. Ziel ist es, die Kinder auch außerhalb des regulären Kindergartenbesuchs beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen und sie auf den baldigen Schuleintritt vorzubereiten.

Neuzugewanderte Kinder, die erst vor kurzem nach Deutschland gekommen sind, den Kindergarten und bald die Schule besuchen, stehen vor der großen Herausforderung, sich in einem neuen Umfeld mitsamt fremder Sprache zurecht finden zu müssen. Die Sprache ist dabei ein zentrales Medium der zwischenmenschlichen Kommunikation und der Schlüssel zur gleichberechtigten Teilhabe am deutschen Bildungssystem.

Die Sprachförderung erfolgt in der Zeit vom 25. Juli bis 24. August 2018 jeweils mittwochs und freitags von 09:30 bis 11:45 Uhr im Förderzentrum in der Johannes-Janssen-Straße 11 in Xanten. Interessierte zugewanderte Mütter sind herzlich eingeladen, mit ihren Kindern im Alter von 4 bis 6 Jahren jederzeit vorbeizukommen.

Gemeinsam mit ihren Müttern und der erfahrenen Lehrkraft Elke Aaldering lernen die Kinder in dem Kurs auf spielerische Weise wichtige Themen ihres Lebensalltags kennen und können so ihr vorhandenes Sprachniveau verbessern.

Maria Petrasch, Bildungskoordinatorin für Neuzugewanderte beim Kreis Wesel und Olga Weinknecht von der AWO Integrationsagentur Moers haben die Deutschförderung initiiert und gemeinsam geplant. Gefördert wird der Kurs durch die AWO Lotte-Lemke-Familienbildungsstätte.

Der Arbeitskreis Asyl Xanten stellt die entsprechenden Spielmaterialien für das Angebot der kreativen Sprachbildung bereit, während die Stadt Xanten die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, um neuzugewanderte Kinder gezielt bei der Aufgabe des Spracherwerbs zu unterstützen.

Die Initiatorinnen bedanken sich für die Unterstützung.

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Heimatreporter
Unter der Artikel-Kennzeichnung "Heimatreporter" postet der Schermbeck-Dammer Helmut Scheffler seit dem Start dieser Online-Seite im Jahre 2013 Artikel über vergangene und gegenwärtige Entwicklungen der Großgemeinde Schermbeck. Seit 1977 schreibt der inzwischen pensionierte Mathematik- und Erdkundelehrer für Lokalzeitungen. 1990 wurde er freier Mitarbeiter des Lokalfunks "Radio Kreis Wesel", darüber hinaus hat er seit 1976 zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Geschichte Schermbecks in niederrheinischen und westfälischen Schriftenreihen veröffentlicht. 32 Jahre lang war er Redakteur des "Schermbecker Schaufenster". Im Jahre 2007 erhielt er für seine niederrheinischen Forschungen den "Rheinland-Taler" des Landschaftsverbandes Rheinland.

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