Es war ein langer Abend für alle Beteiligten, die sich ab 18 Uhr im Rathaus Schermbeck versammelt hatten und mit Spannung auf die ersten Ergebnisse der Kommunalwahlen warteten.
Den Auftakt machten um 18:35 Uhr die ausgezählten Stimmen aus Gahlen Heisterkamp zur Landratswahl, bei denen Amtsinhaber Ingo Brohl mit 57,77 Prozent deutlich an der Spitze lag. Doch nach dem ungewöhnlich frühen ersten Ergebnis wurde es ruhig.

Nach elf Jahren dritte Amtsperiode für Mike Rexforth
Trotz der vielen Wahlzettel, die es diesmal im Wahlamt auszufüllen galt, lag der Fokus natürlich ganz besonders auf dem Ausgang der Bürgermeisterwahl. Amtsinhaber Mike Rexforth steuerte nach elf Jahren seine dritte Amtsperiode an. Um 20:40 Uhr waren schließlich elf von 13 Stimmbezirken ausgezählt, und wenige Minuten später traf Mike Rexforth mit Ehefrau Ann-Christin und seinen erwachsenen Kindern Nele und Marlon im Sitzungssaal des Rathauses ein. Zu diesem Zeitpunkt war bereits abzusehen, dass es erneut ein deutlicher Sieg mit knapp 60 Prozent werden würde.
Entsprechend gelöst war die Stimmung, auch bei seiner Partei, die wieder auf eine komfortable Mehrheit im Rat zusteuerte.

Persönliche Worte für die Familie
Emotional wurde es dann bei der Wahlparty der CDU in der Gaststätte Overkämping, wo der neue und alte Bürgermeister mit stehendem Applaus empfangen wurde. Sichtlich bewegt bedankte er sich bei seinem Team für den unglaublichen Einsatz im Wahlkampf und fand dann sehr persönliche Worte für seine Familie. Das zurückliegende Jahr sei nicht einfach gewesen, erklärte er. „Meine Frau und meine Kinder mussten nicht nur immer wieder in die zweite Reihe zurücktreten, um mir den Rücken freizuhalten, sondern wurden auch in politische Auseinandersetzungen hineingezogen. Das ging so weit, dass wir uns fragten, ob wir diesen Druck noch einmal auf uns nehmen wollen.“

Die Antwort sei lange im Vorfeld gefallen, und an diesem Abend nutzte Mike Rexforth die Gelegenheit für ein sehr persönliches Dankeschön: „Ohne die Unterstützung meiner Frau und den Rückhalt durch meine Familie wäre das alles nicht möglich. Dafür bin ich ihnen unendlich dankbar.“























