Erfolgreicher Abschluss der Apitherapie- und Fachberater-Ausbildung
Mit einem leckeren, gemeinsamen Essen im Landgasthaus TripTrap ist die Fachberater-Ausbildung rund um Imkerei, Apitherapie und Bienenprodukte erfolgreich zu Ende gegangen. Veranstalter Rolf Krebber zeigte sich am Abend nach der letzten Veranstaltung hochzufrieden mit der Resonanz und dem durchweg positiven Feedback der Teilnehmer.
Starke regionale Unterstützung
Über mehrere Blöcke hinweg vermittelte die im Kolpinghaus Schermbeck durchgeführte Ausbildungsreihe fundiertes Wissen zu Honig, Propolis, Bienenwachs und weiteren Bienenprodukten. Das Spektrum reichte von historischen und biologischen Grundlagen bis hin zu praktischen Anwendungen in Ernährung, Naturheilkunde und Verarbeitung. Das große Interesse zeigte sich nicht zuletzt an der teils weiten Anreise, etwa aus Niedersachsen oder dem Spreewald.
Auch Sigrid Sachteleben und Christian Knaack, beide selbst Imker, nahmen eine Anreise von rund 160 Kilometern in Kauf. Der Besuch vergleichbarer Seminare in Heidelberg, wo diese üblicherweise stattfinden, wäre für sie mit einer noch deutlich weiteren Strecke verbunden gewesen. Nach Rücksprache mit Rolf Krebber organisierte dieser daraufhin die Ausbildungsreihe in Schermbeck – eine Entscheidung, die sich als voller Erfolg erwies.
Langjährige Erfahrung
Referentin Rosi Bort, die die Seminare bereits seit 2016 durchführt, brachte ihre langjährige Erfahrung ein. Gestartet ist sie damals mit Unterstützung des Bildungswerks Baden-Württemberg sowie der LandFrauen Baden-Württemberg. Viele Teilnehmende hoben besonders die gelungene Verbindung aus Theorie, anschaulichem Arbeitsmaterial und eigenständigem praktischen Arbeiten hervor. Auch die Rahmenbedingungen im Kolpinghaus Schermbeck wurden einhellig gelobt.
Die Ausbildung wurde im Rahmen des Netzwerks Bienenprodukte in Zusammenarbeit mit dem Westfälisch-Lippischen LandFrauenverband durchgeführt. Der Verband förderte die Teilnehmerinnen mit 50 Prozent der Ausbildungskosten, sofern sie Mitglied der LandFrauen im Rheinland oder in Westfalen waren.

Abschluss mit Blick schon nach vorn
Neben den intensiven Schulungstagen kam auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Auflockernde Exkursionen führten unter anderem zum CreativQuartier Fürst Leopold in Dorsten sowie zum Pankok-Museum in Hünxe. Den geselligen Abschluss bildete das gemeinsame Abendessen im Landgasthaus TripTrap. Dort hielt Revierförster Christoph Beemelmans einen ebenso informativen wie spannenden Vortrag zum Thema „Der Üfter Wald – Historie und Gegenwart“, der auf großes Interesse stieß.
Mit der feierlichen Zertifikatsübergabe fand die Ausbildungsreihe ihren würdigen Abschluss. Gleichzeitig richtete sich der Blick bereits nach vorn. Als nächste Veranstaltung wird der 6. Apitherapie-Tag am 7. März 2026 in Meppen angeboten, der die fachliche Vertiefung und den weiteren Austausch rund um Apitherapie und Bienenprodukte fortsetzen soll.























