Der Trassenkorridor für die Gleichstromverbindung Ultranet im Rhein-Kreis-Neuss steht fest

Amprion hat heute am Montag die Entscheidung zur Bundesfachplanung des 30 km langen Genehmigungsabschnitts C zwischen Osterath und Rommerskirchen für die geplante Gleichstromverbindung Ultranet erhalten. Damit folgt die Bundesnetzagentur in ihrer Festlegung für die Trasse Rheinland und Münsterland dem Vorschlag Amprions mit der Nutzung des bestehenden Trassenraums.

In der Bundesfachplanung wurden Trassenkorridore für die Stromautobahn NRW von 1.000 Metern Breite untersucht und mögliche Alternativen miteinander verglichen. Amprion sieht vor, die Gleichstromverbindung auf bestehenden Freileitungen mitzuführen. Ein Wechselstromkreis soll künftig in Gleichstrom betrieben werden. Bei der sogenannten Stromautobahn, über die Windstrom von der Nordsee nach Nordrhein-Westfalen transportiert wird, soll diese den Rhein bei Rees im Kreis Kleve queren. Die Entscheidung teilte am Montag Bundesnetzagentur mit.

Damit sind auch die Befürchtung der CDU-Schermbeck vom Tisch, die in einer Ratssondersitzung und Resolution sich gegen einen Trassenverlauf durch das Gemeindegebiet von Schermbeck aussprachen.

Nächste Schritte

Amprion hat die Unterlagen für den Antrag auf Planfeststellung bereits parallel zum Bundesfachplanungsverfahren vorbereitet und wird diesen in Kürze einreichen. Im Anschluss führt die Bundesnetzagentur eine öffentliche Antragskonferenz durch, woraufhin sie festlegt, welche Unterlagen und Gutachten Amprion einreichen muss.

Im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens informiert Amprion wie in der Vergangenheit in Dialogveranstaltungen sowohl die Träger öffentlicher Belange als auch Bürgerinnen und Bürger über den Antrag und die Beteiligungsmöglichkeiten.

Das Vorhaben

Die Gleichstromverbindung Ultranet zwischen den Netzverknüpfungspunkten Osterath und Philippsburg bildet den rund 340 Kilometer langen südlichen Teil des Korridors A zwischen Emden und Philippsburg.

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