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A31 ab Donnerstagabend gesperrt: Das müssen Autofahrer in Dorsten, Schermbeck und Raesfeld wissen

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Autofahrer in Dorsten, Schermbeck und Raesfeld müssen sich ab Donnerstagabend auf deutliche Einschränkungen einstellen. Die A31 wird zwischen Schermbeck und Dorsten in Fahrtrichtung Bottrop voll gesperrt. Die Vorarbeiten laufen bereits, derzeit steht zeitweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung.

Grund für die Sperrung sind Fahrbahnreparaturen auf der A31. Nach Angaben der Autobahn Westfalen ist die Fahrbahn zwischen Schermbeck und Dorsten beschädigt. Deshalb wird die Autobahn in Fahrtrichtung Bottrop von Donnerstag, 18. Juni, 20 Uhr, bis Sonntag, 21. Juni, 10 Uhr, komplett gesperrt.

Details in Kürze

  • Was wird gesperrt? Die A31 zwischen Schermbeck und Dorsten in Fahrtrichtung Bottrop.
  • Wann beginnt die Vollsperrung? Donnerstag, 18. Juni, um 20 Uhr.
  • Wann endet die Sperrung? Sonntag, 21. Juni, um 10 Uhr.
  • Was gilt schon vorher? Am Mittwoch und Donnerstag gibt es tagsüber zeitweise nur einen Fahrstreifen in Richtung Bottrop.
  • Wie wird umgeleitet? Großräumig ab Borken über die B67 zur A3. Lokal ab Schermbeck über die U82 zur Anschlussstelle Dorsten.

Vorarbeiten laufen bereits

Schon vor der Vollsperrung kommt es zu Einschränkungen. Noch am Mittwoch, 17. Juni, steht dem Verkehr in Fahrtrichtung Bottrop wegen vorbereitender Arbeiten von 9 bis 15 Uhr nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Am Donnerstag, 18. Juni, gilt diese einspurige Verkehrsführung erneut von 9 bis 20 Uhr. Direkt danach beginnt die Vollsperrung.

Auch der Parkplatz Lüningskamp ist betroffen. Er bleibt bis zum Ende der Arbeiten gesperrt.

Die Umleitungen: großräumig und lokal

Die Autobahn Westfalen setzt auf zwei Umleitungswege. Der überregionale Verkehr wird bereits ab der Anschlussstelle Borken großräumig über die B67 zur A3 in Fahrtrichtung Köln geführt. Diese Route ist vor allem für Autofahrer gedacht, die aus dem nördlichen Münsterland kommen und weiter in Richtung Ruhrgebiet oder Rheinland fahren.

Zusätzlich wird der Verkehr ab der Anschlussstelle Schermbeck über die Bedarfsumleitung U82 zur Anschlussstelle Dorsten geleitet. Diese Route führt über die Freudenbergstraße und Weseler Straße, anschließend über die Maassenstraße sowie die Ostricher Straße beziehungsweise Königsberger Allee zurück zur A31 an der Anschlussstelle Dorsten.

Schermbeck dürfte besonders belastet werden

Für Schermbeck dürfte die Sperrung besonders spürbar werden. Wer nicht schon ab Borken großräumig ausweicht, muss die A31 an der Anschlussstelle Schermbeck verlassen. Der Verkehr wird dann über das örtliche Straßennetz weitergeführt.

Auf der Freudenbergstraße und der Weseler Straße ist deshalb mit deutlich mehr Verkehr zu rechnen. Auch die weiteren Abschnitte über Maassenstraße, Ostricher Straße und Königsberger Allee können stärker belastet sein. Autofahrer sollten dort mehr Zeit einplanen, vor allem am Freitag und Samstag.

Auswirkungen für Dorsten

In Dorsten ist vor allem der Bereich rund um die Anschlussstelle Dorsten betroffen. Dort wird der Verkehr über die U82 zurück auf die A31 geführt. Das kann zu Rückstaus auf den Zufahrten führen.

Wer aus Dorsten in Richtung Bottrop, Kirchhellen, Gladbeck, Oberhausen oder weiter ins Ruhrgebiet fahren möchte, sollte die Sperrung unbedingt einplanen. Je nach Ziel kann es sinnvoll sein, die A31 im betroffenen Bereich zu meiden oder früher auf andere Verbindungen auszuweichen.

Raesfeld: Nicht erst in Schermbeck reagieren

Auch für Autofahrer aus Raesfeld und Erle ist die Sperrung wichtig. Wer von dort aus über die A31 in Richtung Bottrop oder Ruhrgebiet fahren möchte, sollte nicht erst kurz vor Schermbeck reagieren. Die großräumige Umleitung ab Borken über die B67 zur A3 kann für längere Fahrten die bessere Wahl sein.

Zwar bedeutet diese Strecke zunächst einen Umweg. Sie kann aber helfen, den voraussichtlich stärker belasteten Bereich rund um Schermbeck und die Anschlussstelle Dorsten zu vermeiden.

Navis könnten zusätzlichen Verkehr in Wohnstraßen schicken

Bei Autobahnsperrungen suchen Navigationssysteme häufig nach vermeintlichen Abkürzungen. Das kann zusätzlichen Verkehr auf kleinere Straßen in Schermbeck, im Dorstener Norden und im Bereich der Verbindungen Richtung Raesfeld bringen.

Ortskundige Autofahrer werden sich möglicherweise eigene Ausweichstrecken suchen. Für den allgemeinen Verkehr und insbesondere für den Schwerverkehr gilt aber: Die ausgeschilderten Umleitungen sollten genutzt werden. Wohnstraßen und schmale Nebenstrecken sind auf zusätzlichen Durchgangsverkehr oft nicht ausgelegt.

Fahrtrichtung Emden bleibt offen

Die Vollsperrung betrifft nur die Fahrtrichtung Bottrop. Die Gegenrichtung nach Emden ist nach aktuellem Stand nicht voll gesperrt. Trotzdem kann es auch dort im Umfeld der Anschlussstellen zu Verzögerungen kommen, etwa durch Baustellenverkehr, Rückstaus oder Ausweichverkehr.

Empfehlung für das Wochenende

Wer am Donnerstagabend, Freitag oder Samstag zwischen Dorsten, Schermbeck, Raesfeld und dem Ruhrgebiet unterwegs ist, sollte mehr Fahrzeit einplanen. Besonders betroffen sind Fahrten in Richtung Bottrop, Kirchhellen, Gladbeck, Oberhausen sowie zu den Anschlüssen an A2 und A3.

Für längere Strecken empfiehlt sich die großräumige Umleitung. Für lokale Fahrten sollten Autofahrer vor allem den Bereich Schermbeck und die Anschlussstelle Dorsten im Blick behalten.

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