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Archiv 2010-2013

Der Island-Kenner

Von seiner Reise nach Island berichtete Heinz Geurts (am kleinen Tisch) im Landgasthof Triptrap den Schermbecker Landfrauen in einem Film, den er im Jahre 2014 erstellte. Beeindruckende Bilder boten einen hervorragenden landeskundlichen Überblick über die große Atlantik-Insel, deren Landschaften durch Eis und Vulkanismus geprägt wurden. Das subarktische Klima prägt die wenig artenreiche Vegetation und die Tierwelt des Inselstaates. In Island, dessen Fläche etwa den vierten Teil der Fläche Deutschlands ausmacht, leben weniger Menschen als in der Ruhrgebietesstadt Essen. Während im frühen 18. Jahrhundert noch zwei von drei Isländern von der Landwirtschaft lebten, gibt heute dieser Wirtschaftssektor nur noch etwa jedem zehnten Bewohner Arbeit. Seit Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte der Übergang zur Hochseefischerei.. Heute leben mehr als 70 Prozent der Beschäftigten von den Dienstleistungen. Über die vielen landeskundlichen Informationen hinaus zeigte Heinz Geurts in seinem zweiteiligen Film zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Foto: Helmut Scheffler

Die Krippenspieler der Georgsgemeinde

Am Heiligabend wurde den Besuchern des 15-Uhr-Gottesdienstes in der Georgskirche die Geschichte der Geburt des Jesuskindes in der Form eines Krippenspieles präsentiert. Unter Leitung der beiden Erzieherinnen Ines Raeber und Dajana Töns sowie der Vikarin Friederike Fischer hatten die Kinder das Krippenspiel einstudiert. Der Stall, in dem Josef (Julius) und Maria (Luisa) neben der Krippe mit dem Jesuskind saßen, befand sich zwischen zwei großen Tannen unmittelbar vor dem Altar, auf dessen Flügelbild ein Gemälde die Verkündigung Mariens durch den Engel Gabriel darstellt. Foto: Helmut Scheffler

Auf dem Gelände Behindertenwohnheims „Haus Kilian“ an der Erler Straße feierte der Elternkreis für behinderte und nicht behinderte Kinder am Samstag ein Sommerfest.

Das Fest war als Ersatz für die in diesem Jahr nicht stattfindende Fahrt mit den Gespannfahrern angesetzt worden, nachdem Hans Overkämping als langjähriger Organisator der Fahrten erkrankt war. Overkämping ließ die Gäste des Festes grüßen und hatte fürs Fest noch 300 Euro überwiesen.

Aus Angst vor einem Ladenhüter gibt es keine Schilder mit der Aufschrift „Gnadenhochzeit“ zu kaufen. Die Nachbarschaft musste deshalb im September 2011 ein eigenes Schild an den Kranz vor der „Alten Landstraße 1 A“ hängen, um auf diese Weise Edith und Adolf Copi zu ehren, die seit 70 Jahren verheiratet waren. Die kirchliche Feier der Gnadenhochzeit fand in der Drevenacker Dorfkirche statt. Mit Pfarrer Helmut Joppien haben die Eheleute Copi bereits ihre Gold- und Diamanthochzeit gefeiert. Die Feier der eisernen Hochzeit wurde durch eine Reise ersetzt, weil, so die 91-jährige Jubilarin, „wir Angst vor Nägeln im Kranz hatten.“ Es sollte nicht die einzige scherzhafte Formulierung des Ehepaares bleiben, als Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter und die stellvertretende Landrätin Christel Winterberg zum Gratulieren ins Dammerfeld kamen. Foto Scheffler, Sept. 2011