site stats
Archiv 1990-1999
Schermbeck in Bildern von Helmut Schffler

Ein Herz für rumänische Kinder bewies im Februar 1992 die Schermbecker Bevölkerung. Angela Stender, Elisabeth Groteschepers, Ilse Hecheltjen, Walburga Hoffmann, Mathilde Reinken, Karin Heise und Cilla Reddig hatten in der Mensa der Gesamtschule alle Hände voll zu tun, um die gesammelten Kleidungsstücke zu sortieren. Daneben wurden Spielzeug, Bettwäsche, Handtücher, Schuhe und Hausrat abgegeben. Die gesammelten Gegenstände wurden bis zum Abtransport Ende März nach Rumänien auf dem Hof Brüggemann in Uefte zwischengelagert, zusammen mit den Paketen, die von Schermbecker Familien für ihre Patenfamilien abgegeben wurden. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

In Uefte waren im Februar 1992 drei Junggesellengruppen aus Vorder-, Mittel- und Hinteruefte unterwegs, um Wurst zu sammeln. Vereinswirt Johannes Triptrap versorgte die jungen Burschen schon am frühen Morgen mit flüssigem Reiseproviant. Konrad Berger, Heiner Niebur und Christoph Große Homann zogen mit ihren Traktoren die Wagen, auf denen die Junggesellen Platz genommen hatten. Zur Mittagszeit trafen sich alle drei Gruppen im Hause Ufermann am Hilgenbergweg, wo sie von Korni Ufermann und seiner Frau Annette mit einem deftigen Essen für die Weiterfahrt gestärkt wurden. Auf dem Hof von Heiner Klevermann gab´s am Abend für alle Uefte-Overbecker „Eingeborenen“ eine Fete. H.Sch. Foto: Helmut Scheffler

Das elfte Schubkarrenrennen der Nachkriegszeit warf im Februar 1992 seine Schatten voraus. Mitglieder der Kolpingsfamilie hatten schon die Plakate aufgehängt. Mit ihren beiden Schubkarren zogen sie durch den Ort und gaben der Bevölkerung einen Vorgeschmack auf das, was am 1. März auf dem „Schlopi-Ring“ nahe der Ludgeruskirche geboten werden sollte.- Da die Karrenschieber überall – wie hier bei Hans-Bernd Doernemann (2.v.r.) – bewirtet wurden, fiel das Geradeaus-Schieben immer schwerer. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Die Ortsgruppe Gahlen des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands (VdK) traf sich im Januar 1992 zur Jahresfeier in der Gaststätte „Zur Mühle“. In geselliger Runde wurden Erinnerungen an die Ausflüge des vergangenen Jahres ausgetauscht, die der VdK in Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe anbot. Mit von der Partie war auch der Ehrenvorsitzende Adolf Körner. Für musikalische Unterhaltung während des mehrstündigen Treffens sorgte Herbert Walke. H.Sch./ Foto: Helmut Scheffler

Während der Jahreshauptversammlung des Kirchenchores „Cäcilia“ berichtete Schriftführerin Margret Dickmanns im Januar 1991 über 31 Auftritte des Chores. Präses Franz-Gerd Stenneken (2.v.l.) dankte den Sängern für die Betreuung der Gastchöre, die anlässlich des 75-jährigen Kirchbaujubiläums von St. Ludgerus nach Altschermbeck kamen. Mit dem Blick auf das 150-jährige Bestehen des Chores im Jahre 1995 kündigte der Dirigent Josef Breuer die Einstudierung des kompletten Haydn-Oratoriums „Die Schöpfung“ an. Stenneken und der Vorsitzende Willy Tasse (2.v.r.) ehrten drei Chormitglieder für langjährige Treue zur Kirchenmusik. Margret Winck (Mitte) gehörte dem Kirchenchor „Cäcilia“ seit 40 Jahren an. Walburga Luchmann (r.) und Irmgard Pesch (l.) erhielten eine Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft. Foto: Helmut Scheffler

Während der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins “Eintracht” im Januar 1991 ließ Schriftführer Jürgen Jost (l.) im Vereinslokal Doernemann die 30 Auftritte Revue passieren, die ganz im Zeichen der Feiern anlässlich des 125-jährigen Chorbestehens standen. Chorleiter Hans-Werner Winck (3.v.r.) dankte u. a. dem stellvertretenden Chorleiter Günther Messing (5.v.l.). Nach dem Bericht des Kassierers Werner Dickmann wurde der Vorsitzende Werner Gudat (5.v.r.) im Amt bestätigt. Nachfolger des stellvertretenden Vorsitzenden Hans-Ulrich Becker (4.v.r.) wurde Günther Messing. Schriftführer Willi Legenbauer (4.v.l.) löste Jürgen Jost (l.) ab. Die Notenwarte Heinz Kammeier (r.) und Reinhard Gardemann (3.v.l.) gehörten ebenso zum Vorstand wie Pressewart Jürgen Jost. Einstimmig wurden die Sänger Willi Friedrich, Heinz Kammeier, Willi Krebber und Werner Winck im Beisein des Ehrenvorsitzenden Otto Werner (sitzend) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sie waren als „Männer der ersten Stunde“ dabei, als der Chor 1951 nach einer längeren Pause mit der Probenarbeit begann. Foto: Helmut Scheffler

Die Ortsgruppe Gahlen des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands (VdK) traf sich im Januar 1992 zur Jahresfeier in der Gaststätte „Zur Mühle“. In geselliger Runde wurden Erinnerungen an die Ausflüge des vergangenen Jahres ausgetauscht, die der VdK in Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe anbot. Mit von der Partie war auch der Ehrenvorsitzende Adolf Körner. Für musikalische Unterhaltung während des mehrstündigen Treffens sorgte Herbert Walke. Foto: Helmut Scheffler

Nachdem Schwester Gundelind im Dezember 1991 den Konvent
der Franziskanerschwestern im Marienheim verlassen hatte, endete im Januar 1992 für die drei Schwestern Novata, Castula und Herona der Dienst für Kranke und Pflegebedürftige im Marienheim.

Am 12. Januar 1992 wurden die Schwestern von Pastor Franz-Gerd Stenneken in der Pfarrbücherei verabschiedet. Foto: Helmut Scheffler

Während der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Schermbeck wurde im November 1991 ein neuer Vorstand gewählt. Nachfolger der bisherigen Vorsitzenden Odilia Grewing wurde der 31-jährige Polizeibeamte Rainer Gardemann (l.). Stellvertretende Vorsitzende wurden Marietheres Stenert und Hermann Zens. Zum neuen vorstand gehörten Schriftführerin Angelika Rose sowie die Beisitzer Martha Diedrich, Lothar Pohlhuis, Maria Sprock, Engelbert Bikowski und Klaus Roth. Rainer Gardemann, Bürgermeister Bernhatrd Redeker (r.) und die CDU-Bundestagsabgeordnete Ilse Falk (3.v.l.) ehrten die Jubilare Heinrich Wilkskamp (2.v.l.) und Josef Kreienkamp (2.v.r.). Foto: Helmut Scheffler

 

Gut besucht war im November 1991 die Ausstellung der „Katholischen öffentlichen Bücherei“ der Ludgerusgemeinde. Die Büchereileiter Herbert und Monika Pleger konnten den Besuchern während der zweitägigen Ausstellung zahlreiche neue Bücher vorstellen. Ein Teil der Bücher wird künftig zum Bestand der Bücherei gehören, die schon jetzt 5528 Bücher, 520 Tonträger und 55 Spiele umfasst. 327 aktive Nutzer sind in der Bücherei eingetragen. Im Jahre 1990 gab es 6511 Entleihungen. Foto: Helmut Scheffler

Um das letzte Stück Heide nördlich der Lippe im rechtsrheinischen Teil des Kreises Wesel zu schützen, hat das Forstamt Wesel im November 1991 in den Dammer Loosenbergen eine Maßnahme zur Kanalisierung des Besucherstroms durchgeführt. Vier Mitarbeiter des Forstamtes, Markus Redeker, Hans-Dieter Schlüß, Friedhelm Buschmann und Oliver (v.r.) legten einen 1050 langen Rundweg durch das elf Hektar große Gebiet an. 700 Eichenpfähle mussten eingegraben werden, alles in Handarbeit, weil sich ein Einsatz von Maschinen im Naturschutzgebiet verbietet. Auch beim Handlauf wurde auf die Verwendung von Fremdmaterialien verzichtet. Der Verlauf des ein bis zwei Meter breiten Weges stellt sicher, dass die Besucher alle charakteristischen Landschaftszellen des Naturschutzgebietes sehen können. Dazu gehören Wacholderbestände ebenso wie Restheideflächen. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

nov-1991-loosenberge

An der Gestaltung des Klönabends im Heimatmuseum wirkten  im November 1991 auch Burgis Berg (l.) und Regina Ufermann (r.) mit, die in ihrem humorvollen Vortrag zu Fans des Schermbecker Weihnachtsmarktes wurden. An die Zeiten, als die Kinder noch mit klopfenden Herzen auf die Ankunft von „Sänta Kloas“ warteten, erinnerte Willy Tasse. Mit Runkeln, die sie für den Schimmel des heiligen Mannes  auf die Fensterbank legten, versuchten die Kinder Nikolaus und den „verdreiten Schwatten“ an seiner Seite milde zu stimmen. Anni Nowatzki erinnerte an die Kinderzeit vor 50 Jahren, als beim Gewitter noch gebetet wurde. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Museum nov-1991-museum

Auch im November 1991 trafen sich die zehn Damen des Kegelclubs „Spätlese“ bei Overkämping zu ihrer einmal monatlich stattfindenden Jagd auf alle Neune. In einem Alter, in dem andere Kegeldamen schon längst eine ruhige Kugel schieben, haben die „Spätlese“-Damen erst ihren Club gegründet. In den zurückliegenden zwanzig Jahren haben sie bewiesen, dass man auch weit jenseits der 60 noch sportlich aktiv sein kann. Wer von ihnen allen schon über 70 Jahre alt ist, wollten die Keglerinnen auch bei der Geburtstagsfeier nicht verraten. Nur Präsidentin Emmi Werner bekannte sich stolz zur 79. Seit 20 Jahren leitet sie die Truppe, zu der Anneliese Heiermann und Frieda Ruloff ebenso gehören wie Margarethe Kaldeuer, Else Berger, Erika Heyne, Bernhardine Hülsmann, Martha Brücker, Lisbeth Cappell und Hety Hesse, die jedesmal zum Kegeln aus Köln anreist. H.Sch./Foto Helmut Scheffler

Kegelcnov-1991spaetlese

 

Die Beleuchter der Gahlener Dorfkirche
Im August 1991 wurden die Vorbereitungen für die Beleuchtung der Gahlener Dorfkirche getroffen. In Gesprächen mit Dr. Monika Herzog, der Gebietsreferentin des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege, konnten denkmalpflegerische Bedenken gegen das Beleuchtungsprojekt ausgeräumt werden. Empfohlen wurde die Verwendung desselben Mastentyps, an dem die einige Jahre vorher installierten Laternen rund um den Mühlenteich befestigt wurden. Die Gahlener hatten Glück: Das RWE Wesel konnte noch einen Mast besorgen. Beim Männerkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Gahlen fand HV-Geschäftsführer Hans Höchst (vorne l.) offene Ohren. Spontan erklärten sich zehn Männer bereit, beim Ausschachten der Gräben für die Kabel behilflich zu sein. 70 Meter Leitungen wurden vom Schaltkasten in der Mühle aus verlegt. Dabei mussten gleich zwei Pflasterdurchbrüche vorgenommen werden. Beim Buddeln auf der Kirchwiese und in Spechts Garten wurde mancher alte Ziegelstein freigelegt, sodass die Männer mächtig ins Schwitzen gerieten. Die elektrischen Installation und das Anbringen der beiden 500-Watt-Lampen übernahm der gelernte Elektriker Gerhard Becks. Archivfoto: Helmut Scheffler

Aug 1991 Heimatverein Gahlen

1996: Es war gar nicht so einfach für Diana Wischerhoff (sitzend, 2.v.r.) und Bianca Mai (sitzend, 3.v.l.), Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck zu werden. Nur weil der Gahlener Löschzugführer Heinz-Wilhelm Beckmann (sitzend, 3.v.r.) sich sehr für die beiden jungen Damen einsetzte, wurde für die 19-jährige Bianca Mai und für die 20-jährige Diana Wischerhoff ein Traum Wirklichkeit: Sie können ihren Dienst für die Allgemeinheit als Feuerwehrfrau-Anwärterinnen im Gahlener Löschzug absolvieren. Dort steht die ganze Mannschaft voll hinter den beiden „Neuen“, die übrigens keinerlei Sonderrechte genießen, umgekehrt auch nicht als Putzfrauen ausgenutzt werden. Im ersten Ausbildungsjahr werden die beiden erst einmal mit Fahrzeug- und Gerätekunde sowie mit modernen Löschtechniken vertraut gemacht. Die Entscheidung über die endgültige Aufnahme in die Wehr wird während der Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr im kommenden Jahr gefällt.H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

1996,-Gahlener-Löschzug

Der Vorsitzende Ludwig Demmer strahlte. So viel Lob auf einmal hatte er für die Fußballabteilung des SV Schermbeck bislang selten kassieren können. Anlass für die vielen Glückwünsche war im Februar 1991 die offizielle Übergabe des Jugendraumes im Dachgeschoss der Umkleidekabine am Waldsportplatz. Der stellvertretende Vorsitzende Andreas Strelitz erinnerte in seiner Ansprache an die Planungs- und Bauphase. Im September 1989 wurde mit dem Bau des 100 Quadratmeter großen Jugendraumes begonnen. Etwa zehn Handwerker aus dem Verein und einige vereinsfremde Helfer sorgten dafür, dass der Bau trotz des schmalen Kapitalpolsters zu einem Schmuckstück werden konnte. Foto: Helmut Scheffler

Febr.-1991,-SV-Fußball, SV Schermbeck

„Ich bin überwältigt von dieser Gastfreundschaft.“ Sichtlich gerührt, dankte Bürgermeister und Verwaltungschef Lothar Hofmeister aus der sächsischen Gemeinde Gahlenz den Gahlener Feuerwehrleuten für die freundliche Aufnahme während des zweitägigen Aufenthaltes im Lippedorf. Während des Besuches wurden den Gahlenzern zwei Feuerwehrfahrzeuge übergeben. Nachdem der Gemeinderat grünes Licht gegeben hatte und das TLF 8/8 gründlich überholt worden war, konnte es zusammen mit einer Tragspritze 2/5 übergeben werden. Das zweite Fahrzeug, ein Mannschaftstransportwagen, den der Altschermbecker Löschzug schon in Zahlung gegeben hatte, wurde zurückgekauft und ebenfalls als Geschenk überreicht, zusammen mit einer Tragkraftspritze TS 8/8. Foto: Helmut Scheffler

Febr.-1991,-Gahlenzer-Besuc

Einen Ausflug in die Vergangenheit bot der Heimatverein Gahlen im Februar 1991 etwa 200 Besuchern im Gemeindehaus. Ein Vierteljahrhundert nach der Herstellung des Heimatfilms „Gohlen, minne Heimot“ traten zwei der damaligen drei Filmemacher noch einmal vors Publikum, um zu einem eineinhalbstündigen Bummel durch das Gahlen der 1960er-Jahre einzuladen. In den letzten Monaten hatten Hans Höchst, Helmut Rademacher und der Neuling Reiner Endemann als Ersatz für Fritz Röpke aus umfangreichen Filmstreifen sehenswerte Ausschnitte zu einem Film zusammengefügt, der von dem Publikum begeistert aufgenommen wurde. Foto: Helmut Scheffler

Bürgermeister Lothar Hofmeister (r.) aus der sächsischen Gemeinde Gahlenz durfte sich im Februar 1991 freuen. Vom Schermbecker Bürgermeister Bernhard Redeker (l.) erhielt er das erste Exemplar eines neuen Glasbildes mit sechs Schermbecker Motiven, das die Gemeinde selbst als Geschenk der Herstellerfirma bekam. Das Bild wurde von der Aachener Firma Glasatelier Bexon hergestellt und wird auch der Bevölkerung zum Verkauf angeboten. Das Glasbild zeigt die Ludgeruskirche, die ehemalige reformierte Kirche, das Rathaus, das Museum, die obere Burgmühle und die Burg. Foto: Helmut Scheffler

Im Januar 1991 zeigte sich Hans Zelle als Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins sehr zufrieden mit der Entwicklung des Heimatmuseums in der Steintorstraße. Große Resonanz fand vor allem der Aufruf an die Bevölkerung, dem Museum Exponate zu schenken oder leihweise zur Verfügung zu stellen. Karten, Fotos, Hausrat oder – wie auf dem Foto – eine Fahnenstange des Altschermbecker Kriegervereins wurden übergeben. Foto: Helmut Scheffler

Der Jugendleiter des Schützenkreises Haltern-Dorsten, Manfred Gwosdz (l.) ehrte im Januar 1991 zusammen mit Reinhold Mix (r.), dem Vorsitzenden der Schießgruppe Altschermbeck, im Vereinslokal Nappenfeld die Vereinsmeister. Schülerklasse, männlich: Andreas Hegemann; weiblich: Claudia Pauls. LG-Dreistellung, männlich: Ralf Schlebusch; weiblich: Claudia Pauls. Jugendklasse, männlich: Mario Kreienkamp; weiblich: Tanja Mix. Dreistellung, männlich: Mario Kreienkamp; weiblich: Tanja Mix. KK-Standard, männlich: Mario Kreienkamp; weiblich: Tanja Mix. Juniorenklasse, Luftgewehr, männlich: Heiner Große-Gehling; weiblich: Anja Schmeing. KK-Standard, männlich: Heiner Große-Gehling; weiblich: Anja Schmeing. Luftpistole: Ralf Grömping. Schützenklasse, Luftgewehr, männlich: Ludger Schäfer. Luftpistole: Norbert Wilsing. Altersklasse aufgelegt: Heribert Brinkmann. Damenklasse: Walburga Mix. Damen-Altersklasse: Lisa Punsmann. Damen-Seniorenklasse: Agnes Nappenfeld. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Schießgruppe Altschermbeck

Die Leseratten der Schermbecker Ludgerus-Bücherei
Eine Buchausstellung zu Weihnachten veranstaltete die Katholische Kirchengemeinde St. Ludgerus im November 1990. Die 15 ehrenamtlichen Mitarbeiter zeigten 160 Titel, vor allem Sach-, Kinder- und Jugendbücher. Mit dem anteiligen Verdienst am Verkauf von Büchern des Borromäusvereins stockte der Büchereileiter Herbert Pleger den Medienbestand auf. Am. 31. Dezember 1989 hatte die Bücherei 5992 Bücher, Spiele und Cassetten sowie 11251 Entleihung im Jahre 1989. Mehr als 500 Mitglieder machten von dem kostenlosen Angebot Gebrauch. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Bücherei, KÖB

Fünf Jahre nach dem ersten Bemühen einiger Dammer Frauen, einen Spielplatz zu bekommen, und nach dem jahrelangen hin und Her der Planungen hatte der Dammer Kinderspielplatz am Elsenberg im November 1990 weitgehend Gestalt angenommen. Die Sandkiste (l.) war seit zwei Jahren das einzige Zugeständnis an die Kinder des Außenbezirkes. Geld war knapp, die angebotenen Zuschüsse einer Hamburger Kinder-Aktion wurden nicht in Anspruch genommen. Erst das Drängen mehrerer Ratsfraktionen führte dazu, dass der 1985 zugesagte Spielplatz nun ein Karussell, eine Schaukel, ein „Wackeltier“ und eine Sandkiste hatte. Foto: Helmut Scheffler

Spielplatz Damm

Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens veranstaltete die Schießgruppe Altschermbeck im Oktober 1990 ein Pokalschießen, an dem sich 130 Schützen von zwölf Vereinen beteiligten: Sportschützen Schermbeck, Schützenverein Damm, Sportschützen Voshövel, Sportschützen Diersfordt, SG Holsterhausen-Dorf, SG Holsterhausen 53, SG Hervest-Dorsten, SSV Dorsten/Hardt, SG Dorsten/Feldmark, SSG Lembeck, SG Rhade, SK Bossendorf. Der Altschermbecker Vorsitzende Reinhold Mix (r.) überreichte den erfolgreichsten Schützen Pokale. Im Anschluss an das Pokalschießen beteiligten sich auch die beiden Gründungsmitglieder Hans Walenciak und Willi Deiters an der Feier. Als Vorsitzender des Gemeindesportverbandes überreichte Klaus Roth (2.v.l.) den Altschermbecker Schießsportlern ein Geschenk. Sein Lob für die sportlichen Erfolge auf allen Ebenen verband Roth mit der Anerkennung für „den ständigen Mitgliederzuwachs“ und für den hohen Anteil junger Mitglieder. Foto: Helmut Scheffler

Schießgruppe Altschermbeck-Ju

In der Gaststätte „Hohes Ufer“ wurden im Oktober 1990 die Vereinsmeister des Altschermbecker Tennisclubs (ATC) geehrt. Der Vorsitzende Harald Wolters dankte im Beisein zahlreicher Ehrengäste den Aktiven für ihre großartigen sportlichen Leistungen. Besonders stolz war der Vorsitzende auf den Aufstieg der Seniorinnen aus der Bezirksliga in die Verbandsliga. Zur erfolgreichen Mannschaft gehörten Helgard Sasonow, Karin Groß, Rita Wolters, Brigitte Schmidt, Dagmar Kensy, Inge Kurzawa, Hilla Bussmann und Heidi Podgaisek. Erfolgreichste Tennisspieler der offenen Clubs waren im Damen-Einzel: Helgard Sasonow. Herren-Einzel: Der 14-jährige Tim Multhaup. Damen-Doppel: Hilla Bussmann/Karin Groß. Herren-Doppel: Kai Kurzawa/Lars Soerstroem. Senioren, Herren-Einzel: Otto Groß. Senioren, Herren-Doppel: Alfred Timma/Werner Dreier. Mixed: Karin Groß/Otto Groß. Foto: Helmut Scheffler

Okt.-1990,-ATC,-Vereinsmeis

Schon beim 30-jährigen Bestehen des Dammer Jugendheims (heute: Jugendhaus) im Jahre 1995 leitete Annette Ulland (sitzend, Mitte) die Jugendarbeit am Dammer Elsenberg. Archivfoto Scheffler

Im Jahre 1995 bestand das Dammer Jugendheim 30 Jahre. Für einen Bericht in der Tageszeitung erstellte ich im September 1995 dieses Foto. Damals erschien nur eine allgemeine Bildzeile. In Zeiten moderner Kommunikationsmittel sollte es möglich sein, nachträglich die Namen der abgebildeten Personen gemeinsam zusammemzutragen. Bitte per Mail (hscheffler@gmx.de) die Vor- und Zunamen mitteilen.  H.Sch.

Bei der Ermittlung der Namen halfen Daniela Rödleithner und  Tobias Jaeger. Herzlichen Dank. Bitte noch einmal auf die rot markierten Stellen schauen.

Das Foto zeigt
Das Foto zeigt (sitzend v.l.) Bernd Mückley , ??????????, Martin Zimmermann, Leiterin Annette Ulland, Ines Hüfing, Kirsten Hülsmann, Maike Prumbohm. Stehend (v.l.) Marc Terstegen, Tim Althoff, Mike Lohmann (hinten), Eva Berckmann (vorne), Diana Becker, Britta Heiermann, Annika Göbel, Birte Lohmann, Andrea Althoff, Magdalena Gorecki, Wolf-Ulrich Thiemann, Timo Zimmermann, Jörn Schwiening. Foto: Helmut Scheffler, September 1995

 

 

 

 

Der Schermbecker Akkordeonclub „Flott voran“ feierte im August 1990 auf dem Hof von Heinrich Temmler in Overbeck ein zünftiges Sommerfest, Für die meisten Teilnehmer begann das Fest mit einer Fahrradtour durch den Dämmerwald. Nach einer Boßelpartie auf der Westricher Straße konnten sich die 42 Kinder und Jugendlichen auf der Wiese nach Herzenslust austoben. Eine verwurschtelte Menschenkette war, wie das Foto zeigt, nicht einfach zu entflechten. Spielen macht hungrig, und so freuten sich die Aktiven auf die Verpflegung durch die beiden Grillmeister Rudi Bietenbeck und Erich Timmermann sowie auf die eiskalten Getränke, die Reinhold Mix servierte. Zwei Monate später feierte der Akkordeonclub im Rahmen eines Herbstkonzertes sein zehnjähriges Bestehen.  Foto: Helmut Scheffler

Akkordeonclub Flott voran

Mehr als 50 Overbecker begleiteten im Juli 1990 den Brutwagen zum Hof Hutmacher. Sie halfen der Braut Gertrude Hutmacher beim Umzug vom Worthuesweg 14 zum Haus des Bräutigams Josef Knufmann am Lofkampweg 69. Hutmachers Pferd Mary zog den Wagen, der „olle Pröllen“ als symbolische Aussteuer ins neue Heim brachte. Die Fahrt über den Kirchweg der Braut zum Bräutigam wurde zu einer Reise mit Hindernissen. Erst als die Zollgemeinschaft der Brautnachbarn Dahlhaus, Ufermann, Vengels, Friedrich, Heistermann und Körber nach dem Empfang von reichlich flüssigem Zoll die Umzugserlaubnis erteilt hatte, wurde die Route freigegeben. An der Kreuzung Lofkampweg/Westricher Straße wurde der Braut und ihren fröhlichen Gefolgsleuten die Einreise von einem daumendicken Tau verwehrt, das Knufmanns Nachbarn und „Fress-Nachbarn“ gespannt hatten. Mit fester und flüssiger Kost musste erst der Weg freigekauft werden.

Vogelschießen der Schützengemeinschaft Dämmerwald

31 Schützen beteiligten sich im Juli 1990 am Vogelschießen der Schützengemeinschaft Dämmerwald. König Ulrich Körschgen (2.v.l.) eröffnete das Schießen in Mümkensbusch. Den Vogel hatte Gert Kortengräber bei einem Dortmunder Vogelbauer bestellt. Mit dem 479. Schuss holte der 36-jährige Landwirt Hermann Nienhaus (4.v.l.) den letzten Rest des Vogels von der Stange. Die neunjährige Tochter Christina gehörte zu den ersten Gratulanten und freute sich riesig darüber, nun selbst eine Prinzessin zu sein. Nach Dämmerwalder Sitte wurde bereits eine halbe Stunde später die neue Königin vorgestellt: die 27-jährige Hausfrau Margret Rathofer (3.v.l.). Neue Thronpaare wurden Richard Ostermann/Agnes Nienhaus und Josef Hessing/Rita Hörnemann. Die Inthronisation leitete am Abend Oberst Helmut Eimers (r.) in Mümkens Scheune.

31 Schützen beteiligten sich im Juli 1990 am Vogelschießen der Schützengemeinschaft Dämmerwald. König Ulrich Körschgen (2.v.l.) eröffnete das Schießen in Mümkensbusch. Den Vogel hatte Gert Kortengräber bei einem Dortmunder Vogelbauer bestellt. Mit dem 479. Schuss holte der 36-jährige Landwirt Hermann Nienhaus (4.v.l.) den letzten Rest des Vogels von der Stange. Die neunjährige Tochter Christina gehörte zu den ersten Gratulanten und freute sich riesig darüber, nun selbst eine Prinzessin zu sein. Nach Dämmerwalder Sitte wurde bereits eine halbe Stunde später die neue Königin vorgestellt: die 27-jährige Hausfrau Margret Rathofer (3.v.l.). Neue Thronpaare wurden Richard Ostermann/Agnes Nienhaus und Josef Hessing/Rita Hörnemann. Die Inthronisation leitete am Abend Oberst Helmut Eimers (r.) in Mümkens Scheune.

Die Begleiter der Braut ins neue Heim
Mehr als 50 Overbecker begleiteten im Juli 1990 den „Brutwagen“ zum Hof Hutmacher. Sie halfen der Braut Gertrude Hutmacher beim Umzug vom Worthuesweg 14 zum Haus des Bräutigams Josef Knufmann am Lofkampweg 69. Hutmachers Pferd Mary zog den Wagen, der „olle Pröllen“ als symbolische Aussteuer ins neue Heim brachte. Die Fahrt über den Kirchweg der Braut zum Bräutigam wurde zu einer Reise mit Hindernissen.

Mehr als 50 Overbecker begleiteten im Juli 1990 den Brutwagen zum Hof Hutmacher. Sie halfen der Braut Gertrude Hutmacher beim Umzug vom Worthuesweg 14 zum Haus des Bräutigams Josef Knufmann am Lofkampweg 69. Hutmachers Pferd Mary zog den Wagen, der „olle Pröllen“ als symbolische Aussteuer ins neue Heim brachte. Die Fahrt über den Kirchweg der Braut zum Bräutigam wurde zu einer Reise mit Hindernissen. Erst als die Zollgemeinschaft der Brautnachbarn Dahlhaus, Ufermann, Vengels, Friedrich, Heistermann und Körber nach dem Empfang von reichlich flüssigem Zoll die Umzugserlaubnis erteilt hatte, wurde die Route freigegeben. An der Kreuzung Lofkampweg/Westricher Straße wurde der Braut und ihren fröhlichen Gefolgsleuten die Einreise von einem daumendicken Tau verwehrt, das Knufmanns Nachbarn und „Fress-Nachbarn“ gespannt hatten. Mit fester und flüssiger Kost musste erst der Weg freigekauft werden.

Erst als die Zollgemeinschaft der Brautnachbarn Dahlhaus, Ufermann, Vengels, Friedrich, Heistermann und Körber nach dem Empfang von reichlich flüssigem Zoll die Umzugserlaubnis erteilt hatte, wurde die Route freigegeben. An der Kreuzung Lofkampweg/Westricher Straße wurde der Braut und ihren fröhlichen Gefolgsleuten die Einreise von einem daumendicken Tau verwehrt, das Knufmanns Nachbarn und „Fress-Nachbarn“ gespannt hatten. Mit fester und flüssiger Kost musste erst der Weg freigekauft werden.

Die Schermbecker Tambouristen bei den Kilianern
Eine Woche nach den Altschermbecker Kilianern traten im Juli 1990 auch die Schermbecker Kilianer zur Vorfeier im Saal Overkämping an. Mit dem Marsch „Die weite Welt“ marschierte das Schermbecker Tambourkorps unter Leitung von Heiner Overkämping in den engen Saal ein.

Eine Woche nach den Altschermbecker Kilianern traten im Juli 1990 auch die Schermbecker Kilianer zur Vorfeier im Saal Overkämping an. Mit dem Marsch „Die weite Welt“ marschierte das Schermbecker Tambourkorps unter Leitung von Heiner Overkämping in den eng

Die Flöter und Trommler, die zuvor vom Trommler Uwe Lubnau in der Johann-von-der-Recke-Straße aufgeheitert worden waren, stimmten das Schützenvolk auf die vier Schützenfesttage ein, zur Freude der Schermbecker Majestäten Klaus-Otto Besten und Claudia Wenzel sowie des Silberkönigs Rainer Schoel.

Die fröhlichen Rüster Kinderschützen
Am letzten Ferienwochenende im Juli 1990 feierten die Rüster Kinderschützen auf dem Hof Spickermann ihr Schützenfest. Der schmucke Runkelvogel, den der letztjährige König Stefan Hörning geschnitzt hatte, genoss in luftiger Höhe ein zähes Dasein. Erst nach einer Stunde und dreizehn Minuten holte der elfjährige Jens Halfmann um 16.13 Uhr Rumpf und Schwanz zugleich von der Stange.

0708sr-Wirwarenschermbeck006-hsch (640x410)

Zu den ersten Gratulanten gehörten Bürgermeister Bernhard Redeker und die Altschermbecker Majestäten Jürgen Rößmann und Christa Wilsing mit ihrem Throngefolge. Die elfjährige Andrea Breil wurde neue Rüster Kinderschützen-Königin. Thronpaare wurden Andrea Hörning/Andreas Hegemann und Christiane Dieckhoff/Stefan Hörning. In einer Kutsche wurde das neue Königspaar anschließend durch die Bauerschaft Rüste gefahren. Josef Grewing spielte unterwegs Akkordeon.
Die Planer des Standortes für einen Gedenkstein
Im Januar 1990 wurde dieser Gedenkstein von seinem ursprünglichen Standort an der Einmündung der Maassenstraße in die Hünxer Straße entfernt, weil die heutige Umgehungsstraße gebaut wurde. Im Juli 1990 trafen sich die Heimatvereins-Vorstandsmitglieder Hans Heckermann, Hans Höchst, Rainer Zeppen und Reiner Endemann (v.l.) am Stein, um anschließend den neuen Standort zu besichtigen.

0708sr-Wirwarenschermbeck001-hsch (640x470)

Einen Monat später wurde der Stein an seinem jetzigen Standort aufgestellt. Eine Kupferplatte wurde befestigt, die Auskunft gibt über die Herkunft des Steines. Die kaum noch lesbare Aufschrift „20. November 1928“ erinnert an jenen Tag, als die neue Straße zwischen Gahlen und Schermbeck dem Verkehr übergeben wurde. Vorausgegangen war der Bau der Lippebrücke.

Fotos und Spielsachen dokumentierten im Juni 1990 im Heimatmuseum in der Steintorstraße die Kinderzeit zwischen den beiden Weltkriegen. Ute Stricker (-Hollweg, rechts) hatte zahlreiche Exponate zusammengetragen. Mehr als 70 Fotos zeigten das Leben der Kinder in verschiedenen Situationen, sei es in der Geborgenheit der Familie, beim gemeinsamen Musizieren, bei der Arbeit oder im ausgelassenen Spiel. Mit Konfirmationsbildern und Fotos von Sportvereinen wurde die fotografische Dokumentation der Kinderzeit an der Schwelle zur Jugendzeit abgeschlossen. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Ausstellung

Für die Jubiläumsfestschrift des Jahres 1998 ließ sich der Vorstand des Dammer Schützenvereins im Mai 1997 fotografieren. Sitzend (v.l.): Degenhard Terstegen (Leutnant), Heinz-Wilhelm Schult (Hauptfeldwebel, „Spieß“), Hartwig Terstegen (Major), Heinrich Hüfing (Präsident), Dietmar Sadlo als König des Jahres 1996, Lothar Ostermann-Schelleckes (Oberst), Werner Kohlenbrenner (Hauptmann), Karl-Heinz Berckmann (Kleiderwart), Bernhard Gedanitz (Standwart), Heinz Neu (Leiter der Schießgruppe). Stehend (v.l.): Richard Jöhren (Schriftführer), Ingo Korthauer (Vizefeldwebel), Carsten Behrens (Oberleutnant), Dietmar Beckmann (Fahnenleutnant), Rüdiger Terstegen (Sergeant), Andreas Kamps (Fähnrich), Wolfgang Bohn jun. (Unteroffizier), Reinhard Steinkamp (Kassierer), Bernhard Lichtenberg (Schießwart), Friedhelm Heyne (Sportart), Karsten Ufermann (Jugendwart), Volker Zimmermann (Schießwart). Es fehlte: Ernst Steinkamp (Schießwart). H.Sch./ Foto: Helmut Scheffler

Schützenverein Damm