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Archiv 1960-1969

Die Fahnenträger Friedhelm Vengels und Friedhelm Rademacher (v.r.) paradierten im Jahre 1967 auf dem Hof Overbeck am neuen Königspaar Hannelore Rademacher und Friedhelm Schwenzfeier (v.l.) vorbei. Repro: Helmut Scheffler

Im Rahmen der Inthronisationsfeier am Samstag wird der Name Friedhelm Schwenzfeier gleich zweimal genannt. Oberst Klaus Schürmann wird dem amtierenden Hofherrn für die Unterstützung des Königspaares Erhard Walbrodt und Waltraud Romswinkel danken. Außerdem wird er Friedhelm Schwenzfeier als Goldkönig vorstellen.

Zwischen April 1962 und März 1963 entstand diese Aufnahme, welche die Entlassjahrgänge der Altschermbecker Volksschule 1965 und 1966 zeigt. Abgebildet ist Martha Rammrath, die Klassenlehrerin der fünften und sechsten Klassen. Der Mann an der Rückwand des Klassenraumes ist Hans Loewenau, der Bruder des damaligen Schulrektors Bruno Loewenau.

Fahnenabordnungen begleiten die Umzüge der Dammer Schützen nicht erst seit der Gegenwart. Diese Aufnahme entstand im Jahre 1966. Sie zeigt (v.l.): Fahnenleutnant Werner Kohlenbrenner, Fahnenunteroffizier Heinz Neu, Fähnrich Heinz Terstegen und Sergeant Fritz Gardemann. Fähnrich Heinz Tretsegen war nach dem Zweiten Weltkrieg der siebte Fähnrich.

Die Schulanfänger des Jahres 1967 versammelten sich am ersten Schultag auf dem Platz zwischen Kirche und Dorfschule. Nach den deutlich erkennbaren Gesichtern (v.l.n.r.): Jutta Körner, Detlev Vengels, … Biedermann, Rüdiger Sgodda, Manfred Diederichs, Rose Marquardt, Eveline Stuke (?), Dieter Scholt, Petra Hemmert-Halswick, ……, ……… Leihgeberin: Sophie Diederichs. Repro: H.Sch.

Schermbeck, Schule Gahlen

Als die i-Dötze Ostern 1960 ihre Schullaufbahn an der Östricher Volksschule begannen, wurden sie von ihren Müttern begleitet. Kinder (vordere Reihe v. l.): Elvira Nuyken, Friedhelm Vengels, Elke Böwing, Wilfriede Benninghoven, Bärbel Schimanski, Gisela Lindner, Walter Horstkamp, Gabi Ostkirchen, …………………. Kinder (hintere Reihe v.l.): Karl-Heinz Bayer, Harald Manfraß, Werner Schuller, Hartmut Nuyken. Erwachse (v.l.): Frieda Nuyken, Frau Bayer, Frau Nuyken, Hilde Vengels, Lenchen Lindner, Frau Schimanski, Frieda Benninghoven, Friedel Manfraß, Ilse Böwing, Hedwig Horstkamp, Luise Ostkirchen, Frau Schuller. Leihgabe: Hilde Benninghoven. Repro Scheffler

Schermbeck, Volksschule Oestrich

Vor 1962 muss diese Aufnahme entstanden sein, weil man noch nicht vor der abgebildeten Brücke Bauteile der im Jahre 1962 begonnenen Nachfolgerbrücke erkennen kann. Foto im Besitz der Familie Biedermann

Auf den ersten Blick stellt sich diese Aufnahme als ein Dokument aus einem ganz privaten Fotoalbum vor. Erst wenn man den Blick vom zentralen Motiv, dem 500er Fiat und seinem stolzen Besitzer Siegfried Biedermann zur Seite oder in den Hintergrund schweifen lässt, dann merkt man plötzlich, welch gewaltiges heimatkundliche Foto-Dokument da in einem privaten Fotoschatz schlummert.

Im Hintergrund erkennt man die ehemalige Lippebrücke; von der bislang den Heimatforschern nur zwei Fotos bekannt sind. Die Aufnahme, die von der Straße „Im Aap“ südlich der Lippe etwa in Höhe der heutigen Angelteiche Naroda entstand, zeigt jene Lippebrücke, die Mitte Februar 1949 dem Verkehr übergeben wurde.

Vor 1962 muss diese Aufnahme entstanden sein, weil man noch nicht vor der abgebildeten Brücke Bauteile der im Jahre 1962 begonnenen Nachfolgerbrücke erkennen kann. Foto im Besitz der Familie Biedermann
Vor 1962 muss diese Aufnahme entstanden sein, weil man noch nicht vor der abgebildeten Brücke Bauteile der im Jahre 1962 begonnenen Nachfolgerbrücke erkennen kann. Foto im Besitz der Familie Biedermann

Es war nicht die erste Brücke über die Lippe. Die Vorgängerbrücke aus dem Jahre 1928 war im Jahre 1945 von deutschen Soldaten gesprengt worden, um der amerikanischen neunten Armee das Nachrücken zu erschweren. Nach Beendigung des Krieges scheiterte eine notdürftige Reparatur der Brücke schon allein dadurch, dass die Alliierten die hochwertigen Brückenkonstruktionen als Schrottkontingente begrüßten, die zerschnitten und abtransportiert wurden.

Bereits vor der Währungsreform im Juni 1948 wurde mit dem Bau der neuen Lippebrücke begonnen, nachdem zuvor die Oberhausener Firma Böger und Co. die Trümmerreste der ersten Brücke aus dem Flussbett entfernt hatte. Bis zur Währungsreform waren 239 005 Reichsmark ausgegeben worden. Acht Monate später rollte der Verkehr über die neue Brücke.

15 Jahre später wurde die Brücke überflüssig, weil man etwa zehn Meter östlich von ihr die dritte Lippebrücke im September 1964 eröffnete. Am 13. April 1965 wurde die abgebildete Brücke von dem Essener Sprengmeister K.H. Meyer mit Hilfe von sechs Kilogramm Amongelit III zum Einsturz gebracht. H.Sch.

Am 1. Mai 1961 berichtete die „Rheinische Post“ in ihrer Dinslakener Ausgabe über die von Willy Erley organisierte Maifeier im Lippedorf Gahlen: „Vor der malerischen Kulisse der alten Wassermühle versammelten sich gestern abend die Gahlener Schulkinder. Hauptlehrer Klingeberger hatte mit ihnen die Tänze und Lieder einstudiert, die die Zuschauer erfreuen sollten.