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Schermbeck - Fotoarchiv
Schermbeck vor 50, 30 und 20 Jahren. Bilderarchiv und Geschehnisse von Helmut Scheffler

Ein Herz für rumänische Kinder bewies im Februar 1992 die Schermbecker Bevölkerung. Angela Stender, Elisabeth Groteschepers, Ilse Hecheltjen, Walburga Hoffmann, Mathilde Reinken, Karin Heise und Cilla Reddig hatten in der Mensa der Gesamtschule alle Hände voll zu tun, um die gesammelten Kleidungsstücke zu sortieren. Daneben wurden Spielzeug, Bettwäsche, Handtücher, Schuhe und Hausrat abgegeben. Die gesammelten Gegenstände wurden bis zum Abtransport Ende März nach Rumänien auf dem Hof Brüggemann in Uefte zwischengelagert, zusammen mit den Paketen, die von Schermbecker Familien für ihre Patenfamilien abgegeben wurden. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

In Uefte waren im Februar 1992 drei Junggesellengruppen aus Vorder-, Mittel- und Hinteruefte unterwegs, um Wurst zu sammeln. Vereinswirt Johannes Triptrap versorgte die jungen Burschen schon am frühen Morgen mit flüssigem Reiseproviant. Konrad Berger, Heiner Niebur und Christoph Große Homann zogen mit ihren Traktoren die Wagen, auf denen die Junggesellen Platz genommen hatten. Zur Mittagszeit trafen sich alle drei Gruppen im Hause Ufermann am Hilgenbergweg, wo sie von Korni Ufermann und seiner Frau Annette mit einem deftigen Essen für die Weiterfahrt gestärkt wurden. Auf dem Hof von Heiner Klevermann gab´s am Abend für alle Uefte-Overbecker „Eingeborenen“ eine Fete. H.Sch. Foto: Helmut Scheffler

Das elfte Schubkarrenrennen der Nachkriegszeit warf im Februar 1992 seine Schatten voraus. Mitglieder der Kolpingsfamilie hatten schon die Plakate aufgehängt. Mit ihren beiden Schubkarren zogen sie durch den Ort und gaben der Bevölkerung einen Vorgeschmack auf das, was am 1. März auf dem „Schlopi-Ring“ nahe der Ludgeruskirche geboten werden sollte.- Da die Karrenschieber überall – wie hier bei Hans-Bernd Doernemann (2.v.r.) – bewirtet wurden, fiel das Geradeaus-Schieben immer schwerer. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Die Ortsgruppe Gahlen des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands (VdK) traf sich im Januar 1992 zur Jahresfeier in der Gaststätte „Zur Mühle“. In geselliger Runde wurden Erinnerungen an die Ausflüge des vergangenen Jahres ausgetauscht, die der VdK in Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe anbot. Mit von der Partie war auch der Ehrenvorsitzende Adolf Körner. Für musikalische Unterhaltung während des mehrstündigen Treffens sorgte Herbert Walke. H.Sch./ Foto: Helmut Scheffler

Während der Jahreshauptversammlung des Kirchenchores „Cäcilia“ berichtete Schriftführerin Margret Dickmanns im Januar 1991 über 31 Auftritte des Chores. Präses Franz-Gerd Stenneken (2.v.l.) dankte den Sängern für die Betreuung der Gastchöre, die anlässlich des 75-jährigen Kirchbaujubiläums von St. Ludgerus nach Altschermbeck kamen. Mit dem Blick auf das 150-jährige Bestehen des Chores im Jahre 1995 kündigte der Dirigent Josef Breuer die Einstudierung des kompletten Haydn-Oratoriums „Die Schöpfung“ an. Stenneken und der Vorsitzende Willy Tasse (2.v.r.) ehrten drei Chormitglieder für langjährige Treue zur Kirchenmusik. Margret Winck (Mitte) gehörte dem Kirchenchor „Cäcilia“ seit 40 Jahren an. Walburga Luchmann (r.) und Irmgard Pesch (l.) erhielten eine Urkunde für 25-jährige Mitgliedschaft. Foto: Helmut Scheffler

Während der Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins “Eintracht” im Januar 1991 ließ Schriftführer Jürgen Jost (l.) im Vereinslokal Doernemann die 30 Auftritte Revue passieren, die ganz im Zeichen der Feiern anlässlich des 125-jährigen Chorbestehens standen. Chorleiter Hans-Werner Winck (3.v.r.) dankte u. a. dem stellvertretenden Chorleiter Günther Messing (5.v.l.). Nach dem Bericht des Kassierers Werner Dickmann wurde der Vorsitzende Werner Gudat (5.v.r.) im Amt bestätigt. Nachfolger des stellvertretenden Vorsitzenden Hans-Ulrich Becker (4.v.r.) wurde Günther Messing. Schriftführer Willi Legenbauer (4.v.l.) löste Jürgen Jost (l.) ab. Die Notenwarte Heinz Kammeier (r.) und Reinhard Gardemann (3.v.l.) gehörten ebenso zum Vorstand wie Pressewart Jürgen Jost. Einstimmig wurden die Sänger Willi Friedrich, Heinz Kammeier, Willi Krebber und Werner Winck im Beisein des Ehrenvorsitzenden Otto Werner (sitzend) zu Ehrenmitgliedern ernannt. Sie waren als „Männer der ersten Stunde“ dabei, als der Chor 1951 nach einer längeren Pause mit der Probenarbeit begann. Foto: Helmut Scheffler

Der Island-Kenner

Von seiner Reise nach Island berichtete Heinz Geurts (am kleinen Tisch) im Landgasthof Triptrap den Schermbecker Landfrauen in einem Film, den er im Jahre 2014 erstellte. Beeindruckende Bilder boten einen hervorragenden landeskundlichen Überblick über die große Atlantik-Insel, deren Landschaften durch Eis und Vulkanismus geprägt wurden. Das subarktische Klima prägt die wenig artenreiche Vegetation und die Tierwelt des Inselstaates. In Island, dessen Fläche etwa den vierten Teil der Fläche Deutschlands ausmacht, leben weniger Menschen als in der Ruhrgebietesstadt Essen. Während im frühen 18. Jahrhundert noch zwei von drei Isländern von der Landwirtschaft lebten, gibt heute dieser Wirtschaftssektor nur noch etwa jedem zehnten Bewohner Arbeit. Seit Ende des 19. Jahrhunderts erfolgte der Übergang zur Hochseefischerei.. Heute leben mehr als 70 Prozent der Beschäftigten von den Dienstleistungen. Über die vielen landeskundlichen Informationen hinaus zeigte Heinz Geurts in seinem zweiteiligen Film zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Foto: Helmut Scheffler

Die Krippenspieler der Georgsgemeinde

Am Heiligabend wurde den Besuchern des 15-Uhr-Gottesdienstes in der Georgskirche die Geschichte der Geburt des Jesuskindes in der Form eines Krippenspieles präsentiert. Unter Leitung der beiden Erzieherinnen Ines Raeber und Dajana Töns sowie der Vikarin Friederike Fischer hatten die Kinder das Krippenspiel einstudiert. Der Stall, in dem Josef (Julius) und Maria (Luisa) neben der Krippe mit dem Jesuskind saßen, befand sich zwischen zwei großen Tannen unmittelbar vor dem Altar, auf dessen Flügelbild ein Gemälde die Verkündigung Mariens durch den Engel Gabriel darstellt. Foto: Helmut Scheffler

Die Ortsgruppe Gahlen des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner Deutschlands (VdK) traf sich im Januar 1992 zur Jahresfeier in der Gaststätte „Zur Mühle“. In geselliger Runde wurden Erinnerungen an die Ausflüge des vergangenen Jahres ausgetauscht, die der VdK in Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe anbot. Mit von der Partie war auch der Ehrenvorsitzende Adolf Körner. Für musikalische Unterhaltung während des mehrstündigen Treffens sorgte Herbert Walke. Foto: Helmut Scheffler

Nachdem Schwester Gundelind im Dezember 1991 den Konvent
der Franziskanerschwestern im Marienheim verlassen hatte, endete im Januar 1992 für die drei Schwestern Novata, Castula und Herona der Dienst für Kranke und Pflegebedürftige im Marienheim.

Am 12. Januar 1992 wurden die Schwestern von Pastor Franz-Gerd Stenneken in der Pfarrbücherei verabschiedet. Foto: Helmut Scheffler

Während der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Schermbeck wurde im November 1991 ein neuer Vorstand gewählt. Nachfolger der bisherigen Vorsitzenden Odilia Grewing wurde der 31-jährige Polizeibeamte Rainer Gardemann (l.). Stellvertretende Vorsitzende wurden Marietheres Stenert und Hermann Zens. Zum neuen vorstand gehörten Schriftführerin Angelika Rose sowie die Beisitzer Martha Diedrich, Lothar Pohlhuis, Maria Sprock, Engelbert Bikowski und Klaus Roth. Rainer Gardemann, Bürgermeister Bernhatrd Redeker (r.) und die CDU-Bundestagsabgeordnete Ilse Falk (3.v.l.) ehrten die Jubilare Heinrich Wilkskamp (2.v.l.) und Josef Kreienkamp (2.v.r.). Foto: Helmut Scheffler

 

Gut besucht war im November 1991 die Ausstellung der „Katholischen öffentlichen Bücherei“ der Ludgerusgemeinde. Die Büchereileiter Herbert und Monika Pleger konnten den Besuchern während der zweitägigen Ausstellung zahlreiche neue Bücher vorstellen. Ein Teil der Bücher wird künftig zum Bestand der Bücherei gehören, die schon jetzt 5528 Bücher, 520 Tonträger und 55 Spiele umfasst. 327 aktive Nutzer sind in der Bücherei eingetragen. Im Jahre 1990 gab es 6511 Entleihungen. Foto: Helmut Scheffler

Um das letzte Stück Heide nördlich der Lippe im rechtsrheinischen Teil des Kreises Wesel zu schützen, hat das Forstamt Wesel im November 1991 in den Dammer Loosenbergen eine Maßnahme zur Kanalisierung des Besucherstroms durchgeführt. Vier Mitarbeiter des Forstamtes, Markus Redeker, Hans-Dieter Schlüß, Friedhelm Buschmann und Oliver (v.r.) legten einen 1050 langen Rundweg durch das elf Hektar große Gebiet an. 700 Eichenpfähle mussten eingegraben werden, alles in Handarbeit, weil sich ein Einsatz von Maschinen im Naturschutzgebiet verbietet. Auch beim Handlauf wurde auf die Verwendung von Fremdmaterialien verzichtet. Der Verlauf des ein bis zwei Meter breiten Weges stellt sicher, dass die Besucher alle charakteristischen Landschaftszellen des Naturschutzgebietes sehen können. Dazu gehören Wacholderbestände ebenso wie Restheideflächen. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

nov-1991-loosenberge

An der Gestaltung des Klönabends im Heimatmuseum wirkten  im November 1991 auch Burgis Berg (l.) und Regina Ufermann (r.) mit, die in ihrem humorvollen Vortrag zu Fans des Schermbecker Weihnachtsmarktes wurden. An die Zeiten, als die Kinder noch mit klopfenden Herzen auf die Ankunft von „Sänta Kloas“ warteten, erinnerte Willy Tasse. Mit Runkeln, die sie für den Schimmel des heiligen Mannes  auf die Fensterbank legten, versuchten die Kinder Nikolaus und den „verdreiten Schwatten“ an seiner Seite milde zu stimmen. Anni Nowatzki erinnerte an die Kinderzeit vor 50 Jahren, als beim Gewitter noch gebetet wurde. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Museum nov-1991-museum

Auch im November 1991 trafen sich die zehn Damen des Kegelclubs „Spätlese“ bei Overkämping zu ihrer einmal monatlich stattfindenden Jagd auf alle Neune. In einem Alter, in dem andere Kegeldamen schon längst eine ruhige Kugel schieben, haben die „Spätlese“-Damen erst ihren Club gegründet. In den zurückliegenden zwanzig Jahren haben sie bewiesen, dass man auch weit jenseits der 60 noch sportlich aktiv sein kann. Wer von ihnen allen schon über 70 Jahre alt ist, wollten die Keglerinnen auch bei der Geburtstagsfeier nicht verraten. Nur Präsidentin Emmi Werner bekannte sich stolz zur 79. Seit 20 Jahren leitet sie die Truppe, zu der Anneliese Heiermann und Frieda Ruloff ebenso gehören wie Margarethe Kaldeuer, Else Berger, Erika Heyne, Bernhardine Hülsmann, Martha Brücker, Lisbeth Cappell und Hety Hesse, die jedesmal zum Kegeln aus Köln anreist. H.Sch./Foto Helmut Scheffler

Kegelcnov-1991spaetlese

 

Die Beleuchter der Gahlener Dorfkirche
Im August 1991 wurden die Vorbereitungen für die Beleuchtung der Gahlener Dorfkirche getroffen. In Gesprächen mit Dr. Monika Herzog, der Gebietsreferentin des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege, konnten denkmalpflegerische Bedenken gegen das Beleuchtungsprojekt ausgeräumt werden. Empfohlen wurde die Verwendung desselben Mastentyps, an dem die einige Jahre vorher installierten Laternen rund um den Mühlenteich befestigt wurden. Die Gahlener hatten Glück: Das RWE Wesel konnte noch einen Mast besorgen. Beim Männerkreis der Evangelischen Kirchengemeinde Gahlen fand HV-Geschäftsführer Hans Höchst (vorne l.) offene Ohren. Spontan erklärten sich zehn Männer bereit, beim Ausschachten der Gräben für die Kabel behilflich zu sein. 70 Meter Leitungen wurden vom Schaltkasten in der Mühle aus verlegt. Dabei mussten gleich zwei Pflasterdurchbrüche vorgenommen werden. Beim Buddeln auf der Kirchwiese und in Spechts Garten wurde mancher alte Ziegelstein freigelegt, sodass die Männer mächtig ins Schwitzen gerieten. Die elektrischen Installation und das Anbringen der beiden 500-Watt-Lampen übernahm der gelernte Elektriker Gerhard Becks. Archivfoto: Helmut Scheffler

Aug 1991 Heimatverein Gahlen

Zwischen April 1962 und März 1963 entstand diese Aufnahme, welche die Entlassjahrgänge der Altschermbecker Volksschule 1965 und 1966 zeigt. Abgebildet ist Martha Rammrath, die Klassenlehrerin der fünften und sechsten Klassen. Der Mann an der Rückwand des Klassenraumes ist Hans Loewenau, der Bruder des damaligen Schulrektors Bruno Loewenau.

Der Ortsteil Gahlen-Besten hatte früher einmal eine eigene Schule. Die Bestenerin Helga Sander, die sich seit Jahren um die Erforschung der Geschichte des südlichsten Schermbecker Ortsteils Besten verdient gemacht hat, stellte das Foto für die Ausstellung zur Gahlener Schulgeschichte zur Verfügung, die im Rahmen der 1225-Jahrfeier Gahlens im Mai 2013 im Gemeindehaus an der Kirchstraße präsentiert wird, hat auch die Namen der abgebildeten Schüler ermittelt.

1996: Es war gar nicht so einfach für Diana Wischerhoff (sitzend, 2.v.r.) und Bianca Mai (sitzend, 3.v.l.), Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck zu werden. Nur weil der Gahlener Löschzugführer Heinz-Wilhelm Beckmann (sitzend, 3.v.r.) sich sehr für die beiden jungen Damen einsetzte, wurde für die 19-jährige Bianca Mai und für die 20-jährige Diana Wischerhoff ein Traum Wirklichkeit: Sie können ihren Dienst für die Allgemeinheit als Feuerwehrfrau-Anwärterinnen im Gahlener Löschzug absolvieren. Dort steht die ganze Mannschaft voll hinter den beiden „Neuen“, die übrigens keinerlei Sonderrechte genießen, umgekehrt auch nicht als Putzfrauen ausgenutzt werden. Im ersten Ausbildungsjahr werden die beiden erst einmal mit Fahrzeug- und Gerätekunde sowie mit modernen Löschtechniken vertraut gemacht. Die Entscheidung über die endgültige Aufnahme in die Wehr wird während der Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr im kommenden Jahr gefällt.H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

1996,-Gahlener-Löschzug

Der Vorsitzende Ludwig Demmer strahlte. So viel Lob auf einmal hatte er für die Fußballabteilung des SV Schermbeck bislang selten kassieren können. Anlass für die vielen Glückwünsche war im Februar 1991 die offizielle Übergabe des Jugendraumes im Dachgeschoss der Umkleidekabine am Waldsportplatz. Der stellvertretende Vorsitzende Andreas Strelitz erinnerte in seiner Ansprache an die Planungs- und Bauphase. Im September 1989 wurde mit dem Bau des 100 Quadratmeter großen Jugendraumes begonnen. Etwa zehn Handwerker aus dem Verein und einige vereinsfremde Helfer sorgten dafür, dass der Bau trotz des schmalen Kapitalpolsters zu einem Schmuckstück werden konnte. Foto: Helmut Scheffler

Febr.-1991,-SV-Fußball, SV Schermbeck

„Ich bin überwältigt von dieser Gastfreundschaft.“ Sichtlich gerührt, dankte Bürgermeister und Verwaltungschef Lothar Hofmeister aus der sächsischen Gemeinde Gahlenz den Gahlener Feuerwehrleuten für die freundliche Aufnahme während des zweitägigen Aufenthaltes im Lippedorf. Während des Besuches wurden den Gahlenzern zwei Feuerwehrfahrzeuge übergeben. Nachdem der Gemeinderat grünes Licht gegeben hatte und das TLF 8/8 gründlich überholt worden war, konnte es zusammen mit einer Tragspritze 2/5 übergeben werden. Das zweite Fahrzeug, ein Mannschaftstransportwagen, den der Altschermbecker Löschzug schon in Zahlung gegeben hatte, wurde zurückgekauft und ebenfalls als Geschenk überreicht, zusammen mit einer Tragkraftspritze TS 8/8. Foto: Helmut Scheffler

Febr.-1991,-Gahlenzer-Besuc

Einen Ausflug in die Vergangenheit bot der Heimatverein Gahlen im Februar 1991 etwa 200 Besuchern im Gemeindehaus. Ein Vierteljahrhundert nach der Herstellung des Heimatfilms „Gohlen, minne Heimot“ traten zwei der damaligen drei Filmemacher noch einmal vors Publikum, um zu einem eineinhalbstündigen Bummel durch das Gahlen der 1960er-Jahre einzuladen. In den letzten Monaten hatten Hans Höchst, Helmut Rademacher und der Neuling Reiner Endemann als Ersatz für Fritz Röpke aus umfangreichen Filmstreifen sehenswerte Ausschnitte zu einem Film zusammengefügt, der von dem Publikum begeistert aufgenommen wurde. Foto: Helmut Scheffler

Bürgermeister Lothar Hofmeister (r.) aus der sächsischen Gemeinde Gahlenz durfte sich im Februar 1991 freuen. Vom Schermbecker Bürgermeister Bernhard Redeker (l.) erhielt er das erste Exemplar eines neuen Glasbildes mit sechs Schermbecker Motiven, das die Gemeinde selbst als Geschenk der Herstellerfirma bekam. Das Bild wurde von der Aachener Firma Glasatelier Bexon hergestellt und wird auch der Bevölkerung zum Verkauf angeboten. Das Glasbild zeigt die Ludgeruskirche, die ehemalige reformierte Kirche, das Rathaus, das Museum, die obere Burgmühle und die Burg. Foto: Helmut Scheffler

Im Januar 1991 zeigte sich Hans Zelle als Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins sehr zufrieden mit der Entwicklung des Heimatmuseums in der Steintorstraße. Große Resonanz fand vor allem der Aufruf an die Bevölkerung, dem Museum Exponate zu schenken oder leihweise zur Verfügung zu stellen. Karten, Fotos, Hausrat oder – wie auf dem Foto – eine Fahnenstange des Altschermbecker Kriegervereins wurden übergeben. Foto: Helmut Scheffler

Der Jugendleiter des Schützenkreises Haltern-Dorsten, Manfred Gwosdz (l.) ehrte im Januar 1991 zusammen mit Reinhold Mix (r.), dem Vorsitzenden der Schießgruppe Altschermbeck, im Vereinslokal Nappenfeld die Vereinsmeister. Schülerklasse, männlich: Andreas Hegemann; weiblich: Claudia Pauls. LG-Dreistellung, männlich: Ralf Schlebusch; weiblich: Claudia Pauls. Jugendklasse, männlich: Mario Kreienkamp; weiblich: Tanja Mix. Dreistellung, männlich: Mario Kreienkamp; weiblich: Tanja Mix. KK-Standard, männlich: Mario Kreienkamp; weiblich: Tanja Mix. Juniorenklasse, Luftgewehr, männlich: Heiner Große-Gehling; weiblich: Anja Schmeing. KK-Standard, männlich: Heiner Große-Gehling; weiblich: Anja Schmeing. Luftpistole: Ralf Grömping. Schützenklasse, Luftgewehr, männlich: Ludger Schäfer. Luftpistole: Norbert Wilsing. Altersklasse aufgelegt: Heribert Brinkmann. Damenklasse: Walburga Mix. Damen-Altersklasse: Lisa Punsmann. Damen-Seniorenklasse: Agnes Nappenfeld. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Schießgruppe Altschermbeck

Die Leseratten der Schermbecker Ludgerus-Bücherei
Eine Buchausstellung zu Weihnachten veranstaltete die Katholische Kirchengemeinde St. Ludgerus im November 1990. Die 15 ehrenamtlichen Mitarbeiter zeigten 160 Titel, vor allem Sach-, Kinder- und Jugendbücher. Mit dem anteiligen Verdienst am Verkauf von Büchern des Borromäusvereins stockte der Büchereileiter Herbert Pleger den Medienbestand auf. Am. 31. Dezember 1989 hatte die Bücherei 5992 Bücher, Spiele und Cassetten sowie 11251 Entleihung im Jahre 1989. Mehr als 500 Mitglieder machten von dem kostenlosen Angebot Gebrauch. H.Sch./Foto: Helmut Scheffler

Bücherei, KÖB

Fünf Jahre nach dem ersten Bemühen einiger Dammer Frauen, einen Spielplatz zu bekommen, und nach dem jahrelangen hin und Her der Planungen hatte der Dammer Kinderspielplatz am Elsenberg im November 1990 weitgehend Gestalt angenommen. Die Sandkiste (l.) war seit zwei Jahren das einzige Zugeständnis an die Kinder des Außenbezirkes. Geld war knapp, die angebotenen Zuschüsse einer Hamburger Kinder-Aktion wurden nicht in Anspruch genommen. Erst das Drängen mehrerer Ratsfraktionen führte dazu, dass der 1985 zugesagte Spielplatz nun ein Karussell, eine Schaukel, ein „Wackeltier“ und eine Sandkiste hatte. Foto: Helmut Scheffler

Spielplatz Damm