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Kreis Wesel
Politik, Termine aus dem Kreis Wesel Wesel.

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60 Jahre Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder in Moers
Am Samstag, 1. April, besteht die Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder in Moers 60 Jahre. Mit ihrer Eröffnung im Jahre 1957 gehörte Moers zu den Pionieren der Kommunalen Erziehungsberatung. Seither stellt die Beratungsstelle eine unverzichtbare Größe in der Beratungslandschaft in Moers und Umgebung dar. Vor drei Jahren verließ die Beratungsstelle die Räumlichkeiten in der Hoffnungsstraße und ist seither in dem Gebäude der Kreisverwaltung an der Mühlenstr. 9 – 11 in 47441 Moers beheimatet.

In der Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder in Moers arbeiten derzeit 10 Fachkräfte aus den Bereichen Psychologie, Sozialarbeit, Heilpädagogik, Motopädie und Psychotherapie. Seit März 2016 leitet die Dipl.-Pädagogin und Kinder- und Jugendpsychotherapeutin Kerstin Voigt die Erziehungsberatungsstelle Moers. Die Angebote der Beratungsstelle lassen sich in die vier Bereiche Beratung, Diagnostik, Therapie und Prävention einteilen. Die Beratungsstelle ist Ansprechpartner für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 27 Jahre. Typische Problemlagen sind u. a. familiäre Konflikte, schulische Probleme, emotionale Störungen und Trennungs- und Scheidungsfolgen. Die Arbeit in der Beratungsstelle unterliegt den Grundprinzipien der Freiwilligkeit, der Vertraulichkeit und der Schweigepflicht. Alle Angebote sind kostenfrei. Eine ärztliche Überweisung ist nicht erforderlich. Es besteht das Angebot der Beratung in türkischer Sprache.

Das Vorgehen orientiert sich an den jeweils von den Eltern oder Jugendlichen vorgegebenen Problemlagen. Bei besonderer Dringlichkeit können Ratsuchende auch ohne Voranmeldung die wöchentlich stattfindende Offene Sprechstunde (donnerstags von 8 Uhr bis 12 Uhr) aufsuchen. Ergänzend zu der Einzelfallberatung wird auch ein breit gefächertes Angebot an Eltern- oder Kindergruppen vorgehalten. Neben dem bewährten, jährlich stattfindenden WIR 2-Elterntraining für alleinerziehende Mütter, dem Kurs für Kinder aus Trennungs- und Scheidungsfamilien und dem Marburger Konzentrationstrainingskursen weisen zwei neu konzipierte Kursangebote eine erhöhte Nachfrage aus. Der Elternkurs unter dem Titel „Achtsamkeit und Selbstfürsorge“ sowie das Training sozialer Fertigkeiten und Umgang mit Wut für Jungen stoßen bei den Ratsuchenden derzeit auf besonderes Interesse.

Folgende Sprechzeiten werden in der Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder in Moers angeboten: Montag bis Freitag, 8 Uhr bis 12 Uhr, Montag und Dienstag, 14 bis 17 Uhr, Mittwoch und Donnerstag 14 bis 16.30 Uhr sowie donnerstags von 8 bis 12 Uhr eine offene Sprechstunde. Die Kontaktdaten lauten: Tel.: 02841/202-1931, E-mail: eb-moers@kreis-wesel.de.

Alle Flügel an den vier Windrädern in Schermbeck-Damm montiert – Montage abgeschlossen

Letzter Akt beim Aufbau des Windpark Lühlerheim! Montage konnte abgeschlossen werden!

Am Dienstagvormittag wurden die letzten Montagearbeiten am Windpark Lühlerheim am Rande von Schermbeck vollzogen. Die Monteure konnten mit Hilfe eines Spezialkrans die letzten drei Rotorblätter bei bestem Wetter anbringen. Nunmehr sind alle vier Anlagen des Typs E-115 des Herstellers Enercon komplett montiert.

Die Arbeiten in 149 Metern Höhe hatten sich in den letzten Tagen mehrmals aus verschiedenen Gründen verschoben. Unter anderem spielten die Wetterbedingungen für den Einsatz des Raupenkrans nicht mit.

Optimale Wetterbedingungen

Doch am Dienstag waren die Bedingungen optimal und alles ging dann, dank des gut eingespielten Teams, recht zügig über die Bühne. Bis zum Mittag waren die letzten Sachen in luftiger Höhe montiert.

Strom für rund  8.500 Dreipersonenhaushalte

Mit einer Nennleistung von jeweils 3.000 kW und einem Gesamtjahresertrag von gut 30 Millionen kWh können die Anlagen bis zu 8.500 Dreipersonenhaushalte im Jahr mit grünem Strom versorgen und sparen so um die 22.000 Tonnen klimaschädliches CO2 ein. Film: Guido Bludau

 

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Eine starke Stimme für unsere Heimat in Düsseldorf – CDU-Landtagskandidatin Charlotte Quik (Foto) stellt nach der Themenwoche „Landwirtschaft und Umwelt“ nun ein weiteres zentrales Thema für den ländlichen Raum in den Mittelpunkt: die „Infrastruktur“

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Die Sitzung des Kreisausschusses am Donnerstag, 23. März, verlief unaufgeregt und harmonisch. Die Ausschussmitglieder brachten Empfehlungen für eine Vielzahl von Prüfaufträgen für die Verwaltung auf den Weg, die auf dem vom Mehrheitsbündnis (CDU, Grüne, FDP/VWG) in Auftrag gegebenen Gutachten der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) basieren.

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Zum Frühlingsstart lädt Landrat Dr. Ansgar Müller alle Bergbau-, Kultur- und Wanderfreunde am Gründonnerstag, 13. April, zu einer Wandertour entlang des neuen BergbauWanderwegs durch Moers ein. Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenfrei.

Hubert Kück

Kück: 47.746,80 Euro und handwerkliche Fehler
Mit dem Gesetz zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung beabsichtigt der Landtag NRW, die Rahmenbedingungen für das kommunale Ehrenamt zu verbessern. Mit der Verordnung über die Entschädigung der Mitglieder kommunaler Vertretungen und Ausschüsse, die zum 1.1.2017 in Kraft trat, erhalten einzelne Mandatsträger*innen höhere Aufwandsentschädigungen als bisher.
So bekommen Ausschussvorsitzende eine zusätzliche Entschädigung in Höhe von 442,10 €.
Das Geld wird monatlich gezahlt, selbst wenn der betreffende Ausschuss nur alle drei Monate tagt. Nicht nur unter diesem Gesichtspunkt bewertet die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Weseler Kreistag das Gesetz kritisch.
Hubert Kück, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag Wesel: „Die Pauschale ist viel zu hoch und überhaupt nicht notwendig. Kommunalpolitiker*innen erhalten bereits Aufwendungen für Ihr Engagement. Nun werden sie über alle Maßen bezuschusst.“
Zusatzkosten belasten die Kommunen „Dem Land Nordrhein-Westfalen entstehen durch das Gesetz keine Kosten“ so Hubert Kück weiter, „wohl aber den Kreisen, Städten und Gemeinden in NRW. Für den Kreis Wesel bedeuten alleine die Zahlungen an die Ausschussvorsitzenden eine Belastung in Höhe von
47.746,80 € pro Jahr! Diese Kosten sind in Anbetracht der klammen Haushalte im Kreis Wesel eine erhebliche Belastung. Unsere Fraktion bemüht sich im Kreistag intensiv darum, Kosten zu senken und die Kreisumlage gering zu halten – und nun bürdet das Land dem Kreis ungefragt weitere Kosten auf.“
Soziales Ehrenamt bleibt außen vor – Politiker*innen werden bevorzugt
Hubert Kück: „Das Gesetz trifft nicht den Kern und sein Titel führt in die Irre. Gestärkt wird nämlich nicht das gesamte kommunale Ehrenamt, sondern nur politisches Engagement. Was aber ist mit den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im sozialen Bereich? Die Menschen, die sich bei den Tafeln, in den Altenheimen, in der Flüchtlingshilfe, in Sportvereinen, in der Jugendarbeit usw. engagieren, werden in dem Gesetz nicht beachtet!“
Handwerklich schlecht 
Bei der Auslegung des Gesetzes beziehungsweise der entsprechenden
Entschädigungsverordnung kommt es in vielen Kreisen, Städten und Gemeinden zu Unstimmigkeiten. Der Wahlprüfungsausschuss kann von der Regelung ausgenommen werden, da er nur einmal jährlich zusammenkommt. Wie aber verhält es sich mit anderen Ausschüssen? Ob weitere oder gar alle Ausschüsse ausgenommen werden können, ist auf Grundlage des Gesetzes beziehungsweise der Entschädigungsverordnung nicht abschließend zu klären. Vor diesem Hintergrund hat die Kooperation von Bündnis 90/Die Grünen, CDU und
FDP/VWG eine Resolution in den Kreistag eingebracht.
Innenministerium leistet sich handwerkliche Fehler
Hubert Kück: „Wir fordern Klarheit vom Innenministerium NRW. In der Resolution fordern wir die Landesregierung auf, das Gesetz beziehungsweise die Entschädigungsverordnung nachzubessern und klar zu formulieren, inwieweit Kreise, Städte und Gemeinden selbst bestimmen können, welche Zuschüsse sie gewähren. Weiter schlagen wir dem Ministerium vor, die Regelungen an den tatsächlichen Mehraufwand anzupassen. Ein Kompromiss wäre zum Beispiel, dass zusätzliche Pauschalen an die Ausschussvorsitzenden nur in dem jeweiligen Sitzungsmonat gezahlt werden und nicht jeden Monat.“

Hubert Kück
(Fraktionsvorsitzender)

 

 

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Alexandra Schirm, Leiterin der Regionalen Schulberatungsstelle (RSB) des Kreises Wesel, stellte den Mitgliedern des Schul-, Kultur- und Sportausschusses in ihrer Sitzung am Dienstag, 21. März, den Arbeitsbericht der Regionalen Schulberatungsstelle für das Schuljahr 2015/16 vor.

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Immer mehr Eltern benötigen eine zuverlässige Betreuung für ihr Kind, um Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren.

Die Nachfrage, insbesondere nach Kindertagespflege für Säuglinge und Kleinkinder im Rahmen einer Großtagespflegestelle, in der zwei bis drei selbständige Kindertagespflegepersonen zusammen bis zu neun Kinder betreuen, steigt ständig. Deshalb sucht das Jugendamt Wesel neue qualifizierte Personen für die erlaubnispflichtige Kindertagespflege.

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Nitratbelastung im Wasser senken – Niederrhein zur Modellregion machen
Am 22. März ist Weltwassertag. Während bei uns in Mitteleuropa alles andere als Wasserknappheit herrscht, ist dies in vielen anderen Regionen ein Problem. „Es reicht dabei schon, den Blick nach Südeuropa zu lenken. Unsere bevorzugten Urlaubsregionen wie Spanien, Griechenland oder Süditalien haben immer wieder mit Wasserknappheit zu kämpfen. Daher ist es umso wichtiger, dass auch wir uns mit der Bedeutung des Wassers auseinander setzen“, erläutert der heimische Landtagsabgeordnete und umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Nobert Meesters.
„Wasser ist unser Lebensmittel Nr. 1! Daher müssen gerade wir als Politik dieses kostbare Gut schützen – auch in unserer Region“, so der Umweltexperte und Landtagsabgeordnete. Zuletzt hatte der Nitratbericht des Bundesumweltministeriums auf die Belastung der Gewässer hingewiesen. „Düngemittel aus der Landwirtschaft beeinflussen nach wie vor die Gewässerqualität in Deutschland und gerade auch bei uns am Niederrhein.“
Daher begrüßt Meesters die Idee, eine Modellregion Kreis Wesel zur Reduzierung des Nitrateintrags zu schaffen. „Das ist ein richtiger Ansatz. Gemeinsam mit den Landwirten sollte man hier nach Lösungen suchen. Die neue Düngeverordnung auf Bundesebene gibt den Ländern die Möglichkeit, eigene, spezifische Lösungen zu finden. Ich werde deshalb in diesem gesetzlichen Rahmen eine solche Modellregion auf Landesebene unterstützen“, so Norbert Meesters.

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Dr. Lars Rentmeister, Kreiswahlleiter, gibt bekannt, dass der Kreiswahlausschuss am Mittwoch, 29. März 2017, um 16 Uhr in Raum 002 der Kreisverwaltung Wesel (Reeser Landstr. 31, 46483 Wesel) über die Zulassung der Wahlvorschläge für die Wahlkreise entscheiden wird.

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Die Fortschreibung der Bedarfsplanung über die Tagesbetreuung für Kinder stand im Mittelpunkt bei der Sitzung des Jugendhilfeausschusses des Kreises Wesel am Dienstag, 14. März.

Für Kinder ab drei Jahren gibt es in Hamminkeln, Hünxe, Neukirchen-Vluyn und Xanten einen höheren Bedarf an KiTa-Plätzen. Gründe hierfür sind gestiegene Geburtenzahlen, der Zuzug von Familien und die Zuweisungen von Flüchtlingsfamilien in das Kreisgebiet.

Seit 2014 werden in Dingden und Hamminkeln zeitlich befristete Gruppen mit 12 bis 20 Plätzen angeboten. Im August 2015 hat eine dauerhafte Gruppe in Mehrhoog eröffnet, im August 2016 wurden zwei weitere Gruppen jeweils in Hamminkeln und in Dingden in Betrieb genommen. Im Sommer werden zwei weitere Gruppen (in Hamminkeln und Brünen) eröffnet.

Trotzdem reicht das Platzangebot noch nicht aus, weswegen im Jahr 2017 weitere Plätze geschaffen werden müssen. „Die Kinderzahlen nehmen schnell und unerwartet zu. Wir müssen immer für jedes Jahr schauen, wie sich die Bedarfe entwickeln“, erläuterte Christa Röhricht, Leiterin des Kreisjugendamtes.

Ab Sommer werden in Mehrhoog mit einer weiteren (befristeten) Gruppe zusätzliche Plätze angeboten und die befristete Gruppe in Dingden wird noch ein Jahr länger in Betrieb bleiben. In Hünxe eröffnen dann zwei neue dauerhafte Gruppen, eine in Bruckhausen und eine in Hünxe. Außerdem schafft in Drevenack eine zeitlich befristete Gruppe weitere KiTa-Plätze.

In Neukirchen-Vluyn wird an der Antoniusschule in Vluyn ein weiterer neuer Kindergarten mit vier Gruppen voraussichtlich im November 2017 eröffnet. Im Neubaugebiet Niederberg gibt es bereits seit November 2015 einen neuen Kindergarten. Außerdem hält der kommunale Kindergarten „Diesterwegstraße“ eine zeitlich befristete Gruppe in einem Kindergartencontainer vor.

Für Kinder unter 3 Jahren gibt es im Zuständigkeitsgebiet der Kreisverwaltung derzeit 573 Plätze. Zum kommenden Kindergartenjahr 2017/18 kommen 23 weitere Plätze hinzu. Dies entspricht einer Versorgungsquote von 30 %. Wenn man die Plätze der Kindertagespflege hinzurechnet, erreicht man eine Quote von 45 %.

Das Kreisjugendamt ist bemüht, für die Flüchtlingskinder im Alter von 3 bis 5 Jahren

Plätze in Kindertageseinrichtungen zur Verfügung zu stellen, da für die Kinder Integration und Spracherwerb sehr wichtig sind. Derzeit werden von 131 Kindern mit Fluchthintergrund 96 in einer Kindertageseinrichtung betreut.

Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses stimmten den Verwaltungsvorschlägen einstimmig zu. Darüber hinaus gab es fraktionsübergreifendes Lob für die Bemühungen des Kreisjugendamtes. Das Kreisjugendamt ist für Alpen, Hamminkeln, Hünxe, Neukirchen-Vluyn, Schermbeck, Sonsbeck und Xanten zuständig.

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Der Kreis weist noch einmal auf den kreisweiten Probealarm hin, der am Freitag, 17.03.2017, zwischen 10 und 11.30 Uhr in allen 13 Städten und Gemeinden durchgeführt wird.

Dabei sollen die Bedeutung der Signale und die damit verbundenen Verhaltensweisen näher gebracht werden. Außerdem soll festgestellt werden, ob es Defizite bei der Technik gibt, und ob die Signale auch überall zu hören sind.

Kreisweit werden alle rund 150 Sirenen eingesetzt.

Der Probealarm beginnt und endet mit dem 1-minütigen Dauerton für Entwarnung. Dazwischen kommt der 1-minütige auf- und abschwellende Heulton für die Warnung „Gefahr“.

Folgende Verhaltensweisen bei Ertönen der Warnsignaltöne, sind zu beachten:

Ruhe bewahren / Gebäude/Wohnung aufsuchen / Türen und Fenster schließen / Radio einschalten (Radio KW 91,7/107,6 Mhz) – für einen möglichen Stromausfall wird empfohlen, ein Radio mit Batteriebetrieb vorzuhalten und dafür auch Reservebatterien / Informationen beachten / Nachbarn informieren.

Informationen bei einem größeren Schadensereignis gibt es unter www.kreis-wesel.de bzw. unter Tel. 0800 – 1204000. Diese Nummer ist am Freitag, 17.03.2017, von 10 bis 13 Uhr besetzt. Hier werden Hinweise darüber entgegen genommen, ob Sirenen an bestimmten Stellen nicht zu hören waren. Ebenfalls erhalten Sie Auskünfte bei entsprechenden Rückfragen zum Sirenenalarm. Gerne werden hier auch Anregungen aus der Bevölkerung entgegen genommen.

Ein Faltblatt des Kreises, das von allen Städten und Gemeinden verteilt wurde, informiert über die Sirenensignale. Diese Informationen erhalten Sie auch im Internet unter www.kreis-wesel.de (unter der Rubrik Themen A – Z / Sicherheit und Ordnung / Katastrophenschutz / Warnung der Bevölkerung).

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Tourismusstatistik 2016 liegt vor – Übernachtungen im Kreis Wesel steigen kontinuierlich
In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Niederrhein Tourismus GmbH hat Landrat Dr. Ansgar  Müller in der letzten Woche auf der Internationalen Tourismus Börse Berlin (ITB) die aktuellen Zahlen der Region Niederrhein vorgestellt. Auch für den Kreis Wesel speziell sind die Zahlen für 2016 beinahe durchgehend positiv.

Nach dem Gäste-Rekord im Jahr 2015 sind die Übernachtungszahlen im Kreis Wesel mit 724.607 Übernachtungen erneut leicht gestiegen (plus 0,1 %). Die Gästezahl 2016 konnte das Rekord-Niveau des Vorjahres 2015 jedoch nicht halten. Hier ist ein Minus von 386.630 Gästen (1,4 %) in der Statistik für 2016 verzeichnet.  Das kleine Minus ist insbesondere durch Rückgänge im Campingbereich auf Grund schlechter Wetterlage und Hochwasser begründet.

Im Jahr 2016 blieben 386.630 Touristen durchschnittlich für 1,9 Nächte, also für  724.607 Übernachtungen im Kreis Wesel. Dazu kommen allerdings noch Gäste und Übernachtungen in Betrieben unter 10 Betten und Privatquartieren, da diese in der Statistik des Landes nicht erfasst werden. In den letzten 10 Jahren sind die Gästezahlen im Kreis Wesel insgesamt über 100.000, bzw. um 39 % gestiegen. Die Übernachtungszahlen sind seit 2006 um 200.000, bzw. 37 % gestiegen.

Landrat Dr. Ansgar Müller betont die Bedeutung der Tourismuswirtschaft: „Unsere Marketingaktivitäten als Gesellschafter der Niederrhein-Tourismus GmbH sind  effizient und sollten weiter ausgebaut werden. In Zeiten knapper Kassen muss man die Kräfte bündeln, aber nicht am falschen Ende sparen. Investitionen in Infrastruktur und Qualität im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie von kommunaler Seite sind wichtig, damit die Gäste- und Übernachtungszahlen sich weiterhin positiv entwickeln können.“ 

Gäste bringen Umsatz. Entsprechend hoch ist der Stellenwert des Tourismus im Kreis Wesel unter ökonomischen Gesichtspunkten. „Der touristische Umsatz durch Tages- und Übernachtungsgäste im Kreis Wesel wird inzwischen auf rund 451 Millionen Euro jährlich taxiert. Der Tourismus beschert dem Kreis Umsatz, Arbeitsplätze und Steuern. Zudem trägt er für ein positives Image und die Steigerung der Freizeit-Attraktivität für alle Bürgerinnen und Bürger bei“, so Landrat Dr. Müller.
 
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Infoveranstaltung für Unternehmen aus dem Kreis Wesel: „Aktive Balance mitten im Leben – Mehr Energie und Gelassenheit im (Job-)Alltag“
Am Donnerstag, 30. März, bietet die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel (EAW) gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Rheinberg interessierten Unternehmerinnen und Unternehmern einen kostenlosen Informationsabend zum Thema „Aktive Balance mitten im Leben – Mehr Energie und Gelassenheit im (Job-)Alltag“ an.

Ab 18 Uhr können interessierte Unternehmen im Rheinberger Rathaus den Ausführungen von Melanie Kohl, Trainerin und Beraterin aus Kamp-Lintfort folgen, die inhaltlich durch den Abend führen wird. Sie zeigt, wie man den stressigen (Job)Alltag bewältigt, Entspannungstraining betreibt, negative Emotionen abfließen lässt und durch positive Emotionen die Gesundheit fördert.

„Der Alltag ist gefüllt mit Terminen und Aufgaben. Um den Stress zu reduzieren, sich innerlich ruhiger zu fühlen, müssen wir Entspannung und Stressreduktion in jeden Tag hineinfließen lassen – ohne zusätzlichen Zeitaufwand“, sagt Michael Düchting, Leiter der EAW Kreis Wesel.

Die Veranstaltung klingt mit der Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen und einem Imbiss aus.

Anmeldungen werden bis Freitag, 24. März, entgegen genommen von der  EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel, Tel. 0281 / 207-2022.  Ansprechpartnerin ist Beate Schmithuisen, E-Mail: beate.schmithuisen@kreis-wesel.de

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PD. Sonne und mildere Temperaturen in den vergangenen Tagen haben dazu geführt, dass in einem Gewächshaus am Niederrhein der erste rheinische Spargel gestochen worden konnte, berichtet der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn.

Im Moment sind die geernteten Mengen zwar noch gering, das Angebot wird mit jedem Tag Sonnenschein und hoffentlich bald milder werdenden Temperaturen immer größer werden. Zunächst wird die Ernte dann auf beheizten Feldern beginnen, bevor auch Folientunnel, Minitunnel und schließlich auch die mit Folie abgedeckten Spargelfelder die ersten Spargelstangen hervorbringen.

Foto: Sabine Weiss

Mit einer Anbaufläche von mehr als 1 000 ha zählt Spargel zu den wichtigsten Gemüsekulturen. Traditionelle Anbaugebiete liegen in den Kreisen Kleve und Viersen, dem Rheinkreis Neuss und dem Rhein-Sieg-Kreis. Mittlerweile wird aber in fast allen Regionen des Rheinlands – mit Ausnahme der Höhenregionen – Spargel angebaut. Damit sind die Frische der Stangen und kurze Transportwege garantiert. Denn gerade beim Spargel kommt es auf die Frische an.

Liebhaber des königlichen Gemüses können sich also jetzt schon freuen. Je nach Witterungsverlauf wird das Spargelangebot in den kommenden Wochen deutlich ansteigen. Bis zum 24. Juni ist Genuss pur angesagt.

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Am Dienstag, 28. März, können sich Frauen wieder rund um das Thema Berufstätigkeit im Rathaus Kamp-Lintfort in Raum 522 (5.Etage) beraten lassen. Die Fachstelle Frau und Beruf bietet in der Zeit von 9 bis 17 Uhr Beratungstermine zu allen Fragen der beruflichen Entwicklung an.

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Anlässlich der bevorstehenden Landtagswahl präsentiert der heimische Landtagsabgeordnete Norbert Meesters seine Webseite in komplett neuem Look. Die Internetseite wurde optisch und technisch von einem regionalen Dienstleister modernisiert.

„Der neue, frische Stil spiegelt meine positive innere Einstellung perfekt wider. Außerdem kann die Seite nun auch auf mobilen Geräten problemlos angesurft werden. Ich freue mich auf viele neue Besucher!“ erklärte Meesters.

Darüber hinaus hat der Politiker auch seinen Auftritt im sozialen Netzwerk Facebook neu gestaltet. Wer sich selbst ein Bild machen möchte findet neueste Nachrichten von Norbert Meesters unter http://www.norbert-meesters.de/ und auf Facebook unter https://www.facebook.com/norbertmeestersmdl/ .

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Am Freitag, 17. März 2017, wird zwischen 10 und 11.30 Uhr in allen 13 Städten und Gemeinden des Kreises Wesel ein Probealarm durchgeführt. Ziel ist es dabei, der Bevölkerung die Bedeutung der Signale und die damit verbundenen Verhaltensweisen näherzubringen. Gleichzeitig soll festgestellt werden, ob es Defizite bei der Technik gibt, und ob die Signale auch überall zu hören sind. Kreisweit werden rund 150 Sirenen eingesetzt.

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Der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters (Foto) lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger aus seinem Wahlkreis (Hamminkeln, Hünxe, Schermbeck, Voerde und Wesel) zu einer Informationsfahrt in den Düsseldorfer Landtag ein. Besonders interessant: Die Gäste besuchen eine Plenarsitzung und verfolgen live die Debatte. Das Plenum ist die Vollversammlung der Abgeordneten und fungiert als oberstes politisches Entscheidungsgremium Nordrhein-Westfalens – hier konzentriert sich die parlamentarische Arbeit des Landtags.

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Hubert Kück

Grüne Kreistag Wesel

Kück: Innenpolitische Konflikte der Türkei nicht in Deutschland austragen!
Am 16. April wird in der Türkei ein Referendum darüber abgehalten, ob dem Staatspräsidenten weitreichende Machtbefugnisse zu Lasten des Parlaments zugesprochen werden sollen. Derzeit finden Wahlkampfauftritte türkischer Minister und Politiker für die Annahme des Präsidialsystems auch in Deutschland statt.
In einzelnen Fällen wurden diese wegen Sicherheitsbedenken von Kommunen untersagt.

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Gülleverbot in der Aue nicht sachgerecht 

pd RLV: Den Beschluss des Wirtschaftsausschusses der Stadt Wesel Gülle auf städtischen Flächen in der Weseler Aue zu untersagen stößt auf heftige Kritik in der Landwirtschaft. Die Entscheidung sei nicht sachgerecht, so Wilhelm Neu, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Wesel.

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In der heutigen Presseberichterstattung (Freitag, 3. März) wird in Bezug auf das Gutachten der Gemeindeprüfungsanstalt (GPA) für die Kreisverwaltung Wesel  gezielt die Stelle einer Mitarbeiterin der Kreisverwaltung von Vertretern des Mehrheitsbündnisses im Weseler Kreistag aus CDU, Grünen und FDP/VWG  angesprochen.

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Polizei fahndet mit Foto nach Messerangreifer Wer kann Angaben zum Aufenthaltsort des 27-Jährigen machen?

Wesel (ots) – Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat die zuständige Richterin heute (1. März) Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen einen 27-jährigen Tatverdächtigen aus Dinslaken erlassen. Der Mann hatte am Abend des Vortages seinen Nachbarn (51) mit einem Messer verletzt und war dann geflüchtet.

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Trotz Grippewelle: BSVN-Badminton Kuddel-Muddel-Turnier „Nördlicher Niederrhein“
Trotz vieler krankheitsbedingter Absagen fand am Samstag, 18. Februar 2017, das 7. Kuddel-Muddel-Turnier „Nördlicher Niederrhein“ statt. 24 Teilnehmer/innen – die meisten sind bereits seit vielen Jahren dabei – fanden ihren Weg in die Sporthalle des Berufskollegs Wesel. Das Aufwärmen fand unter fachmännischer Anleitung von Gabriele Poste, Badminton-Landesverband NRW, statt.

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Rosenmontagsumzüge 2017 – Bilanz

Wesel (ots) – Im Kreisgebiet Wesel fanden am heutigen Rosenmontag insgesamt sechs Karnevalsumzüge statt.

Trotz des wechselhaften Wetters, wurde der Umzug in Wesel von ca. 12.000 Zuschauern verfolgt. Der Karnevalsumzug verlief ohne nennenswerte Störungen, lediglich zwei Personen mussten in Gewahrsam genommen werden. Die beiden Umzüge in Wesel – Bislich, an dem ca. 800 Zuschauer, und Wesel – Ginderich, an dem ca. 500 Zuschauer teilnahmen, verliefen völlig störungsfrei.

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Osterfeuer sind als Brauchtumsfeuer bei den Ordnungsämtern anzumelden. Dabei müssen Regeln eingehalten werden, wie zum Beispiel Mindestabstände zu bewohnten Gebäuden (100 m) und zu Straßen und Bahnlinien (50 m). Das Höchstmaß für das Feuer sollte maximal 6 Meter Durchmesser und 3,50 Meter Höhe sein, wobei ein rund 15 m breiter Ring um die Feuerstelle freigehalten werden sollte.

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Die Starkregenereignisse im vergangenen Jahr zeigten, wie schnell ein kleiner Fluss wie die Issel zur Hochwassergefahr werden kann. Weite Bereiche des Stadtgebietes Hamminkeln standen über mehrere Wochen unter Wasser.

Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, Hochwasserschutzmaßnahmen zu entwickeln, welche gewährleisten, dass Schäden vermieden oder zumindest verringert werden.

Auf der Grundlage einer zwischen den Anrainerkommunen der Issel, dem Isselverband und dem Wasser- und Bodenverband „Untere Issel Süd“, den Kreisen Wesel und Borken sowie den Bezirksregierungen Düsseldorf und Münster abgeschlossenen Vereinbarung erhielt das Planungsbüro Pro Aqua im Herbst 2015 den Auftrag, ein solches Konzept zu erstellen.

Dieses Konzept besteht aus ca. 30 Hochwasserschutzmaßnahmen und wurde bereits am 06.12.2016 im Kreishaus Borken den Kommunen und den von Hochwasserschutzmaßnahmen betroffenen Verbänden und Institutionen vorgestellt.

Nunmehr wird dieses Konzept den Bürgern/innen und Einwohnern/innen in der Stadt Hamminkeln im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt. Der Kreis Wesel und der Isselverband führen diese Veranstaltung gemeinsam durch. Das Planungsbüro Pro Aqua stellt das Hochwasserschutzkonzept vor; im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Ort und Zeitpunkt der Veranstaltung: Dienstag, 07.03.17, 18 Uhr im Bürgerhaus Friedenshalle, Marktstraße 17, 46499 Hamminkeln.

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„Internationale Klassen ins Museum – Eine Zusammenarbeit zwischen dem Berufskolleg Wesel und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen“, so heißt die Ausstellung, die ab Donnerstag, 9. März 2017, im Weseler Kreishaus-Foyer zu sehen sein wird.

Das Berufskolleg Wesel präsentiert hier eine Gruppe aus freiwilligen Teilnehmer/innen, die bei neun Terminen vor Ort im Museum in Düsseldorf und einem Termin in der Schule in Wesel von zwei erfahrenen Kunstpädagoginnen des K 20 betreut und von ihren Klassenlehrerinnen dabei begleitet wurden, sich in die Welt der Kunst einzufinden. Das Projekt wurde von dem Förderverein des Berufskollegs Wesel unterstützt. Das Programm der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen für Internationale Klassen läuft seit dem Jahr 2016 und ist dank der Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes für die teilnehmenden Schulen umsonst.

Die Ausstellung porträtiert sowohl den künstlerisch-gestalterischen als auch den persönlichen Entwicklungsprozess der zwanzig neu aus Syrien, Afghanistan, Eritrea, Ghana oder dem Irak zugewanderten Schülerinnen und Schüler, die seit Ende September 2016 an dem Projekt in Düsseldorf teilnehmen.

Untermalt von Fotos und erläuternden Texten werden die Entwicklungsschritte vom ersten Besuch des Kunstmuseums bis zu dem Punkt, wo der Teilnehmer ein Experte geworden ist, der seinen Mitschülern des Berufskollegs die Arbeit eines Museums vor Ort erklären kann. Zusätzlich stellen die Schüler/innen auch einige eigene Werke vor, die sie im Rahmen der Zusammenarbeit mit den Kunstpädagogen selbst gestaltet haben.

Die Ausstellung wird am Donnerstag, 9. März, um 15 Uhr im Foyer des Kreishauses Wesel von Landrat Dr. Ansgar Müller eröffnet. Eine Einführung in die Ausstellung geben Christian Drummer-Lempert, Schulleiter Berufskolleg Wesel, und die Leiterin Bildung des K 20 Museums, Frau Hagenberg.

Die Ausstellung ist ab Eröffnung bis zum 7. April 2017 im Foyer des Kreishauses Wesel zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

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Geflügelpest – Beobachtungsgebiet aufgehoben
Heute werden Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet um den Geflügelpestausbruch in Hamminkeln endgültig aufgehoben.

Am 11. Januar 2017 wurde in einem Putenmastbestand in Hamminkeln der Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N8 festgestellt. Die Kreise Wesel, Kleve und Borken haben daraufhin um den Bestand einen Sperrbezirk und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Im Kreis Wesel waren Hamminkeln, Wesel und Xanten betroffen. Die klinischen und Laboruntersuchungen während und am Ende der Mindestdauer der Sperrmaßnahmen ergaben keine Hinweise auf das Vorliegen weiterer Verdachtsfälle. Soweit diese Regionen gleichzeitig im vorherigen Beobachtungsgebiet um den Ausbruch in einem Putenmastbestand in Rees- Haldern lagen, gilt die Aufhebung auch für diesen Fall.

Die Stallpflicht bleibt jedoch vorläufig weiterhin im gesamten Kreisgebiet angeordnet. Weite Teile des Kreises liegen im Wildvogelrastgebiet des Unteren Niederrheins mit einer immer noch hohen Wildvogeldichte. Rast- und Sammelplätze, Gewässer und regelmäßige Flugrouten liegen oft in unmittelbarer Nähe zu kleinen wie großen Geflügelhaltungen. Die Influenzaepidemie in der Wildvogelpopulation hält an. Die Gefahr des direkten oder indirekten Eintrags von Influenzaviren in Geflügelbestände bleibt damit hoch.

Seit Beginn der Epidemie Anfang November wurden allein in Deutschland über 850, davon im Februar 165 verschiedenste Wildvögel, darunter Kormorane, Schwäne, Möven, Greifvögel, Wildenten und Graureiher positiv auf den Influenzatyp H5N8 getestet. Auch bei Wildgänsen in den Kreisen Paderborn und Steinfurt sowie in Bielefeld fand sich das Virus. Zusätzlich wurden andere, weniger gefährliche Influenzatypen nachgewiesen. Das ist nur die Spitze des Eisbergs, da nur zufällig gefundene und auch nur ein Teil dieser Tiere untersucht wurde.

Geflügelhaltungen waren in Deutschland bisher in 83 Fällen betroffen, davon sechs in Nordrhein- Westfalen. Darunter befanden sich große Betriebe wie die beiden Putenmastbestände in der Region, aber auch kleine Bestände und Tiergehege oder Rassegeflügel, an Tierarten sowohl Gänse, Enten, Puten, Hühner als auch Schwäne.

Dass nur relativ wenige Bestände betroffen sind, dürfte vor allem an der weit gefassten Stallpflicht und der guten Einhaltung der notwendigen Hygienevorkehrungen liegen.

Der Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung des Kreises wird in den nächsten beiden Wochen weiterhin Wildvögel ausgewählt beproben und in Abhängigkeit von den Ergebnissen und der allgemeinen Entwicklung Anfang März erneut entscheiden, ob, ab wann und in welchem Umfang die Aufstallungspflicht aufgehoben werden kann.

Norbert Meesters (Foto): „Hygieneampel stärkt die Interessen der Verbraucher und der Betriebe“

Der Landtag hat jetzt (15.02.17) mit den Stimmen der rot-grünen Regierungsfraktionen ein Qualitätssiegel für die Lebensmittelbetriebe in NRW eingeführt. Mit einer dreijährigen Übergangsphase, in der die Veröffentlichung freiwillig ist, sollen in Zukunft alle Betriebe, die Lebensmittel verarbeiten, die Ergebnisse der letzten Lebensmittelkontrollen gut sichtbar zugänglich machen.

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Michael Düchting, Leiter der EntwicklungsAgentur Wirtschaft (EAW) Kreis Wesel, hatte die Tourismusförderer aus dem Kreis Wesel zum symbolischen Frühjahrsputz eingeladen. Hierbei stand die Feinabstimmung für die anstehende Messe- und Radsaison 2017 auf dem Plan. Die Sitzung fand mit reger Beteiligung am 31. Januar im Kreishaus statt.

Im Ergebnis werden sich die Städte und Gemeinden auch in diesem Jahr, nun zum 13. Mal in Folge, auf der Touristikmesse in Kalkar am Gemeinschaftsstand des Kreises Wesel präsentieren. Die Messe erwartet am ersten Märzwochenende an die 15.000 Besucher.

Im Messegepäck der Tourismusförderer sind beliebte und neue Angebote, wie die neue Imagebroschüre und Kostproben der Zuckerbäckerin aus Schermbeck, neue Gästeführungsangebote in Neukirchen-Vluyn, neue Veranstaltungs- und Gästeführungsangebote in Dinslaken, die neue Wanderbroschüre für Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Kamp-Lintfort, sowie die „Attraktiven Angebote“ rund ums Jahr aus Rheinberg uvm.

Herausgeputzt haben sich  auch die neuen Kataloge der Niederrhein Tourismus (NT) GmbH, die auf der Touristikmesse verteilt werden und bei den Tourismusstellen der Städte und Gemeinden sowie im Kreishaus Wesel erhältlich sind.

Neues Format, neues Layout, neuer Inhalt. Der Kreis Wesel ist Gesellschafter der NT-GmbH und gestaltet die Marketingaktivitäten mit. In den neuen Katalogen: „Auszeit“, „Freizeit“ und „Übernachten“ werden interessante Geschichten und Informationen gereicht, wie das Waldbaden in der Natur, das 100-jährige Jubiläum der Privatkelterei van Nahmen aus Hamminkeln, Berichte über die Museenlandschaft und von Wellness-Tempeln in der Region, laden zum Eintauchen ins Urlaubs- und Freizeitabenteuer ein.

Neben der Messe in Kalkar wirbt die Region mit der Niederrhein Tourismus GmbH auf weiteren bedeutenden Tourismus-Messen, wie aktuell auf der Reise und Campingmesse in Essen, der ITB in Berlin, in Utrecht und an weiteren Standorten, um Besucher aus dem In- und Ausland.

Dabei kann die Region Niederrhein mit ihrem Radangebot punkten, denn Radfahren wird immer beliebter, ob als Freizeitsport oder Urlaubsangebot. Laut Studien des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs unternahmen rund 25 % der Deutschen, also rund 17 Mio. Menschen, Tagesausflüge, bei denen hauptsächlich Fahrrad gefahren wurde. 6 Mio. Deutsche (ab 18 Jahren) haben mindestens eine Radreise, bzw. einen Urlaub mit dem Hauptmotiv „Radfahren“, mit mindestens drei Übernachtungen, gemacht. Damit sind Radreisen um 11 % gestiegen.

Gute Gründe, um sich im Radtourismus zu engagieren. Michael Düchting bringt den Radtourismus im Kreis Wesel ins Rollen. Dafür arbeitet die EAW kräftig an der Umsetzung des Knotenpunktsystems, das eine noch bessere Orientierung für Radler bieten wird. Die Fertigstellung ist für nächstes Jahr geplant. Mit der Broschüre „10 Radtouren-Tipps im Kreis Wesel“ bietet der Kreis einen informativen Tourenführer mit Streckenlängen zwischen 36 und 61 km.

Und wer ein Fahrrad ausleihen möchte, kann das an 13 Standorten im Kreis Wesel machen. Das NiederrheinRad-Leihsystem bietet ganz aktuell auch Pedelecs mit einer Reichweite von 70 km. Aufladestationen gibt es nahezu flächendeckend im Kreis Wesel.

Ein alljährliches Highlight für Radfreunde ist der Niederrheinische Radwandertag am 2. Juli 2017 mit rund 70 Routen. Dieses Radfest in der gesamten Region feiern alljährlich rund 20.000 Teilnehmer.

Die Tourismusförderer freuen sich auf den Start der Radsaison 2017. Die ersten Sonnenstrahlen machen Lust aufs Rad zu steigen.

Also eine gute Zeit, auch Ihr Fahrrad für die neue Saison herauszuputzen und sich auf den Messen über die Radangebote der Region zu informieren.

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Charlotte Quik: Hygiene-Ampel ist Schlag ins Gesicht der Handwerksbetriebe im Lebensmittelbereich

Als einziges Bundesland bekommt Nordrhein-Westfalen eine Hygiene-Ampel. Hierzu hat der Landtag gestern das Kontrollergebnis-Transparenz-Gesetz mit der Mehrheit der Stimmen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen verabschiedet.

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Kreisdirektor Berensmeier begrüßt die Entscheidung des Landes NRW, auch in 2018 landesweit erneut rd. 47,7 Mio. Euro zur Weiterführung der sozialen Arbeit an Schulen bereit zu stellen. Bereits in den Jahren 2015 bis 2017 hat der Kreis Wesel jährlich rd. 860.000 Euro aus den Fördermitteln des Landes erhalten. Hierdurch konnte die zunächst mit Bundesmitteln in den Jahren 2012 bis 2014 eingerichtete Schulsozialarbeit in 11 der 13 kreisangehörigen Städte und Gemeinden fortgesetzt werden.

Nun also die Entscheidung des Landes, auch im Jahr 2018 die erforderlichen Mittel zur Verfügung zu stellen. Im Fokus der Arbeit der 51 Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter an kreisweit 76 Schulen steht die Vermittlung der Leistungen aus dem sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket.

„Sobald das Land die konkreten Fördervoraussetzungen benennt, werden wir zeitnah an die Städte und Gemeinden herantreten, um die bereit stehenden Mittel bedarfsgerecht zu verteilen“, so Kreisdirektor Berensmeier. „Es gilt, durch Kontinuität der qualitativen Beratungsangebote die soziale Integration der Kinder an den Schulen weiter zu festigen.“

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„Ich bin sehr stolz auf unsere Jecken vom Niederrhein“

„Bei uns am Niederrhein ist der Karneval jung, bunt und lebendig! Es ist toll, das auch einmal hier vor großer Kulisse zeigen zu können“, freute sich der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Norbert Meesters anlässlich des gestrigen (14.02.17) Empfangs zum „Närrischen Landtag“ in Düsseldorf.

Den Naturpark Hohe Mark Westmünsterland bekannter machen, das ist Ziel des Projektes WALDband von Regionalverband Ruhr (RVR), Landesbetrieb Wald und Holz NRW und Naturparkverein. Dazu wird ein regionaltouristisches Konzept entwickelt, für das die Bezirksregierung Münster jetzt grünes Licht gab. Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller übergab dem Regionalverband Ruhr (RVR) einen Zuwendungsbescheid über 160.000 Euro für die Erarbeitung.

In der ansonsten waldarmen Region zwischen Metropole Ruhr, Niederrhein und Münsterland erstreckt sich ein Band von 20 Waldflächen, darunter die Hohe Mark in Dorsten, die Üfter Mark in Schermbeck und die Haard im Kreis Recklinghausen. Dieses WALDband soll künftig Erlebnisräume für alle Zielgruppen bieten. Dafür werden bestehende Freizeit-, Tourismus- und Umweltbildungsangebote besser miteinander verknüpft und erfahrbar gemacht. Neue Projekte wie die Wanderroute Hohe Mark Steig und die WALDpromenade sollen die Attraktivität des Naturparks steigern. Zudem werden auch behindertengerechte Angebote und neue Umstiegsmöglichkeiten von der Bahn auf das Rad geschaffen.
Das Tourismuskonzept ist voraussichtlich Ende Mai 2018 fertiggestellt. Die Kosten belaufen sich auf 200.000 Euro. Die EU trägt 50 Prozent der Kosten, das Land NRW weitere 30 Prozent. Der RVR steuert 20 Prozent aus Eigenmitteln bei. Erarbeitet wird das Konzept gemeinsam mit Ruhr Tourismus GmbH, Münsterland e.V., Niederrhein Tourismus GmbH, Tourismus.NRW sowie den Touristikern der Mitgliedskommunen des Nationalparks Hohe Mark Westmünsterland.
Das WALDband ist eines der zentralen Projekte der Regionale 2016 im nördlichen Ruhrgebiet und westlichen Münsterland. Die Regionale ist ein Strukturförderungsprogramm des Landes NRW.

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Helau und Alaaf – Karnevalsumzüge im Kreis Wesel 2017
Zu Karneval steht auch der Kreis Wesel wieder Kopf und feiert die fünfte Jahreszeit mit zahlreichen Karnevalsumzügen.

Auf der Homepage www.kreis-wesel.de hat die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel eine Übersicht der diesjährigen Karnevalsumzüge zusammengestellt.

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Das neue Programm ist da!

In diesem Jahr bietet die EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel (EAW) zum 15. Mal Unternehmerinnen und Unternehmern sechs Themenabende an. Die Veranstaltungen finden in Kooperation mit den Wirtschaftsförderungen der Städte und Gemeinden im Rathaus der jeweils gastgebenden Kommune statt.

Jeder Informationsabend beinhaltet einen 1,5stündigen fachlichen Input mit der anschließenden Möglichkeit zum „Netzwerken“ und zum Austausch. Einen bestimmten Branchenfokus gibt es dabei nicht.

„Es werden unterschiedliche Themen aufgegriffen, die für kleinere und mittlere Unternehmen interessant sind“, informiert Michael Düchting, Leiter der EAW. In diesem Jahr stehen Themen wie „Neue Landesbauordnung“, „Facebook“ und „Aktives Selbstmanagement“, „Marketing“ und „Betriebsprüfung“ auf dem Programm.

Die erste Veranstaltung findet am 30. März um 18 Uhr im Rathaus der Stadt Rheinberg statt. Das Thema dieses Abends lautet: „Aktive Balance mitten im Leben – Mehr Energie und Gelassenheit im (Job-)Alltag“.

Das Programm kann angefordert werden bei der EAW EntwicklungsAgentur Wirtschaft Kreis Wesel unter Tel. 0281/207-2022 oder unter https://www.kreis-wesel.de/de/tourismus-wirtschaft/veranstaltungen-unternehmen/ direkt heruntergeladen werden. Eine Anmeldung ist jeweils erforderlich.

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Kreis Wesel. Linke unterstützt Lehrerstreik

Die Linke unterstützt die Forderungen der streikenden Lehrkräfte, der Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst und der Hochschulen aus dem Kreis Wesel.