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„Surfen mit High Speed“

Ein schnelles Internet versprach die Fa. Arche Netvision GmbH noch zu Beginn dieses Jahres der Schermbecker Öffentlichkeit. Nun liegt eine Insolvenzanmeldung für das Unternehmen vor, dabei wollte es für eine schnelle Internetverbindung in Hünxe-Drevenack und in den Schermbecker Ortsteilen Damm, Bricht und Gahlen zu sorgen.Die Suche nach einem weiteren Investor könnte erfolgversprechend sein, denn nun Firma “Filiago” in „Nachfolge“ von „Arche Netvission GmbH“ eingetreten. Hoffnungsvoll auch Schermbecks Bürgermeister Ernst Christoph Grüter, nach der ersten Projektvorstellung am Dienstag im Sitzungsaals des Rathauses.

Aus dem alten Unternehmen will der vorläufige Insolvenzverwalter von der aus Hamburg stammenden Anwaltskanzlei Kanzlei Münzel & Böhm, einen Großteil der Geschäftsaktivitäten und des Personals retten, aber sicherlich werden sich viele Schermbecker, die bereits Verträge mit „Arche.Net“ abgeschlossen haben, fragen, wie es weiter geht, zumal in den betreffenden Glasfaser-Netzen erst gerade ein Prozent der „möglichen Kunden“ angeschlossen sind.

Die GlasfaserLeitungen sind gelegt, dafür sorgte bereits die RWE in ihrem Pilotprojekt im Vorfeld und rund 5500 mögliche Kunden, aus Schermbeck, Hünxe und Dinslaken könnten sofort ans neue Glasfasernetzt angeschlossen werden.

 

„Zurück schauen? Aufbruch wagen!“ Mit diesen zwei Blickrichtungen im Leben der Menschen befasste sich der von den Pfarrern Klaus Honermann und Hans Herzog geleitete ökumenische Gottesdienst, mit dem 72 Schülerinnen und Schüler der Schermbecker Gesamtschule in der Ludgeruskirche ihre Abiturfeier 2013 starteten. In diesem Jahr begann der gesellige Teil der Feier im Borkener „Vennehof“. H.Sch./ Fotos Helmut Scheffler

Einen weiteren Bericht findet man auf <<<„Schermbeck-online.de“>>>

„Schermbeck genießen“ am Abend und Sonntag mit dem Schermbecker Sommerfest 2013Besonders am Abend füllte sich der Platz  vor dem Rathaus und es war schwierig,  hier einen freien Tisch zu bekommen.

Björn Freitag bediente selber und hatte alle Hände voll zu tun
Björn Freitag bediente selber und hatte alle Hände voll zu tun

 Wer Hunger hatte, durfte Schlange stehen und warten. Aber bei all den kulinarischen Delikatessen war es auch kein Wunder, dass jeder, obwohl er bereits schon zu Abend gegessen hatte, sich noch einmal Nachschlag holte in Form von einem Süppchen von Björn Freitag, einer deftigen Currywurst, hier war die Schlange besonders lang, oder etwas handfestes am Stand vom Marienthaler Gasthof. Bierstände, Cocktailstand und auch am Weinstand herrschte dichtes Gedränge. Erst als dann um 23 Uhr das phänomenale Feuerwerk startete, leerten sich die Tische für kurze Zeit.

Sommerfest und Schermbeck geniessen 2013 (29)
Startbereit fürs große Finale – Feuerwerk 2013 bei Schermbeck genießen

Volksfeststimmung am Sonntag
Wer am Nachmittag erwartete, dass er nur mal schnell hier ein Bierchen trinken und etwas leckeres Essen kann, der wurde eines besseren belehrt.  Voll, voller am vollsten, so präsentierte sich der Nachmittag in Schermbeck  bei den 11. Schermbecker genießen“ Tagen. Vor dem Rathaus war so voll wie in all den Jahren nicht. Das konnte auch Organisator Oliver Wirtz und selber öfter an den Ständen anstand um etwas zu Essen zu bekommen. „Natürlich ist es nicht besonders schön wenn jemand warten muss. Aber was sollen wir machen. Wenn wir das ganze Fest vergrößer und auf den Parkplatz am Rathaus ausweichen, dann geht damit auch das Ambiente und die Gemütlichkeit verloren. Und wenn dann auch noch das Wetter nicht mitspielt, dann kann es  schnell sehr trostlos aussehen. Dann besser so“, setzte Oliver Wirtz hinzu.

Dass es aber am Nachmittag so voll sein würde, damit hat wohl keiner gerechnet. Nicht nur auf der Mittelstraße wurde geschoben und gedrängelt was das Zeug hielt.  Hier gab es von Schnickschnack bis hin zu tollen Blumenständen einfach alles. Nicht nur die Gastronomen von Schermbeck genießen machten an diesem Wochenende gute Geschäfte, auch das parallel laufende „Schermbecker Sommerfest“ sorgte für zahlreiche Besucher aus Nah und fern, sodass nicht nur die Gastronomen bei Schermbeck genießen“ gute Geschäfte machten, auch die Standbeschicker und die ortsansässigen Geschäftsleute auf der Mittelstraße konnten über mangelnde Kundschaft nicht klagen.

 

Petrus muss ein Schermbecker sein, sagte sehr trefflich eine Besucherin am Samstag. Und in der Tat, ab Mittags schien die Sonne und die Besucher strömten in Schermbeck ein.

Schermbeck genießen 2013 (81)

Teilweise dichtes Gedrängel auf der Mittelstraße, vor dem Marktplatz waren bereits am frühen Nachmittag schon die Getränke- und Essstände dicht umlagert. Kein Wunder, denn nicht nur das kulinarische Angebot konnte sich sehen lassen, auch die das Ambiente sorgte für Urlaubsstimmung. So war es auch nicht verwunderlich, dass viele Gäste gleich bis zum Abend auf ihrer Bank sitzen blieben. Mittagessen, Abendessen, Cocktails oder ein kühles Blondes, für jeden Geschmack war gesorgt.

Traditionell wurden auch diesmal wieder am Ende der Kunstausstellung „Kunst im Kreuzgang“ im Kloster Marienthal zwei bis drei Kunstwerke von der Gemeinde Hamminkeln gekauft. Unterstütz wurde der Kauf von der Jubiläumsstiftung der VERBANDS-SPARKASSE WESEL.

Kunst im Kreuzgang Marienthal 2013

Das Thema der diesjährigen Ausstellung war „Arche“, und wie Karl Heinz Elmar betonte, sehr passend in dieser Zeit.

Alle Künstler, sowie Reinhard Hofacker  von der Sparkasse Schermbeck sowie  der stellvertretende Bürgermeister von Hamminkeln Bernd Störmer, kamen am Sonntag noch einmal zusammen um mitzuerleben, wie mehrere Objekte angekauft werden. Entschieden hat sie die Gemeinde Hamminkeln für die Lichtstele mit vier Objekten von der Künstlerin Marianna Kalkhof aus Nettetal, sowie für eine Collage von der Künstlerin Ingeborg Schmidthülsen aus Moers.

 

Ludgeruskirche Schermbeck

Auch an Kirchen macht der Zahn der der Zeit nicht halt. So war es ein absolutes MUSS, marode Teile auf der Turmspitze von der Schermbecker St. Ludgerus Kirche austauschen und zu erneuern.

 

Ludgeruskirche Schermbeck
In 40 Meter Höhe versuchten Handwerker das Kreuz zu demontieren

„Als ich den Kran sah dachte ich, jetzt klauen sie dem Pastor seine Kirche“, scherzte lachend ein Passant, der das ganze Spektakel aus sicherer Entfernung beobachtete.

In 40 Meter Höhe bauten Mitarbeiter der Firma Wischerhoff und Dachdecker Fank Zydeck mit Hilfe eines Autokrans Teile der Turmspitze ab. Im Visier hatten die Arbeiter auch die Kugel. Kein leichtes Unterfangen in dieser Höhe und die Mittel- sowie die Erlerstraße mussten aus Sicherheitsgründen kurzfristig gesperrt werden. Aber nicht nur die Kugel muss dringend erneuert werden, auch das Kirchturmkreuz benötigt eine rundum Erneuerung.

In luftiger Höhe wackelten und zogen die Arbeiter in der schwingenden Gondel mit allen Kräften an dem Kreuz, um es aus seiner Verankerung zu holen.

Einen weiteren Bericht findet der Leser in der Dorstener Zeitung.

Hier klicken: <<<Dorstener Zeitung>>>

 

Ende April und Anfang Mai 2013 hatten die Gahlener einen doppelten Grund zum Feiern. Ihr Dorf wurde 1225 Jahre alt. Außerdem feierete der Gahlener Löschzug innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck sein 100-jähriges Bestehen. Eine Woche lang begleitete der Lokalreporter Helmut Scheffler alle Aktivitäten. Eine Vielzahl von Fotos entstanden. Auf dieser Seite findet der Leser Fotos vom interaktiven Gottesdienst am 5. Mai und von Vorstellung Gahlener Vereine auf dem Parkplatz Törkentreck.

Zhalreiche berichte zum einwöchigen Dorfjubiläum findet man in der Dorstener Zeitung.

Hier klicken <<<Dorstener Zeitung>>>

Ende April und Anfang Mai 2013 hatten die Gahlener einen doppelten Grund zum Feiern. Ihr Dorf wurde 1225 Jahre alt. Außerdem feierete der Gahlener Löschzug innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck sein 100-jähriges Bestehen. Eine Woche lang begleitete der Lokalreporter Helmut Scheffler alle Aktivitäten. Eine Vielzahl von Fotos entstanden. Auf dieser Seite findet der Leser Fotos vom Festumzug am 4. Mai 2013.

Ende April und Anfang Mai 2013 hatten die Gahlener einen doppelten Grund zum Feiern. Ihr Dorf wurde 1225 Jahre alt. Außerdem feierete der Gahlener Löschzug innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck sein 100-jähriges Bestehen. Eine Woche lang begleitete der Lokalreporter Helmut Scheffler alle Aktivitäten. Eine Vielzahl von Fotos entstanden. Auf dieser Seite findet der Leser Fotos vom Binden des Maikranzes durch den Heimatverein Gahlen und vom offenen Singen, das der Männergesangverein Gahlen-Dorf am 30. April 2013 veranstaltete und an dem die Gahlener Jagdhornbläser mitwirkten.

„Rauchen kann tödlich sein und man wird abhängig“, schrieb die elfjährige Sechtsklässlerin Lucy Schmidt auf einen Anhänger, den sie an ihrem Luftballon befestigte und gestern kurz nach 13 Uhr im Pulk von mehr als 250 bunten Luftballons vom Schulhof der Gesamtschule aus in die Luft schickte.

Olaf Thon präsentiert Schalker Märchengeschichten
Olaf Thon präsentiert  Schalker Märchengeschichten
Olaf Thon präsentiert Schalker Märchengeschichten

Was haben Olaf Thon und die Grimms Märchen gemeinsam? Eigentlich nichts. Aber die Schermbecker „Blau-Weißen“ haben jetzt ein „Thonröschen“. Und dieses Thonröschen ist nicht „Dornröschen“, sondern Olaf Thon.

„Elf Märchen müsst ihr hören“, von Peter Stahlhut, so lautet der Titel des Buches. Wundersame Geschichten um den FC Schalke 04 sowie Ex-National- und Schalkespieler Olaf Thon, der  jetzt in der Märchenwelt verewigt ist.

Mehr dazu: <<<klick hier >>> Dorstener Zeitung

90 Jahre Mitglied im sozialen Netzwerk „Volksbank“

Volksbank Schermbeck mit guter Jahresbilanz: Kredite und Einlagen auf Rekordstand/Höchster Mitgliederzuwachs in 121 Jahren

Schermbeck. Bis Facebook, Xing und andere soziale Netzwerke vor Ort diese Quote erreichen, dürften noch ein paar Jahre ins Land gehen: Über 10.000 Menschen sind Mitglied im größten örtlichen Netzwerk: der Volksbank Schermbeck. Mit 687 neuen Anteilseignern hat die heimische Kreditgenossenschaft im vergangenen Jahr, dem Internationalen Jahr der Genossenschaft, einen Zulauf erlebt, wie nie zuvor in ihrer 121-jährigen Geschichte. Darauf machte Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Krähe zu Beginn der diesjährigen Vertreterversammlung aufmerksam.

Dass es sich in dieser großen Gemeinschaft gut leben lässt, dafür liefert die evangelische Kirchengemeinde Schermbeck ein gutes Beispiel. Sie ist seit nunmehr neun Jahrzehnten Mitglied und wurde vor den Vertretern für ihre Verbundenheit und Treue zur genossenschaftlichen Idee besonders geehrt.

Ebenfalls für langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde die Nelskamp-Gruppe (85 und zugleich 60 Jahre Mitglied) sowie (jeweils 50 Jahre Mitglied) der Wasser- und Bodenverband Schermbecker Mühlenbach und die zehn persönlichen Mitglieder Werner Wüstemeyer, Hedwig Stenkamp, Hubert Underberg, Wilhelm Krossa, Heinrich Scholtholt, Marlis Winck, Heinz-Josef Keller, Reiner Horstkamp, Heinz Verwaayen und Friedmann Sperling.

Geehrte Mitglieder 2013 Volksbank SChermbeck
Geehrte Mitglieder 2013 Volksbank Schermbeck

Was die Jubilare als Ehrengäste der Vertreterversammlung und die ständigen Mitglieder des „Bankparlaments“ von den beiden Vorstandsmitgliedern Wilhelm Köster und Rainer Schwarz sicher gern gehört haben dürften: Das UNO-Aktionsjahr 2012 war auch für die heimische Volksbank ein gutes Jahr. Vor allem als Kreditgeber war das Institut gefragt. Um satte 4,5 Prozent ging es mit den Ausleihungen an Kunden nach oben. Auch die Kundeneinlagen und die Bilanzsumme lagen leicht im Plus. Das Gesamtkundenvolumen, also Kredite und Einlagen in der eigenen Bilanz und bei den Partnerinstituten aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe, bezifferte Vorstandsmitglied Wilhelm Köster auf 764 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von knapp drei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Zufrieden äußerte sich Köster zur Ertrags- und Vermögenssituation der Genossenschaft. Rund 2,0 Millionen Euro haben die 68 Mitarbeiter/innen die Volksbank Schermbeck nach Steuern im Jahr 2012 als Gewinn erwirtschaftet. Daraus fließt nach Beschluss der Vertreterversammlung eine sechs–prozentige Dividende zurück an die 10.274 Mitglieder. Mit dem Rest vom Gewinn stärkt die Bank ihr Eigenkapital und verbessert damit zugleich ihre Möglichkeiten der Kreditvergabe.

Dass die gewählten Vertreterinnen und Vertreter mit dem Kurs und dem aktuellen Erscheinungsbild ihrer Bank mehr als zufrieden sind, dokumentierten sie auf der Versammlung mit durchweg einstimmigen Beschlüssen zur Feststellung des Jahresabschlusses und zur Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat. Ebenso einig zeigte sich die Versammlung bei anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat. Die turnusmäßig ausgeschiedenen Mitglieder Wolfgang Krähe und Eduard Kolkmann-Bohms wurden für weitere drei Jahre im Amt bestätigt.

In das Jahr 2013 ist die Bank nach Aussage von Vorstandsmitglied Rainer Schwarz erfolgreich gestartet. Erwartet wird ein ähnlich gutes Ergebnis wie im Vorjahr. Sorgen bereitet den Volksbankern indessen die aktuelle Niedrigzinspolitik. Schwarz: „Das wird auf das Ergebnis des Jahres 2014 durchschlagen.“ Dennoch ist das Institut grundsätzlich optimistisch. Der Vorstand: „Es gibt Chancen. Die werden wir erkennen und für uns nutzen.“

Mit anderen Worten: Die Volksbank beteiligt sich nicht am allgemeinen Wehklagen und nimmt stattdessen ihr Schicksal selbst in die Hand. Damit praktiziert sie genau das, wozu Gastredner Mathias Fischedick in seinem Vortrag „Ausgejammert! – Erfolg durch Selbstverantwortung“ riet: Die eigenen Möglichkeiten zu nutzen und dem Jammerlappen zwischen unseren Hirnwindungen das Handwerk zu legen.

Getreu dem Motto von Bertold Brecht“Erst das Essen, dann die Bilanz“, startete die Sitzung vor vollen Haus Ausichtsratvorsitzender Wolfgang Krähe.

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Oldtimer Freunde Schermbeck

Genau das passende Wetter bot sich den Oldtimer Freunden Schermbeck am Pfingstsonntag. Auf der Reiseroute stand neben Schermbeck auch der  Preens Hoff in Erle an, um hier in gemütlicher Runde Kaffee zu trinken und sich zu stärken. Wer und was die Schermbecker Oldtimer Freunde  noch alles so machen  erzählt Vorsitzender Axel Wilke im Film.

Ein Farbenmeer an Blüten erwartete die Besucher bei herrlichstem Pfingstwetter in der Gärtnerei Wüstemeyer.

Einen Pfad der Sinne, so präsentierte sich der Rundgang. Es blühte, duftete und zwischendurch wurden die Gäste durch ausgefallene Kunst- und Handwerkstände überrascht.

Kunst und Natur Wuestemeyer Schermbeck (17)
Kunst und Natur Wuestemeyer Schermbeck

Hinter jeder Ecke gab es etwas zu staunen. Beeindruckend auch die eingebundene Kunst in der Natur. Elfenhaftes flatterte zwischen den Bäumen, naturbelassene Materialien waren im Einklang mit Baum und Erde.

Eine besondere Augenweide waren aber die unterschiedlichsten Gehölze und Sträucher.

Bereits zum 13. Mal präsentiert sich die Ausstellung in Bricht “Kunst in der Natur” und setzte auch in diesem Jahr die zahlreichen Besucher wieder in Erstaunen.

Besonders die Liebhaber von Heidekrautgewächsen konnten weit mehr als verschiedene Pflanzen dieser Art in der Anlage wachsen sehen.Kunst und Natur Wuestemeyer Schermbeck (21)

Damit aber nicht genug, denn besonders stolz ist Seniorchef Werner Wüstemeyer auf seine Rhododendren-Vielfalt, die er seit 1970 mit den unterschiedlichsten Arten und Kreuzungen in seinem Garten vereinigte. Ob von Reisen, oder von Berufskollegen, Jahr für Jahr kamen neue Pflanzen hinzu. Ob bodendeckende Sträucher, Wildarten aus dem ostasiatischen Raum, Farben von lila, weiß und rosa, die Vielfältigkeit war enorm und allemal eine Reise wert.



Es wurde nicht nur in den höchsten Tönen gesungen, sondern auch gelobt. Kein Wunder, denn es strahlte nicht nur die Sonne an diesem Tag, sondern auch die Gesichter der Organisatoren. Der MGV Eintracht Schermbeck 1865 lud zum Pfingstfest auf dem Rathausplatz in Schermbeck am Sonntag ein, und was kann es da schöneres geben, als gute Laune und jede Menge Sonnenschein, gepaart mit viel Musik und leckerem Essen.

Die Brichter Schützen haben ein neues Königspaar. Klaus Paffen und Edith Dickmann (hintere Reihe, Mitte), die übrigens mit einem neuen Diadem ihr Amt antrat, wird während ihrer „Dienstzeit“ unterstütztvon den Hofpaaren Wilhelm Friem und Jutta Cappell sowie Reinhard Cappell/Margret Schult. Dabei bei der Inthronisierung auch der neue Kinderkönig Leon Rahnenführer.

Alle Jahre wieder…lockte auch diesmal wieder der Tanz in den Mai am Samstag viele Partyfans ins Festzelt am Rathaus in Schermbeck. Für die richtige Stimmung sorgte die Partyband Skyfire aus dem Münsterland mit aktuelle Hits und Evergreens.  In den Pausen kam ein Dj zu Wort, oder besser gesagt, er sorgte für den richtigen Pausenfüller was auf allen Seiten sehr gut ankam.

Schirmherr Olfaf Thon, Präsidentin Ursula Paul und Vorsitzender vom GSV Walter Kutsch zeigten sich zufrieden

Der Vorname fängt mit H… So richtig spannend machte es Organisator Hans Kutscher vom GSV-Schermeck bei der Verlosung nach der Veranstaltung „wir bewegen Schermbeck“. Glücklicher Gewinner des Rades war Heinz Kurka.

Präsidentin Ursula Paul gratulierte dem glücklichen Gewinner Heinz Kurka zum Fahrrad
Präsidentin Ursula Paul gratulierte dem glücklichen Gewinner Heinz Kurka zum Fahrrad

Nicht nur das Fahrrad, sondern auch etliche Gutscheine für einen Schnupperkurs beliebiger Art gab konnten die Gewinner nach diesem erfolgreichen Tag auf dem Golfplatz Weselerwald mit nach Hause nehmen.

Ein ereignisreicher Tag für alle Besucher und auch Vereine, denn mehr als 300 Neugierige ließen sich die einzelnen Sportarten näher bringen und erklären.

Schirmherr Olfaf Thon, Präsidentin Ursula Paul und Vorsitzender vom GSV Walter Kutsch zeigten sich zufrieden
Schirmherr Olaf Thon, Präsidentin Ursula Paul und Vorsitzender vom GSV Hans Kutscher zeigten sich zufrieden

Besonders das Golfspiel stieß auf großes Interesse. Viele „A´s“ und „O´s“ gab es auf der Driving Range, als Head-Pro John Emery zeigte, wie ein Abschlag gemacht wird. „Wo ist er denn, wo fliegt er denn…“. Die Besucher staunten nicht schlecht, wie weit die kleine weiße Kugel fliegen kann.

Aber auch die anderen Vereine, der TUS Gahlen. Ob beim Torwandschießen mit Olaf Thon und dem SV Schermbeck, beim Tennis mit dem ATC Schermbeck, die kleinen Judokas, die Tänzer des Tanzclub „Grünweiß Schermbeck“, der Reitverein Lippe Bruch Gahlen, die Wassersportfreunde Schermbeck und die Schießgruppe Voshövel, alle sorgten bei bestem Wetter für einen tollen Tag und abwechslungsreiche Stunden und reichlich Unterhaltung.

Altersvorsorge auf der Bank, oder vielleicht: Bankgeheimnis! So könnten man das ausdrücken.

Die "Zwei" von der Bank
Die „Zwei“ von der Bank

Auf der Mittelstraße in Schermbeck ließen sich die Geschäftsleute bei der zweiten Aktion „In Schermbeck darf Platz genommen werden“ jede Menge einfallen, um IHRE Bank fantasievoll zu schmücken. Ein grüner Teppich, der auf der Mittelstraße ausgelegt war, sorgte zwar für erstaunte Blicke, aber so richtig traute sich am Samstagvormittag niemand darüber zu laufen , wie Hiltrud Baumeister sinnesscharf bemerkte. Und in der Tat, die meisten Besucher hätten am liebsten ihre Schuhe ausgezogen, bevor sie mit schmutzigen Schuhen auf dieser Grünauslage spazieren gingen.


 

Während die Dame ganz in Ruhe die neue Frühjahrs-kollektion anprobiert, kann der Herr vor dem Geschäft auf einer der individuell gestalteten Bänke Platz nehmen, die am verkaufsoffenen Wochenende vom 27.4. – 28.4. in Schermbeck stehen werden. Zum zweiten Mal findet diese Aktion der Werbegemeinschaft statt, die Resonanz der Firmen ist gewaltig. Waren es 2012 noch 42 Bänke, locken diesmal über sechzig kleine Gärten auf der Mittelstraße.

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Bankgeflüster – Schermbeck lädt ein

Neu in diesem Jahr: an mehreren Punkten laden Gastronomen zum Verweilen und Genießen ein. Auf dem Parkplatz vor der Gaststätte Overkämping locken exotische Cocktails und eine Strandbar. Neben Optik Tinnefeld (Grafen-Parkplatz) hat der Landgasthof Grewer sein Zelt aufgeschlagen. Rustikale westfälische Spezialitäten und ein kleiner Biergarten laden zum Verweilen ein. Ein paar Meter die Mittelstraße herunter findet sich ein Pavillon der Weinhandlung Schneeweißchen und Rosenrot. Chef Antoine Dubois führt sachkundig und kurzweilig durch die Welt der Weine. Ännekens Tenne und Thommy am Rathaus verwöhnen nicht nur den Gaumen, sondern auch die Ohren der Besucher mit Live-Musik.

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Die gesamte Mittelstraße wird durch einen grünen Teppich verbunden, der vom Café Kleinespel-Imping bis zu Thommy am Rathaus reicht. Dies wurde durch zahlreichen Sponsoren ermöglicht, die entsprechende qm-Stücke gekauft haben.

61 Bankpaten haben sich gefunden, die das Dekorations-paket der Werbegemeinschaft geordert haben. Das Paket besteht aus 4 qm Rollrasen, einigen Frühlingsblumen und einer Gartenbank aus Holz. Die Aufgabe der Paten besteht darin, die Bank möglichst originell zu gestalten. Dadurch entstehen kleine Themengärten, die aus der gemütlichen Mittelstraße ein Gartenparadies entstehen lassen. Übrigens, die Bänke dürfen auch besetzt werden und vielleicht entwickelt sich ein Gespräch bei den Besuchern, bei dem nicht zwingend geflüstert werden muss.

Bankpaten aus dem Gewerbegebiet oder von außerhalb, bekommen einen Platz auf der Mittelstraße, wo sie durch die Gestaltung ihrer Bank auf ihr Gewerbe hinweisen können. Wer seine Bank nicht selbst gestalten mochte, konnte sich künstlerische Hilfe holen. Birgit Förster übernahm zusammen mit den Bewohnern des Hauses Kilian die Gestaltung dieser Bänke. Abgestimmt auf die Firmen wurden in Gruppenarbeit viele kreative Ideen umgesetzt.

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Ein besonderer Dank geht an die Kreativgruppen des Haus Kilian, die mit der Gestaltung von vierzehn Bänken zum Gelingen der Aktion einen maßgeblichen Beitrag leisten.

„Nach dem Erfolg des Bankgeflüsters im letzten Jahr hatten wir es diesmal einfach. An welche Tür wir auch klopften, wir erhielten überall spontane Zusagen und Hilfsangebote“, sagte der Vorsitzende Wolfgang Lensing. Frank Braun vom Garten- und Landschaftsbau Braun besorgt den Rollrasen und das Blumenpaket, Mitglieder der Werbegemeinschaft laden vor dem jeweiligen Standpunkt ab.

Ein Wachschutz wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein wachsames Auge auf die Aktion haben. Am Sonntag ab 18.00 Uhr werden Rasen und Blumen wieder abgeholt. Wer für den Rasen und die Blumen Verwendung hat, möge sich schon ab Samstag bei den Bankpaten melden.

Wir bewegen Schermbeck! Hans Kutscher (GSV) Ursula Paul, Präsidentin Golfclub Weselerwald und Schirmherr Olaf Thon stellten das Programm vor

„Wir bewegen Schermbeck“ so lautet das Motto des Gemeinde Sport Verbandes Schermbeck e.V.
Am Sonntag, 28. April 2013 findet daher ein spannender Tag, unter Beteiligung von acht Vereinen auf der Golfanlage des Weselerwald statt.

Ziel beim „Tag des Sports“ ist es, den Menschen in der Region die teilnehmenden Schermbecker Sportvereine vorzustellen.

Bei der Pressekonferenz im Bistro des Golf Clubs stellte Vorsitzender Hans Kutscher das Programm für diesen Tag vor. Schirmherr der Veranstaltung ist Ex Nationalfußballer und mittlerweile selber leidenschaftlicher Golfspieler, Olaf Thon.

Wir bewegen Schermbeck! Hans Kutscher (GSV) Ursula Paul, Präsidentin Golfclub Weselerwald und Schirmherr Olaf Thon stellten das Programm vor
Wir bewegen Schermbeck! Hans Kutscher (GSV) Ursula Paul, Präsidentin Golfclub Weselerwald und Schirmherr Olaf Thon stellten das Programm vor

Wer kennt sich schon mit Golf aus? Die wenigstens Menschen, obwohl diese Sportart immer mehr zur Breitensport wird. Präsidentin Ursula Paul stellte in kurzen Zügen die Vorteile des Golfspielens, sowie die Golfanlage Weselerwald vor.

Dabei sein wird der Tanzclub „Grünweiß Schermbeck“ mit Tanzvorstellungen, der Golfclub Weseler Wald mit Schnuppergolf, Schlag den Pro und vieles mehr, der SV Schermbeck mit Torwandschießen, der Reitverein Lippe Bruch Gahlen mit Voltigieren und die Schießgruppe Voshövel.

Auch der TUS Gahlen stellt seine Breitensportgruppe vor. Es findet hier eine Präsentation von Judo statt, Dr. Gerrit Vogt stellt die Herz-Koronargruppe vor, misst Blutdruck und gibt Tipps rund um Sport und Ernährung.

Fehlen wird an diesem Tag auch der Tennisclub ATC Schermbeck nicht, sowie die Wassersportfreunde Schermbeck mit einem Informationen zum Sport und Veranstaltungen.

Rundum eine runde Sache und alles getreu dem Motto: Wir bewegen Schermbeck!

Mit der Mittelstraße, Schermbecks Hauptgeschäftsstraße, beginnt www.schermbeck-online.de den fotografischen Bummel durch Schermbecks Straßen. Die fotografische Dokumentation erfüllt dabei gleich mehrere Aufgaben. Es wird der Ist-Zustand des Jahres 2013 für die Nachwelt erhalten. Man kann zu Hause auf dem Bildschirm nachschauen, wo sich welches Geschäft oder Haus befindet. Zugleich bietet diese Seite den in alle Welt verstreuten ehemaligen Schermbeckern die Gelegenheit, sich noch einmal ganz zu Hause zu fühlen und zu sehen, was sich seit ihrem Fortzug aus Schermbeck alles auf der „Mi“ geändert hat. Überraschen Sie doch einfach Ihre Freunde auf dem ganzen Weltball mit dem Hinweis auf die Internetseite www.schermbeck-online.de.

Parallel zu den Fotos des Redakteurs Helmut Scheffler präsentiert  die Redakteurin Petra Bosse ihren Film von der Mittelstraße. Wir wünschen allen Betrachtern viel Spaß beim fotografischen/filmischen Bummel über die Mittelstraße.

Empfehlnung: Wenn Sie mit dem untersten Bild beginnen und dann nach oben scrollen, dann ergibt sich jener Eindruck, den man auch hat, wenn man zu Fuß vom Mühlenbach in Rathausnähe  in Richtung Hotel „Zur Linde“ geht. H.Sch.

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40 Mitglieder des Schützenvereins Damm beteiligten sich am Freitagabend an der vom Präsidenten Heinz-Wilhelm Schult geleiteten Frühjahrsversammlung im Schützenhaus auf dem Küpperskamp.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Hartmut Stegemann, Heinz Bärleken, Heinrich Neu und Willi Pannebäcker hielt Schriftführer Richard Jöhren Rückschau auf die Aktivitäten des Vereins während der letzten Monate. Kassierer Bernd Krebbing berichtete über die Finanzlage des 315 Mitglieder zählenden Vereins. Eine Nachzahlung ans Finanzamt riss ein Loch in die Kasse, die ansonsten ein Plus von über 1000 Euro erlebt hätte.

Angesichts dieser Nachzahlung und der nun jährlich anstehenden Kosten für weitere Zahlungen an das Finanzamt und an einen Steuerberater berieten die Schützen eine Beitragsanpassung. Bislang zahlten die Schützen 30 Euro jährlich. Der Vorstand schlug eine Erhöhung um sechs Euro jährlich vor. Die Versammlung setzte eine Beitragserhöhung um zehn Euro durch. Der Schützenbeitrag beläuft sich künftig also auf 40 Euro. Wer vor dem Jahre 2002 65 Jahre alt wurde, braucht keinen Mitgliedsbeitrag mehr zu entrichten. Wer seither 65 Jahre alt wurde, zahlt den halben Jahresbeitrag, der in zwei Einzelbeträgen eingezogen wird.

Der Vorstand des Dammer Schützenvereins berichtete am Freitag über das Vereisngeschehen. Foto Scheffler
Der Vorstand des Dammer Schützenvereins berichtete am Freitag über das Vereisngeschehen. Foto Scheffler

Das nächste Schützenfest wird in der Zeit vom 25. bis 27. Mai gefeiert. Die Verträge mit dem Zeltverleiher, mit der Tanzkapelle und mit den Schaustellern sind abgeschlossen. Das Tambourkorps Bricht hat zugesagt, am Himmelfahrtstag zum Vorspielen in die Gaststätte Pannebäcker zu kommen. Die Tambouristen aus Bricht werden außerdem während des Schützenfestes bei allen Aktivitäten präsent sein.

Als Leiter der Schießgruppe und als der seit 26 Jahren amtierende Sportwart der Schießgruppe Damm berichtete Friedhelm Heyne über die sportlichen Erfolge der zum Schützenverein gehörenden Sportschützen bei den Ligawellkämpfen und im Rahmen der Vereins- und Kreismeisterschaften.

Als Leiter der Schießgruppe Damm berichtete Friedhelm Heyne über die sportlichen Erfolge der Schießsportler. Foto Scheffler
Als Leiter der Schießgruppe Damm berichtete Friedhelm Heyne über die sportlichen Erfolge der Schießsportler. Foto Scheffler

Das diesjährige Traditionspokalschießen wird im Dammer Schützenhaus ausgetragen. Ausrichter ist der Schützenverein Bricht. Die Siegerehrung findet am 11. Mai im Rahmen des Brichter Schützenfestes statt. „Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr den Pokal gewinnen“, zeigte sich Präsident Schult überzeugt und verwies auf die bereits seit Januar stattfindenden Trainingsabende in Damm.

Erstmalig wird in diesem Jahr am 21. April ein Kaiserschießen für ehemalige Kinderschützen seit 1948 ausgetragen. Alle Königinnen und Könige werden schriftlich eingeladen. Wie im Jahre 1948, als Heinzfried Abel den besten Schuss abgab und hernach mit Helga Briel die Dammer Nachwuchsschützen regieren konnte, wird auch diesmal der Sieger beim Werfen auf eine Dart-Scheibe ermittelt.

Die Schützen waren mit den Vorschlägen des Vorstands sehr zufrieden. Das zeigte sich bei den Abstimmungen. Foto Scheffler
Die Schützen waren mit den Vorschlägen des Vorstands sehr zufrieden. Das zeigte sich bei den Abstimmungen. Foto Scheffler

Die Teilnahme am letzten Winterfest im „Fuchsbau“ war enttäuschend. Nur 47 Personen kamen, um mit König Thomas Wellner und Königin Annette Ulland die Mitte der Schützensaison zu feiern. Da bereits im Jahr zuvor eine geringe Teilnahme verzeichnet wurde, macht sich der Verein Gedanken um die Zukunft des Winterschützenfestes. Die Versammlung beschloss mit sehr großer Mehrheit eine Fortführung des Festes. Wie es aufgepeppt werden kann, blieb offen. Nun haben die Schützen Gelegenheit, sich in eine Liste einzutragen. Man verpflichtet sich, zehn Euro zu zahlen. Kommen nicht genügend Anmeldungen zu Stande, werden die zehn Euro nicht abgebucht. Reicht die Zahl der Interessenten, werden zehn Euro am 8. November abgebucht. Dafür bekommt man freien Eintritt und zwei Gläser Bier. H.Sch.

Wenn sich die Ludgerusgemeinde am 19. März um 19 Uhr in der Ludgeruskirche versammelt, dann findet sie in diesem Jahr einmal einen ganz anderen Kreuzweg vor.

Die Bewohner des „Haus Kilian“ haben in der hauseigenen Werkstatt Bilder für alle 14 Stationen gemalt. An dem Gemeinschaftswerk mit dem Titel „In das LEBEN gehen“ waren Melanie Daniels und Ute Geske ebenso beteiligt wie Klaus Gerlach, Michael Löwenau, Manfred Meyer, Ramona Stroschein, Olaf Zarniko und die Einrichtungsleiterin Birgit Förster.

Bewohner des Hauses Kilian haben einen Kreuzweg gemalt, der jetzt in der Ludgeruskirche vor der Sakristei ausgestellt wird. Foto Scheffler
Bewohner des Hauses Kilian haben einen Kreuzweg gemalt, der jetzt in der Ludgeruskirche vor der Sakristei ausgestellt wird. Foto Scheffler

Vor der künstlerischen Umsetzung in Acrylbilder hat die Gruppe erst einmal die Bibeltexte studiert. Ganz intensiv haben sich die Bewohner mit der Geschichte des Christentums befasst. Sie sind in Gedanken die einzelnen Stationen gelaufen und haben sich mit den Landschaften Israels vertraut gemacht. Birgit Förster hat dieses Land mehrmals bereist und konnte den Heimbewohnern Bildmaterial zeige. Dann begann das gemeinsame Malen der Bilder. Das gemeinsame Anliegen bestand darin, so Birgit Förster, „sich über dieses Kunstwerk mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen und Brücken zu bauen“.

Der Kreuzweg bietet starke Bilder, welche die Botschaft gut zur Geltung bringen. Er will Anregung geben, Hoffnung und Perspektiven für ein Leben in Fülle. Helle Farben wurden gewählt, und das ganz bewusst. Den Kreuzweg wollten die Künstler nicht düster und Angst verbreitend darstellen. „Der Leidensweg Jesu führt zu einer frohen, befreienden und großartigen Botschaft. Er steuert direkt auf Ostern zu“, deutet Birgit Förster die Auswahl der Farben. Ostern, das bedeutet Auferstehung, Sieg über den Tod. So vermittelt der gemalte Kreuzweg: Es geht weiter. Es gibt ein Zuhause für den Menschen.

Der Kreuzweg gibt keine Antworten, aber er möchte zur ganz persönlichen Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und Lebens animieren. „Vielleicht“, so Förster, „kommt jeder so den ganz persönlichen Antworten oder den eigenen Ahnungen und Sehnsüchten näher.“

25.02..2013-026„Als ich das Projekt Kreuzweg von Haus Kilian hörte, war ich sofort fasziniert“, berichtete Pastor Klaus Honermann bei der Vorstellung des Kreuzweges. Menschen mit Behinderung hätten eine besondere Begabung. „Sie sehen und erleben unmittelbar, ohne ´Verkopfung`. Und sie gestalten daher auch unmittelbar“, beschreibt Honermann seine Eindrücke. Jesus Christus habe immer schon gerade für Menschen wie diese Heimbewohner eine besondere Vorliebe gehabt. Außerdem ist Honermann überzeugt: „Menschen, welche selber einen Kreuzweg leben, haben ein eigenes Gespür für den Weg, den Jesus mit uns geht.“

Für Klaus Honermann ist der Kreuzweg „ In das LEBEN gehen“ auch ein klassischer Mosaikstein dessen, „was wir mittlerweile ´Inklusion` nennen. Ich wünsche ihm viele Menschen, die ihn betrachten und meditieren.“. H. Sch.

Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck dankten der Firma Beck für die großzügige Unterstützung der Feuerwehr. Foto Scheffler

Die auf der Mittelstraße ansässige Firma „Heizung-Sanitär Beck“ ist der fünfte von etwa einem Dutzend Schermbecker Betrieben, bei denen sich die Gemeindeverwaltung und die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck dafür bedanken, dass sie seit langen Jahren die in ihrem Betrieb arbeitenden Feuerwehrleute unterstützen.

Bereits seit mehreren Jahren bemüht sich der von Helmut Auf der Springe geleitete Förderverein der Feuerwehr, die Arbeit der Feuerwehr stärker in den Fokus der örtlichen Wirtschaft zu rücken. Das Bemühen, neue Mitglieder für die aktive Wehr zu finden, soll ebenso fortgesetzt werden wie die Gespräche mit Unternehmen, um zu erreichen, dass die aktiven Mitglieder im Einsatzfall auch abgestellt werden.

Etwa zehn Unternehmer sollten ursprünglich im Rahmen einer zentralen Feierstunde für ihre Unterstützung geehrt werden. Dabei wäre naturgemäß jede einzelne Firma weniger stark in den Fokus gerückt worden als im Rahmen der nun bevorzugten Einzelehrung.

Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck dankten der Firma Beck für die großzügige Unterstützung der Feuerwehr. Foto Scheffler
Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck dankten der Firma Beck für die großzügige Unterstützung der Feuerwehr. Foto Scheffler

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter ließ es sich am Dienstag nicht nehmen, den Wehrleiter Gregor Sebastian und Helmut Auf der Springe zur Firma Beck in der Mittelstraße 18-22 zu begleiten. Dort überreichte Grüter im Beisein des Ordnungsamtsleiters Gerd Abelt dem Firmenchef Günther Beck eine Urkunde und dessen Ehefrau Gaby sowie der Seniorchefin Irmgard Hüttemann Blumen als Dankeschön für die langjährige unkomplizierte Unterstützung der Feuerwehr. „Es gab noch nie Ärger, wenn ein Mitarbeiter plötzlich zu einem Einsatz abberufen wurde“, bescheinigte Sebastian der Firma Beck.

In der Vergangenheit hat die Firma Beck wiederholt Feuerwehrleute beschäftigt. Gegenwärtig ist der 24-jährige Marc Stiemer von dem Entgegenkommen seines Dienstherrn abhängig. Die Möglichkeit, aus dem Arbeitsalltag heraus unkompliziert an Einsätzen teilzunehmen, war für Stiemer besonders vorteilhaft, weil er so die unterschiedlichsten Einsätze kennen lernte. Das wird ihm nützlich sein, wenn er am 1. April Mitarbeiter der Essener Berufsfeuerwehr wird.

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter überreichte Gaby Beck, Irmgard Hüttemann und Günther Beck eine Urkunde als Dankeschön. Foto Scheffler
Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter überreichte Gaby Beck, Irmgard Hüttemann und Günther Beck eine Urkunde als Dankeschön. Foto Scheffler

Günther Beck erinnerte daran, dass die Feuerwehr der Firma auch einmal sehr geholfen hat. Als bei Dacharbeiten in einer Firma am Kapellenweg durch eine Staubexplosion ein Brand ausbrach, erwies es sich von Vorteil, dass gleich ein Feuerwehrmann vor Ort war. „Die Wehr war schneller vor Ort als ich“, erinnert sich Beck.

Von den etwa 100 aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck arbeiten 15 in Schermbeck. Da wird es bisweilen während des Tages ein wenig eng in der personellen Besetzung. Umso mehr freut sich deshalb der Gemeindebrandinspektor Sebastian um Leute wie Günther Beck.

Die Firma Heizung-Sanitär Beck ist ein flexibles, modernes mittelständiges Unternehmen, das im Jahre 1927 gegründet wurde. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden, einen schnellen Service und eine qualitativ hohe handwerkliche Leistung in den Vordergrund zu stellen.“, umschreibt Günther Beck die Firmenphilosophie. Nähere Informationen über die Arbeitsbereiche der Firma, die 29 Beschäftigten einen Arbeitsplatz bietet, findet man im Internet unter www.heizung-sanitaer-beck.de. H.Sch.