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Fotostrecken, Galerien

Mit der Mittelstraße, Schermbecks Hauptgeschäftsstraße, beginnt www.schermbeck-online.de den fotografischen Bummel durch Schermbecks Straßen. Die fotografische Dokumentation erfüllt dabei gleich mehrere Aufgaben. Es wird der Ist-Zustand des Jahres 2013 für die Nachwelt erhalten. Man kann zu Hause auf dem Bildschirm nachschauen, wo sich welches Geschäft oder Haus befindet. Zugleich bietet diese Seite den in alle Welt verstreuten ehemaligen Schermbeckern die Gelegenheit, sich noch einmal ganz zu Hause zu fühlen und zu sehen, was sich seit ihrem Fortzug aus Schermbeck alles auf der „Mi“ geändert hat. Überraschen Sie doch einfach Ihre Freunde auf dem ganzen Weltball mit dem Hinweis auf die Internetseite www.schermbeck-online.de.

Parallel zu den Fotos des Redakteurs Helmut Scheffler präsentiert  die Redakteurin Petra Bosse ihren Film von der Mittelstraße. Wir wünschen allen Betrachtern viel Spaß beim fotografischen/filmischen Bummel über die Mittelstraße.

Empfehlnung: Wenn Sie mit dem untersten Bild beginnen und dann nach oben scrollen, dann ergibt sich jener Eindruck, den man auch hat, wenn man zu Fuß vom Mühlenbach in Rathausnähe  in Richtung Hotel „Zur Linde“ geht. H.Sch.

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40 Mitglieder des Schützenvereins Damm beteiligten sich am Freitagabend an der vom Präsidenten Heinz-Wilhelm Schult geleiteten Frühjahrsversammlung im Schützenhaus auf dem Küpperskamp.

Nach dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Hartmut Stegemann, Heinz Bärleken, Heinrich Neu und Willi Pannebäcker hielt Schriftführer Richard Jöhren Rückschau auf die Aktivitäten des Vereins während der letzten Monate. Kassierer Bernd Krebbing berichtete über die Finanzlage des 315 Mitglieder zählenden Vereins. Eine Nachzahlung ans Finanzamt riss ein Loch in die Kasse, die ansonsten ein Plus von über 1000 Euro erlebt hätte.

Angesichts dieser Nachzahlung und der nun jährlich anstehenden Kosten für weitere Zahlungen an das Finanzamt und an einen Steuerberater berieten die Schützen eine Beitragsanpassung. Bislang zahlten die Schützen 30 Euro jährlich. Der Vorstand schlug eine Erhöhung um sechs Euro jährlich vor. Die Versammlung setzte eine Beitragserhöhung um zehn Euro durch. Der Schützenbeitrag beläuft sich künftig also auf 40 Euro. Wer vor dem Jahre 2002 65 Jahre alt wurde, braucht keinen Mitgliedsbeitrag mehr zu entrichten. Wer seither 65 Jahre alt wurde, zahlt den halben Jahresbeitrag, der in zwei Einzelbeträgen eingezogen wird.

Der Vorstand des Dammer Schützenvereins berichtete am Freitag über das Vereisngeschehen. Foto Scheffler
Der Vorstand des Dammer Schützenvereins berichtete am Freitag über das Vereisngeschehen. Foto Scheffler

Das nächste Schützenfest wird in der Zeit vom 25. bis 27. Mai gefeiert. Die Verträge mit dem Zeltverleiher, mit der Tanzkapelle und mit den Schaustellern sind abgeschlossen. Das Tambourkorps Bricht hat zugesagt, am Himmelfahrtstag zum Vorspielen in die Gaststätte Pannebäcker zu kommen. Die Tambouristen aus Bricht werden außerdem während des Schützenfestes bei allen Aktivitäten präsent sein.

Als Leiter der Schießgruppe und als der seit 26 Jahren amtierende Sportwart der Schießgruppe Damm berichtete Friedhelm Heyne über die sportlichen Erfolge der zum Schützenverein gehörenden Sportschützen bei den Ligawellkämpfen und im Rahmen der Vereins- und Kreismeisterschaften.

Als Leiter der Schießgruppe Damm berichtete Friedhelm Heyne über die sportlichen Erfolge der Schießsportler. Foto Scheffler
Als Leiter der Schießgruppe Damm berichtete Friedhelm Heyne über die sportlichen Erfolge der Schießsportler. Foto Scheffler

Das diesjährige Traditionspokalschießen wird im Dammer Schützenhaus ausgetragen. Ausrichter ist der Schützenverein Bricht. Die Siegerehrung findet am 11. Mai im Rahmen des Brichter Schützenfestes statt. „Ich gehe davon aus, dass wir in diesem Jahr den Pokal gewinnen“, zeigte sich Präsident Schult überzeugt und verwies auf die bereits seit Januar stattfindenden Trainingsabende in Damm.

Erstmalig wird in diesem Jahr am 21. April ein Kaiserschießen für ehemalige Kinderschützen seit 1948 ausgetragen. Alle Königinnen und Könige werden schriftlich eingeladen. Wie im Jahre 1948, als Heinzfried Abel den besten Schuss abgab und hernach mit Helga Briel die Dammer Nachwuchsschützen regieren konnte, wird auch diesmal der Sieger beim Werfen auf eine Dart-Scheibe ermittelt.

Die Schützen waren mit den Vorschlägen des Vorstands sehr zufrieden. Das zeigte sich bei den Abstimmungen. Foto Scheffler
Die Schützen waren mit den Vorschlägen des Vorstands sehr zufrieden. Das zeigte sich bei den Abstimmungen. Foto Scheffler

Die Teilnahme am letzten Winterfest im „Fuchsbau“ war enttäuschend. Nur 47 Personen kamen, um mit König Thomas Wellner und Königin Annette Ulland die Mitte der Schützensaison zu feiern. Da bereits im Jahr zuvor eine geringe Teilnahme verzeichnet wurde, macht sich der Verein Gedanken um die Zukunft des Winterschützenfestes. Die Versammlung beschloss mit sehr großer Mehrheit eine Fortführung des Festes. Wie es aufgepeppt werden kann, blieb offen. Nun haben die Schützen Gelegenheit, sich in eine Liste einzutragen. Man verpflichtet sich, zehn Euro zu zahlen. Kommen nicht genügend Anmeldungen zu Stande, werden die zehn Euro nicht abgebucht. Reicht die Zahl der Interessenten, werden zehn Euro am 8. November abgebucht. Dafür bekommt man freien Eintritt und zwei Gläser Bier. H.Sch.

Wenn sich die Ludgerusgemeinde am 19. März um 19 Uhr in der Ludgeruskirche versammelt, dann findet sie in diesem Jahr einmal einen ganz anderen Kreuzweg vor.

Die Bewohner des „Haus Kilian“ haben in der hauseigenen Werkstatt Bilder für alle 14 Stationen gemalt. An dem Gemeinschaftswerk mit dem Titel „In das LEBEN gehen“ waren Melanie Daniels und Ute Geske ebenso beteiligt wie Klaus Gerlach, Michael Löwenau, Manfred Meyer, Ramona Stroschein, Olaf Zarniko und die Einrichtungsleiterin Birgit Förster.

Bewohner des Hauses Kilian haben einen Kreuzweg gemalt, der jetzt in der Ludgeruskirche vor der Sakristei ausgestellt wird. Foto Scheffler
Bewohner des Hauses Kilian haben einen Kreuzweg gemalt, der jetzt in der Ludgeruskirche vor der Sakristei ausgestellt wird. Foto Scheffler

Vor der künstlerischen Umsetzung in Acrylbilder hat die Gruppe erst einmal die Bibeltexte studiert. Ganz intensiv haben sich die Bewohner mit der Geschichte des Christentums befasst. Sie sind in Gedanken die einzelnen Stationen gelaufen und haben sich mit den Landschaften Israels vertraut gemacht. Birgit Förster hat dieses Land mehrmals bereist und konnte den Heimbewohnern Bildmaterial zeige. Dann begann das gemeinsame Malen der Bilder. Das gemeinsame Anliegen bestand darin, so Birgit Förster, „sich über dieses Kunstwerk mit dem eigenen Glauben auseinander zu setzen und Brücken zu bauen“.

Der Kreuzweg bietet starke Bilder, welche die Botschaft gut zur Geltung bringen. Er will Anregung geben, Hoffnung und Perspektiven für ein Leben in Fülle. Helle Farben wurden gewählt, und das ganz bewusst. Den Kreuzweg wollten die Künstler nicht düster und Angst verbreitend darstellen. „Der Leidensweg Jesu führt zu einer frohen, befreienden und großartigen Botschaft. Er steuert direkt auf Ostern zu“, deutet Birgit Förster die Auswahl der Farben. Ostern, das bedeutet Auferstehung, Sieg über den Tod. So vermittelt der gemalte Kreuzweg: Es geht weiter. Es gibt ein Zuhause für den Menschen.

Der Kreuzweg gibt keine Antworten, aber er möchte zur ganz persönlichen Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens und Lebens animieren. „Vielleicht“, so Förster, „kommt jeder so den ganz persönlichen Antworten oder den eigenen Ahnungen und Sehnsüchten näher.“

25.02..2013-026„Als ich das Projekt Kreuzweg von Haus Kilian hörte, war ich sofort fasziniert“, berichtete Pastor Klaus Honermann bei der Vorstellung des Kreuzweges. Menschen mit Behinderung hätten eine besondere Begabung. „Sie sehen und erleben unmittelbar, ohne ´Verkopfung`. Und sie gestalten daher auch unmittelbar“, beschreibt Honermann seine Eindrücke. Jesus Christus habe immer schon gerade für Menschen wie diese Heimbewohner eine besondere Vorliebe gehabt. Außerdem ist Honermann überzeugt: „Menschen, welche selber einen Kreuzweg leben, haben ein eigenes Gespür für den Weg, den Jesus mit uns geht.“

Für Klaus Honermann ist der Kreuzweg „ In das LEBEN gehen“ auch ein klassischer Mosaikstein dessen, „was wir mittlerweile ´Inklusion` nennen. Ich wünsche ihm viele Menschen, die ihn betrachten und meditieren.“. H. Sch.

Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck dankten der Firma Beck für die großzügige Unterstützung der Feuerwehr. Foto Scheffler

Die auf der Mittelstraße ansässige Firma „Heizung-Sanitär Beck“ ist der fünfte von etwa einem Dutzend Schermbecker Betrieben, bei denen sich die Gemeindeverwaltung und die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck dafür bedanken, dass sie seit langen Jahren die in ihrem Betrieb arbeitenden Feuerwehrleute unterstützen.

Bereits seit mehreren Jahren bemüht sich der von Helmut Auf der Springe geleitete Förderverein der Feuerwehr, die Arbeit der Feuerwehr stärker in den Fokus der örtlichen Wirtschaft zu rücken. Das Bemühen, neue Mitglieder für die aktive Wehr zu finden, soll ebenso fortgesetzt werden wie die Gespräche mit Unternehmen, um zu erreichen, dass die aktiven Mitglieder im Einsatzfall auch abgestellt werden.

Etwa zehn Unternehmer sollten ursprünglich im Rahmen einer zentralen Feierstunde für ihre Unterstützung geehrt werden. Dabei wäre naturgemäß jede einzelne Firma weniger stark in den Fokus gerückt worden als im Rahmen der nun bevorzugten Einzelehrung.

Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck dankten der Firma Beck für die großzügige Unterstützung der Feuerwehr. Foto Scheffler
Vertreter der Gemeindeverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck dankten der Firma Beck für die großzügige Unterstützung der Feuerwehr. Foto Scheffler

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter ließ es sich am Dienstag nicht nehmen, den Wehrleiter Gregor Sebastian und Helmut Auf der Springe zur Firma Beck in der Mittelstraße 18-22 zu begleiten. Dort überreichte Grüter im Beisein des Ordnungsamtsleiters Gerd Abelt dem Firmenchef Günther Beck eine Urkunde und dessen Ehefrau Gaby sowie der Seniorchefin Irmgard Hüttemann Blumen als Dankeschön für die langjährige unkomplizierte Unterstützung der Feuerwehr. „Es gab noch nie Ärger, wenn ein Mitarbeiter plötzlich zu einem Einsatz abberufen wurde“, bescheinigte Sebastian der Firma Beck.

In der Vergangenheit hat die Firma Beck wiederholt Feuerwehrleute beschäftigt. Gegenwärtig ist der 24-jährige Marc Stiemer von dem Entgegenkommen seines Dienstherrn abhängig. Die Möglichkeit, aus dem Arbeitsalltag heraus unkompliziert an Einsätzen teilzunehmen, war für Stiemer besonders vorteilhaft, weil er so die unterschiedlichsten Einsätze kennen lernte. Das wird ihm nützlich sein, wenn er am 1. April Mitarbeiter der Essener Berufsfeuerwehr wird.

Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter überreichte Gaby Beck, Irmgard Hüttemann und Günther Beck eine Urkunde als Dankeschön. Foto Scheffler
Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter überreichte Gaby Beck, Irmgard Hüttemann und Günther Beck eine Urkunde als Dankeschön. Foto Scheffler

Günther Beck erinnerte daran, dass die Feuerwehr der Firma auch einmal sehr geholfen hat. Als bei Dacharbeiten in einer Firma am Kapellenweg durch eine Staubexplosion ein Brand ausbrach, erwies es sich von Vorteil, dass gleich ein Feuerwehrmann vor Ort war. „Die Wehr war schneller vor Ort als ich“, erinnert sich Beck.

Von den etwa 100 aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck arbeiten 15 in Schermbeck. Da wird es bisweilen während des Tages ein wenig eng in der personellen Besetzung. Umso mehr freut sich deshalb der Gemeindebrandinspektor Sebastian um Leute wie Günther Beck.

Die Firma Heizung-Sanitär Beck ist ein flexibles, modernes mittelständiges Unternehmen, das im Jahre 1927 gegründet wurde. „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden, einen schnellen Service und eine qualitativ hohe handwerkliche Leistung in den Vordergrund zu stellen.“, umschreibt Günther Beck die Firmenphilosophie. Nähere Informationen über die Arbeitsbereiche der Firma, die 29 Beschäftigten einen Arbeitsplatz bietet, findet man im Internet unter www.heizung-sanitaer-beck.de. H.Sch.

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Wilhelm Schult bleibt Obmann der Gahlener Jagdhornbläser. Montagabend wurde der Gründungsobmann für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt, das er seit dem 7. März 2008 innehat.

Vor den Wahlen hielten Schult und der musikalische Leiter Andreas Schafranitz Rückschau auf die Aktivitäten im fünften Vereinsjahr. Zu den besonderen Höhepunkten gehörten der Auftritt beim Reiterverein Lippe-Bruch Gahlen am 7. Januar, wo die Gahlener gemeinsam mit den Jagdhornbläsern Dinslaken antraten. Beim Landesbläserwettbewerb NRW belegten die Gahlener in der Gruppe B den elften Platz unter den 29 gestarteten Bläserkorps.

Zum ersten Mal in der fast fünfjährigen Geschichte haben die Gahlener Jagdhornbläser einen kompletten Vorstand. Foto Scheffler
Zum ersten Mal in der fast fünfjährigen Geschichte haben die Gahlener Jagdhornbläser einen kompletten Vorstand. Foto Scheffler

Die Bläser beteiligten sich an der Revier übergreifenden Krähenjagd in Schermbeck, am offenen Singen des Männergesangvereins Gahlen-Dorf und am Braufest auf dem Kamphaushof im Bruch. Die Geselligkeit kam auch nicht zu kurz. Viel Spaß gab es beim Sommerfest im Dammer Schützenhaus und bei der Weihnachtsfeier im TuS-Heim. Das Bläser-Hutabzeichen erlangten Sascha Feldkamp und Dirk Stumme.

Liesel Schneider leitete die Vorstandswahlen, in deren Verlauf erstmals in der Vereinsgeschichte die in Vereinen üblichen Funktionsträger gewählt wurden. Der Verein sollte eine geordnete Struktur in der Führungsriege bekommen. Obmann Wilhelm Schult wird vom musikalischen Leiter Andreas Schafranitz und dessen Stellvertreter Alexander Höfer ebenso unterstützt wie vom Schatzmeister Dirk Stumme, von der Schriftführerin Peggy Hetkamp und vom Notenwart Jürgen Vogel. Mitglieder des Fest- und Vergnügungsausschusses sind Silke Weiß, Klaus Kohlenbrenner und Gerd Evers. Zu Kassenprüfern wurden Petra Wielgosch und Heike Kettmann gewählt.

Im Rahmen der Jungjäger-Lossprechung der Kreis-Jägerschaft treten die Gahlener Jagdhornbläser am 24. April in der Weseler Niederrheinhalle auf. Am 30. April beteiligen sie sich am offenen Singen in Gahlen. Am 4. und 5. Mai trifft man die Bläser im Umfeld der 1225-Jahrfeier des Lippedorfes, die mit der Feier des 100-jährigen Bestehens der Feuerwehr Gahlen (heute Löschzug Gahlen) verbunden wird.

Am 4. September ist wieder das offene Singen in Gahlen angesagt. Am 8. September beteiligen sich die Bläser am Freundschaftsblasen der Kreis-Jägerschaft Viersen im Innenhof der Burg Brüggen, wo 1010 der Landeswettbewerb der Jagdhornbläser veranstaltet wurde. Ihr Sommerfest feiern die Bläser am 14. September im Dammer Schützenhaus. Der vorerst letzte Auftritt dieses Jahres findet am 3. Oktober im Rahmen des Braufestes des Gahlener Heimatvereins statt.

Die Übungsabende werden in der Zeit zwischen Herbst und Frühjahr im Gemeindehaus an der Kirchstraße veranstaltet. In der warmen Jahreszeit wollen die Bläser im Freien proben.

Sechs Anfänger werden derzeit ausgebildet. Andreas Schafranitz hat sich vorgenommen, die Nachwuchsbläser nicht nur bis zum Bläser-Hutabzeichen zu bringen, sondern auch so rechtzeitig in die Gesamtgruppe zu integrieren, dass im Jahre 2014 gemeinsam beim Jagdhornbläser-Wettbewerb aufgetreten werden kann, nach Möglichkeit in der Gruppe B. Unter Leistungsdruck möchten sich die Bläser allerdings nicht stellen lassen. Einig war man sich, dass der Spaß an der Musik Vorrang haben sollte vor dem Blick auf Leistungsnachweise.

Derzeit wird eine Homepage aufgebaut. Sie soll unter www.gahlener-jagdhornblaeser.de schon bald wichtige Vereinsinformationen verteilen. H.Sch.

40 Spieler aus Schermbeck und seinen Nachbarorten beteiligten sich am elften Doppelkopfturnier, das der Schützenverein Weselerwald und Umgebung veranstaltete. Im Saal des Landhotels Voshövel mussten die Viererteams in drei Durchgängen jeweils 16 Spiele absolvieren.

Bereits nach der ersten Runde lag Ulrich Bosmann mit 705 Punkten weit vorne. Für die zweite Runde wurden neue Viererteams im Losverfahren ermittelt, und auch in der dritten Runde saßen wieder neue Spieler an einem der zehn Tische zusammen.

Im Saal der Gaststätte Klump leitete Schützenpräsident Andreas Appenzeller (l.)  die Ehrung der besten Doppelkopfspieler. Foto Scheffler
Im Saal der Gaststätte Klump leitete Schützenpräsident Andreas Appenzeller (l.) die Ehrung der besten Doppelkopfspieler. Foto Scheffler

Präsident Andreas Appenzeller und Hauptmann Carsten Limberg übernahmen das Auswerten der Rundenergebnisse und die abschließende Ermittlung des Gesamtergebnisses.

Andreas Appenzeller leitete die Siegerehrung. Sieger wurde Ulrich Bosmann mit 795 Punkten vor Walter Eimers (625 Punkte) und Bruno Pflugradt (525). Die weiteren Plätze belegten: 4. Hugo Heister (480), 5. Johann Schulten (375), 6. Holger Brendjes (315), 7, Erwin Kottwitz, 8. Anna Ortkamp (205), 9. Heinz-Dieter Bohmkamp (190), 10. André Bohmkamp (185), 11. Edelgard Kretschmer (165), 12. Norbert Ebbert (165).

Für jeden Teilnehmer gab es einen Preis. Für die Beschaffung der Preise bei Firmen der Region hatte sich Heinz-Dieter Bohmkamp mächtig ins Zeug gelegt.

König Jan Bruch und Königin Sarah Kerskes gehörten zu den ersten Gratulanten. Zusammen mit den Thronpaaren hatten sie an einem separaten Tisch außerhalb der Wertung ebenfalls Doppelkopf gespielt. H.Sch.

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Breitensport und sportliche Höchstleistungen schließen einander auch in einem einzigen Verein nicht aus. Davon konnten sich etwa 400 Besucher am Sonntag während eines Präsentationsnachmittages des Tanzclubs „Grün-Weiß Schermbeck 1990 e.V.“ überzeugen.

Mit Vorführungen der Breitensportgruppen begann das über dreistündige Tanzprogramm in der Aula der Zweifachturnhalle an der Maximilian-Kolbe-Schule. Die „Kängurus“, „Tiger“ und „Moonlights“ steuerten ebenso gekonnt Formationstänze bei wie die „Sunlights“, „Starlights“, „Hip Hop Confusion“, „Malladie“, „Ballroomdancing“ „Ballett“, „Espessivo“, und „ZUMBA“ und einige Solisten und machten eindrucksvoll deutlich, welch immense Bedeutung der Tanzclub in der kulturellen Szene Schermbecks hat.

Im Bereich des Breitensports bietet der Tanzclub „Grün-Weiß Schermbeck“ auch den Vogue-Tanz an. Die Gruppe, zu der sich weitere Interessenten anmelden können, zeigte am Sonntag Kostproben ihres tänzerischen Könnens. Foto Scheffler
Im Bereich des Breitensports bietet der Tanzclub „Grün-Weiß Schermbeck“ auch den Vogue-Tanz an. Die Gruppe, zu der sich weitere Interessenten anmelden können, zeigte am Sonntag Kostproben ihres tänzerischen Könnens. Foto Scheffler

Bei der anschließenden Vorstellung der Choreografien für die neue Saison durch fünf Leistungsformationen gab`s tosenden Applaus von den Zuschauern und viel

Die Formation „Avalanche“ startet in der Oberliga West II mit der Choreografie „Avenue Hustle“ des Interpreten Josh Vietti. Foto Scheffler
Die Formation „Avalanche“ startet in der Oberliga West II mit der Choreografie „Avenue Hustle“ des Interpreten Josh Vietti. Foto Scheffler

Lob von der Vorsitzenden Eva-Maria Zimprich für die Mannschaften, ihre Trainer und Choreografen. Die 1993 gegründete Formation „Dancing Rebels“ trat erstmals in der 1. Bundesliga an (wir berichteten). Bei ihren Turnieren am 9. März in Schöningen, am 13. April in Großostheim und am 4. Mai in Schermbeck wollen die „Dancing Rebels“ um die Gunst der Juroren werben.

Die vom Choreografen Sebastian Spahn und vom Trainer Fernando Dominguez betreute Formation „Avalanche“ stieg im vergangenen Jahr von der Verbandsliga in die Oberliga West II auf. In dieser Saison wollen die Tänzerinnen mit der Hip-Hop-Choreografie „Avenue Hustle“ Punkte sammeln. Zur Formation gehören Amelie Becker, Jeannine Cornelis, Kira Döing, Jessica Drygalla, Anika Endemann, Antonia Endemann , Walerija Fuhr, Jana Göritz, Lara Kolz, Verena Lensing, Katharina Marsfeld, Ann-Kathrin Moschüring, Svenja Plaputta, Nina Schäfer, Anna-Lena Sczesny und Pia Winter. Die nächsten Turniere finden am 24. Februar ín Dülmen, am 2. März in Dorsten-Wulfen, am 5. Mai in Schermbeck und am 25. Mai in Ibbenbüren statt.

Die Choreografie der 17-köpfigen Formation „Amianto“, die in der Jugendverbandsliga West startet, haben die beiden Trainerinnen Miriam Hötting und Catharina Kunter sowie die Co-Trainerin Lea Quabeck nach der Musik „City of Birth“ von Armand Amar“ mit den jungen Tänzerinnen einstudiert, die am 10. März in Eitorf, am 14. April in Voerde, am 28. April in Herne und am 5. Mai in Schermbeck tanzen. In der Formation starten Eileen Cornelis, Linda Deppe, Lisa Hatkemper, Antonia Hüsken, Hanna Kamp, Lina Knufmann, Johanna Kramer, Luzie Liesenklas, Alina Masznyik, Christin Meißner, Carolin Potthast, Luisa Rathofer, Lara Sand, Louisa Schacht, Madeleine Schmeing, Pauline Schulze und Sophia Wiens.

Neunzehn Mädchen im Alter zwischen elf und 15 Jahren tanzen unter Leitung ihrer Trainerinnen Maren Hegerring und Carolin Schulte-Loh sowie der Co-Trainerin Franziska Alda nach der Musik „The international soundtrack“ von Vitalij Zavadsskyy und stellen dabei das Treiben auf einem Flughafen vor.

Nach ihren erfolgreichen Auftritten in der Kinderliga II West während der vergangenen beiden Saisons tritt die von Judith Pollmann, Annika Friedrich und Nina Schulte-Lohtrainierte Formation „Calidez“ zum dritten ten Male in der Kinderliga an. H.Scheffler

Wenn Landfrauen tagen, dann ist eins sicher: Das Thema Lebensmittel und Essen steht bei den aktiven Gahlener und Gartoper Frauen im Mittelpunkt.

 Insgesamt 33 Mitglieder trafen sich im Gemeindehaus an der Kirchstraße zu Jahreshauptversammlung.

Revue passieren ließen Vorsitzende Kornelia Benninghoven das aktive Jahr 2012, und der Kassenbericht von Ulrike Fengels war mit einem Überschuss von 600 Euro durchaus sehr zufriedenstellend. Bedingt durch das Plus in der Kasse können nun die Landfrauen 200 Euro für soziale Zwecke spenden.

Landfrauen (3)

 Terminiert ist ein Vortragsabend am 21. März um 19.30 Uhr im Gahlener Café Holtkamp. Thema: „Betreuungsvollmacht und Patientenverfügung“, worüber Kreisverbandsdirektor Gerrit Korte referieren wird.Eingeladen zu dem Abend sind Nichtmitglieder und Männer.

Am 14. Mai geht es die Hengststation und zu ihrem zweitägigen Ausflug geht es diesmal gemeinsam mit den Hiesfelder Landfrauen am 12. Juni nach Bremen. Auf dem Programm steht eine Fahr nach Bremerhaven sowie eine Rundfahrt durch alle Häfen an.

Am 22. September lädt der Kreisvorstand der Landfrauen zur „Niederrheinischen Kaffeetafel“ in die Weseler Niederrheinhalle ein.

 Rund um das Thema „Milch-gesund! Und doch krank machend“, referierte anschließend nach Ablauf der Regularien die Gahlener Ökotrophologin Christel Hemmert-Pottmann als ausgebildete Fachfrau für Ernährung.

Viele Menschen leiden unter einer Milchunverträglichkeit und kleinsten Mengen Milch kann  Menschen schon krank machen kann,  wenn sie unter Allergien leiden, machte die Referentin am Beispiel der Milcheiweiß-Allergie und der Laktose-Intoleranz deutlich.

Wie vielfältig Milch verwendbar ist, zeigte sich beim anschließenden Büffet, zu dem  Hemmert-Pottmann die Gäste zum Schlemmen einlud.

 

 

Der Schermbecker Pilot Horst Schmitter (Foto, 2010) ermöglichte dem Heimatforscher Helmut Scheffler in den letzten Jahren mehrere Rundflüge über das Schermbecker Gemeindegebiet. Horst Schmitter ist seit 1982 Geschäftsführer der „Gemeinschaft für Luftsport Schwarze Heide e.V.“. Die auf dem Flughafen „Schwarze Heide“ ansässige Gemeinschaft wurde im Jahre 1969 gegründet.

Luftbild 00 im Text, Pilot Horst Schmitter, August 2010  IMG_3887

Sie ist gemeinnützig und fördert den Luftsport. Die Gemeinschaft besaß bislang drei Flugzeuge (2 Motorsegler und ein Motorflugzeug). Ein weiteres Motorflugzeug, ebenfalls eine „Aquila 210“, hat die Gemeinschaft soeben gekauft. ´Die Maschine wird im April 2013 ausgeliefert.

Die Ausbildung zum Piloten wird ebenso angeboten wie die Umschulung vom Segelflug zum Motorflug. Nähere Informationen unter www.gfl-dinslaken.de. H.Sch.

Im Mittelpunkt des Bildes, das am 22. Juni 2010 entstand, erkennt man das Gelände der ehemaligen Dachziegelei Idunhall. 1908 wurden die Dachziegelwerke als Gewerkschaft gothaischen Rechtes gegründet. Um Grundbesitz erwerben zu können, wurde gleichzeitig eine GmbH mit dem Namen „Tonindustrie GmbH Schermbeck“ gegründet. Bereits im Jahre 1910 arbeiteten zwei Öfen. Im Jahre 1942 brannten die Dachziegelwerke ab. Die notdürftig errichtete Anlage wurde 1945 erneut beschädigt. Bei Kriegsende wurde die Produktion eingestellt. Mit dem Wiederaufbau begann man 1947. 1977 wurde Idunahall von den Röben-Werken übernommen. Zum Jahresende 2005 wurde die Produktion eingestellt. Über 50 Beschäftigte waren von der Schließung betroffen. Ein niederländischer Investor kaufte das Gelände im Jahre 2007. Er entwickelte jedoch keine konkreten Nutzungsideen. Seit 2009 gehört das Gelände einigen Schermbecker Investoren.

Luftbild Nr. 09, IMG_3680, Idunahall, 22.6.2010 Gewerbepark

„Die Genehmigung der Nutzungsänderung liegt jetzt vor“, teilte Stephan Stender 2010 mit. Zusammen mit seinem Geschäftspartner Marc Riegel und der Firma Jan Sligchers & Söhne GbR möchte er die Lagerhallen und die Freiflächen des „Iduna-Parks“ zwischen Maassenstraße (von links unten nach rechts oben) und Alte Poststraße (oberhalb des Firmengeländes) vermieten. Im „Iduna-Park“ stehen 15 000 Quadratmeter überdachte Flächen bereit. Ein kleiner Teilbereich wurde eine zeitlang von den Feldbahnfreunden genutzt. Derzeit (Februar 2013) läuft ein Bebauungsplanänderungsverfahren, um das Gelände industriell nutzen zu können. H.Sch./Foto Scheffler

Über dem Gahlener Ortskern ermöglichte der Schermbecker Pilot Horst Schmitter am 22. Juni 2010 das dritte Bild unserer der Luftbild-Serie . Im Mittelpunkt des Fotos, das den Ortskern in Nord-Süd-Richtung zeigt, steht das Umfeld der Dorfkirche und des Mühlenteiches. Reste der Kirche aus dem 12. Jahrhundert sind, obwohl Erweiterungsbauten, Kriegszerstörungen und Neubauten in den folgenden 800 Jahren den romanischen Bau in vielfältiger Weise veränderten, bis auf den heutigen Tag erhalten. Das zweite Gebäude links neben der Kirche ist die Gahlener Dorfmühle, die bereits im 18. Jahrhundert von der aus der Bocholter Gegend stammenden Familie Winck angepachtet wurde. 1955 wurde der Mühlenbetrieb fürs Brotgetreidemahlen eingestellt. Noch etwa drei Jahre lang nutzten Landwirte die Mühle zum Schrotmahlen. Im linken Bildbereich erkennt man die Gräberfelder des Friedhofes der Evangelischen Kirchengemeinde. Bis 1834 wurden die Gahlener noch rund um die Kirche beerdigt. Oberhalb des Friedhofes erkennt man im Bild den Parkplatz Törkentreck, auf dem die Bevölkerung ihre großen Feste wie das Schützenfest, die Kirmes, den Schafsmarkt und den Ausklang des Nikolauszuges feiert. Rechts neben dem Friedhof befindet sich das Gerätehaus des Gahlener Löschzuges, der im Jahre 2013 bereits sein 100-jähriges Bestehen feiern kann.

Luftbild Nr. 03, IMG_3769 Gahlen,22.10.2010  Ortskern

Links unterhalb des Gerätehauses, in dem sich bis zur kommunalen Neuordnung des Jahres 1975 der Sitz der Gemeindeverwaltung befand, kann man noch knapp den Kindergarten am Widemweg erkennen. Er wurde am 6. August 1972 eingeweiht. An der Kirchstraße, die man an ihrem geschwungenen Verlauf erkennt, sind neben historischen Gebäuden wie der Kirche und der ehemaligen Dorfschule (jetzt Gemeindehaus) auch neue Siedlungsansätze zwischen „Op den Hövel“ und der ehemaligen Gaststätte Schult auf dem Kamp (oben links) sowie an der Einmündung der Haus-Gahlen-Straße (Bildmitte rechts) und auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte „Gahlener Hof“ (helle Dachflächen unten) entstanden. H.Sch./Luftbild Scheffler

Der Flug mit Host Schmitters Motorsegler führte am 27. Juli 2012 über den Schermbecker Ortsteil Gahlen. Das Luftbild zeigt den Bereich südöstlich des Gahlener Ortskerns beiderseits der Kirchstraße. Auf der linken Seite befindet sich die Steinbergsiedlung. Auf der rechten Seite erkennt man das im Ausbau befindliche Baugebiet an der Kirchstraße. Stadt- und Regionalplaner Gregor Baumeister stellte im Jahre 2007 für den Schermbecker Projektentwickler „Plan-Bau“ die Planungen vor.

Luftbild Nr. 07  Gahlen, Neubaugebiet Kirchstraße 27.07.2012 034, Foto Scheffler

Auf einer etwa 8000 Quadratmeter umfassenden Fläche, die vorher landwirtschaftlich genutzt wurde, werden seit dem Jahre 2008 Einzel- oder Doppelhäuser in offener Bebauung errichtet, deren Alleinverkauf die Volksbank übernahm.. Die verkehrliche Erschließung des Baugebietes, das im Miniaturformat an die früheren Angerdörfer erinnert, erfolgt von der Kirchstraße aus. Inzwischen ist das Baugebiet fast komplett bebaut.

Über die Ausführung des Gehwegs an der Kirchstraße haben die Politiker in mehreren Sitzungen des Planungs- und Umweltausschusses diskutiert. Inzwischen ist der Weg südlich (rechts) der Kirchstraße benutzbar.

Im linken oberen Bildviertel erkennt man die Umgehungsstraße. Sie wurde 1991 ihrer Bestimmung übergeben. Bis dahin musste sich zum Ärger der Bevölkerung der gesamte Durchgangsverkehr – inklusive der vielen Fahrzeuge, die zur Deponie Gahlen/Gartrop fahren wollten – durch den Gahlener Ortskern quetschen. H.Sch./Luftbild Scheffler

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Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Schießgruppe Altschermbeck im Vereinslokal Nappenfeld gab es viel Lob vom Vorsitzende Heiner Große-Gehling für Stefan Heier. Heier hat seinen Leistungstrainer in der Tasche und engagiert sich sehr für Vereinsjugend.

Jahresrückblick und Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft standen auf der Tagesordnung.

Schiessgruppe Altschermbeck (10)

Zehn Jahre in der Schießgruppe dabei sind Jeannette Hopp und Patrick Stenkamp. Geehrt für 20 Jahre Mitgliedschaft wurden Daniel Flamming und Claudia Paus, sowie Rainer Rexforth für 25 Jahre und Ludger Hüttemann für 40 Jahre.

Seit 50 Jahre Mitglied im Verein sind Klemens Nappenfeld, Maria Böwing, Agnes Nappenfeld und Helene Walenciak.

Gahlen, Camping, TuS Gahlen

Schermbeck von oben (3): Zwischen Kanal und Lippe

Den Bereich zwischen Wesel-Datteln-Kanal (links) und Lippe (rechts) am Nordrand des Ortsteils Gahlen überflog im Sommer 2012 der Schermbecker Pilot Horst Schmitter. Die Lippe trennte bis 1975 den Kreis Rees vom Kreis Dinslaken. Erst im Zuge der kommunalen Neuordnung wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Gahlen und Schermbeck in der Großgemeinde Schermbeck vereint. Die durch Gesetz vom Juli 1974 angeordnete behördliche Vereinigung Gahlens mit Schermbeck haben die Lippedörfler bis heute noch nicht ganz verkraftet. Nur zu gerne sehen sie in Schermbeck noch immer den Ortsteil Gahlen-Nord.

Gahlen, Camping, TuS Gahlen
Gahlen, Camping, TuS Gahlen

Die Lippe umgibt bogenförmig das Gahlener Aap, in dem sich die Sportanlage des TuS Gahlen (am oberen Bildrand) befindet, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Zur Sportanlage gehören ein Ascheplatz, ein Rasenplatz, Tennisplätze, eine Turnhalle und ein Vereinsheim. Zwischen Lippe und Kanal entstanden seit den 1950er-Jahren zahlreiche Campingplätze. Hier verbringen überwiegend Menschen aus dem nahen Ruhrgebiet das Wochenende. Gegenwärtig sorgt man sich allerdings um die Zweitwohnungssteuer, die seit dem 1. Januar 2012 an die Gemeinde Schermbeck gezahlt werden müsste. Proteste der Camper und der Campingplatzbetreiber verzögern jedoch das Klingeln in der Gemeindekasse. Die Lippe, die bis zum Bau des Wesel-Datteln-Kanals (WDK) im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts dem Gütertransport diente, ermöglicht heute im zunehmenden Maße Kanu-Tourismus. Der 1930 eröffnete Lippeseitenkanal (heute WDK) ist eine bedeutende Verkehrslinie innerhalb des westdeutschen Netzes der künstlichen Wasserstraßen. Die bogenförmig verlaufende Straße in der unteren linken Bildhälfte wurde im Jahre 1991 für den Verkehr freigegeben. Bis zur Freigabe der Umgehungsstraße musste sich der gesamte Verkehr zwischen Schermbeck und Dorsten oder Kirchhellen durch den Gahlener Ortskern quetschen. Die Brücke am linken Bildrand verbindet den Gahlener Ortskern mit dem Aap. Fährt man von links nach rechts über die Brücke, passiert man am Ende des Waldstückes kurz vor dem Sportplatz das Kneipp-Wassertretbecken, das im Jahre 1996 nach einer baulichen Gemeinschaftsleistung von Heimatverein und TuS Gahlen eröffnet wurde und inzwischen längst zu einem Insidertipp für gesundheitsbewusste Menschen zwischen Dorsten und Hünxe geworden ist. hs/Luftbild Scheffler

 

Eisbär Lars wurde in Schermbeck zum Retter

Die Kulturstiftung bescherte dem dörflichen Nachwuchs viel Spaß mit einer Aufführung des Mülheimer Figurentheaters.

Im Familienzentrum St. Ludgerus erlebten die Kinder mit, wie der Eisbär Lars den ängstlichen Hasen aus einem Schneeloch befreite. Die beiden waren seither unzertrennliche Freunde

hs(Fotos Scheffler)

 

 

 

Wurstjäger in sechs Gruppen unterwegs

Gahlen. Zum traditionellen Wurstjagen rücken alljährlich in Gahlen drei Junggesellenvereine aus: Junggesellen Gahlen-Dorf, Junggesellen Gahlen-Bruch und Junggesellen Besten. Die Dorfer starten inzwischen in drei Gruppen. Während eine Gruppe durchs Aap zog, wanderte die zweite Gruppe durch den Ortskern. Eine dritte Gruppe besuchte die Familien im Heisterkamp. Auch die Bestener starteten in zwei Gruppen. Eine Gruppe zog in Richtung Bühnenberg und Brackenberg, während die zweite Gruppe in Richtung Hardtberg und anschließend bis nach Kirchhellen wanderte.

Gahlener Wurstjagen2013-Schermbeck (16)

Unterwegs wurden alle Gruppen mit deftiger Kost verwöhnt. Das Wurstjagen endete mit einem Wurstessen im Saal Schult bzw. in der Gaststätte Mölder. In diesem Jahr besuchte „Schermbeck-online.de“ alle Gruppen und brachte ein paar Schnappschüsse vom illustren Treiben der Dorfjugend mit.

H.Sch./Fotos Scheffler

Schermbecker Gemeinschaftsgrundschüler vertrieben den Winter

Draußen lag noch Schnee, als sich 200 Gemeinschaftsgrundschüler am Freitag auf den Weg machten, um mit viel Lärm den Winter zu vertreiben. Da Schulleiterin Resi Münnich-Zuckermann erkrankt war, übernahm die neunjährige Malin Sümpelmann aus der Klasse 4 a – von Mama Silke zur blonden Schulleiterin umgestylt – die „Leitung“ des Zuges.

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Malin Sümpelmann

Acht Klassen zogen in Begleitung ihrer Lehrer über die Weseler Straße, die Schienebergstege, durch den Wallgraben, über die Landwehr und die Mittelstraße, durch die Burgstraße zum oberen Mühlenteich und von dort über den Lichtenhagen zurück zum Rathausplatz.

Hier warfen Eltern und Großeltern jede Menge Süßigkeiten, die von den Kindern gesammelt wurden. Auch einige Mitarbeiter des Rathauses warfen aus den oberen Stockwerken Kamellen.

H. Scheffler

 

Altweiberkarneval 2013 -Theatergruppe Schermbeck

Also, die Schermbecker Damen hatten es drauf.

Sie unterhielten mit ihrem Programm „Frauensache“ im Ramirez die zahlreichen Besucher und sorgten für einen absoluten launigen Abend.

Was erwarten Frauen beim „Frauenkarneval“? Klar, Mann, der im Mittelpunkt steht. Da gab es zum Beispiel den Mann, der keine Lust hat zum Einkaufen hat. Was kann Frau damit nur anfangen? . Man steckt ihn in eine Betreuungsecke im Kaufhaus.

Auch im Alter muss keiner muffelig und gelangweilt zu Hause sitzen. Das es auch anders sein kann. bewies das Rentner-Ehepaar Paul (Annette Speckamp) und Paula (Anne Heuwing) Schmitz. Beide beschlossen wegen knappe Rente, einen Shop für „Telefon-Sex und mehr“ zu eröffnen, um damit ihre Rente aufzubessern. Nicht nur der Anblick, auch die lockeren Sprüche sorgten für schallendes Gelächter im Saal und so gab es Lachsalven am laufenden Band.

Frauenkarneval Schermbeck2013 (68)Eine Lieblingsbeschäftigung bei allen Frauen: Tratschereien über Männer. Das beherrschte die Gespräche zwischen Tina Kempken, Ulla Bienbeck, Karin Kock und Petra Becker in einem Massagesalon. Leider wurden dabei die vier massierten Männer stellvertretend „Opfern“ der Behandlung.

So richtig ab ging es aber im Saal Ramirez, als in der Sendung „Eine Chance für die Liebe“ ein riesiges Missgeschick passierte.

Ein Bauer aus Rüste suchte telefonisch Hilfe bei seinem Nachbarn Berger, als sein Kuh Resi krank wurde. Leider wählte er eine falsche Nummer und geriet an die Sex-Beraterin Erika Berger. Diese glaubte, ihr telefonisches Gegenüber wolle sich über den Sex mit der Freundin Resi unterhalten. Hier gab es bei den Verwechslungs-Dialogen bei den 250 Zuschauern kein Halten mehr. Sie fielen vor Lachen von einer Schnappatmung in die andere.

Frauentheater vom Feinsten mit Lioba Kock, Karin Kock, Miriam Besten, Laura Kerkmann, Laura Pier, Laura Hundt und Leonie Gerbersmann, Tina Kempken, Ingrid Bienbeck, Claudia Gertzmann, Steffi Ridder, Ulla Bienbeck, Petra Becker

Foto: Helmut Scheffler

Serie: Schermbeck aus der Luft von Helmut Scheffler: Im Umfeld des Hallenbades

Im Bereich zwischen Regenrückhaltebecken und Weseler Straße (im oberen Bilddrittel) wächst das jüngste Schermbecker Baugebiet heran. Die am 27. Juli 2012 entstandene Aufnahme zeigt, dass ein Großteil des Baugebietes am Hallenbad bereits bebaut ist. Die bauliche Entwicklung des Hallenbadumfeldes hatten die Verfasser des Gemeindeentwicklungsplanes aus dem Jahre 1997 bereits empfohlen. Die gemachten Empfehlungen wurden nicht umgesetzt, weil man offensichtlich andere Bauprojekte an vorrangiger Stelle sah. Erst im Jahre 2008 stellte der Investor, die von beiden Banken gebildete „Schermbecker Boden GmbH“, seine Planungen vor. Die Erschließungsarbeiten wurden von den beiden Schermbecker Firmen Fasselt und Berger übernommen. Hallenbad, Neubaugebiet, Schermbeck aus der Luft, Scheffler

Im August 2011 wurde mit dem Bau des ersten Hauses begonnen. Es soll ein „Allgemeines Wohngebiet“ mit einer bis zu zweigeschossigen Bauweise entstehen. Insgesamt können maximal 70 neue Wohneinheiten entstehen. Die Grundstücksgrößen betragen 250 bis 500 Quadratmeter und werden den individuellen Wünschen der Erwerber angepasst. Dass die Bauherren einen großen individuellen Spielraum bei der Bebauung nutzen können, kann man schon jetzt auf dem Luftbild erkennen.

Das dunkelgrüne Gebiet (am linken Bildrand) soll in einem nächsten Schritt bebaut werden. Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sind allerdings noch nicht geschaffen. Gegen die Art der geplanten Bebauung haben Bewohner der Scherenbachsiedlung (im Vordergrund) Protest angemeldet. Ihre Bedenken und Anregungen müssen noch im zuständigen Planungsausschuss beraten werden. Kritik hat auch der NABU-Ortsverband Schermbeck geäußert. Er sieht die Entwicklung der Mühlenbachaue (zwischen Scherenbachsiedlung und Regenrückhaltebecken diagonal verlaufend) gefährdet.

In dem abgebildeten Bereich soll im Rahmen der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ein ganzes Maßnahmenpaket gestartet werden mit dem Ziel, den Zustand des Mühlenbaches deutlich zu verbessern. Die Ufer sollen abgeflacht werden, das Bachbett aufgeweitet werden und Totholz entweder verbleiben bzw. eingebracht werden. Die seitlich entstandenen Wälle sollen ebenso zurückgebaut bzw. aufgeschlitzt werden wie Sohlenverbauungen. Geplant ist auch die Ausbildung einer Sekundaraue. Das ist jedoch nur möglich, wenn beiderseits des Baches ein Begleitstreifen von der Bebauung freigehalten wird. Für solche Maßnahmen gibt es einen Landeszuschuss, der bis zu 80 Prozent des finanziellen Aufwandes betragen kann. Alle geplanten Maßnahmen sollen im Zeitraum zwischen 2013 und 2018 umgesetzt werden.

Luftbild : Helmut Scheffler

 

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Der Schermbecker Männer-Gesangs-Verein (MGV) feierte nicht nur ein Jubiläum, sondern hatte das Schermbecker Rathaus am Samstagabend  voll im Griff.

Richtig was los bei der 60. Karnevalsveranstaltung des Männergesangvereins „Eintracht“ am Samstagabend im Rathaus Schermbeck.

Was gehört zu einer zünftigen „Après-Ski-Party“ dazu? Natürlich Schnee, Berge und gute Stimmung. Ein Alpenpanorama konnten die Organisatoren von der Weselerwald Jungschützenkompanie bei der  fünften Ski-Party am Voshövel  nicht herbei zaubern,  dafür gab es in diesem Jahr  jede Menge Schnee, und diesen sogar völlig gratis.

So richtig zünftig ging es im gut besuchten Saal und auf der Tanzfläche zu.

Im Außenbereich gab es eine Sektbar in einer Eishöhle unter der Bühne, gebaut unter der Leitung des Jungschützen-Kompanieführer Matthias Winkelmann, Glühwein- und Bierstände sowie deftige Bratwürste vom Grill. Schnell wurde die Kälte zur Nebensache und die  Gäste genossen unter den Heizstrahlern das winterliche Ambiente.

Skiparty Voshoevel2013 (7)Dicht umlagert im Saal war auch die Cocktail-Bar wo die klassischen Longdrinks schnell die Besitzer wechselten.

Dabei auch das Weselerwalder Königspaar Jan Bruch und Sarah Kerskes, die bei der fetzigen Disko-Musik von DJ Kurten bis spät in die Nacht eine zünftige Party feierten.

Schermbeck (pd). Staffelstabwechsel in der Immobilienabteilung der Volksbank Schermbeck: Auf Manfred Klevermann, der in diesen Tagen in die passive Phase der Altersteilzeit eintritt, folgt Thorsten Buchholz. Klevermann hatte 1991 die Fachabteilung der Volksbank gegründet und als Prokurist in über zwanzig Jahren zum Marktführer vor Ort entwickelt. Über 1.500 Immobilien hatte er gemeinsam mit seinem heute vierköpfigen Team vermittelt, so Vorstandsmitglied Rainer Schwarz bei der feierlichen Verabschiedung. Schwarz betonte, dass Klevermann insbesondere mit seinem Engagement für neue Bau- und Gewerbegebiete die Zukunft und das Erscheinungsbild Schermbecks wesentlich mitgeprägt habe. Mit dem Sachverständigen für Immobilienbewertungen Thorsten Buchholz trete jetzt ein junger Genossenschaftsbanker an seine Stelle. Zum seinem kompetenten Team gehören die Immobilienfachwirtin Silke Niehüsener, Bankbetriebswirtin Susanne Vogel und die Bankkauffrau Dorothea Sander.

„Wir lieben – Bauen in Schermbeck“, lautet das Motto von Rainer Thieken, Geschäftsführer der diwo Gmbh in Dorsten, der am Freitag gemeinsam mit Rainer Schwarz, Vorstand Volksbank Schermbeck, Norbert Hürland und Manfred Klevermann, sowie unter  großer Pressebeteiligung den ersten Spatenstich im Neubaugebiet „Am Mühlenbach“ machte.

Hier entsteht ein barrierefreies Wohngebäude mit 16 Komforteigentumswohnungen in zentraler Lage.

Spatenstich Volksbank Schermeck, Rainer Thieken Schermbeck (22) „Trotz des demografischen Wandel fehlen statistisch gesehen in Schermbeck noch rund 350 bis 400 Wohnungen in Schermbeck“, so Rainer Thieken in seiner Begrüßungsansprache. Kein Wunder also, dass bereits elf Wohnungen (80 Prozent der Wohnfläche) verkauft sind.

„Wohnen mit Blick in die Zukunft und seniorengerechtes Wohnen, aber keinesfalls Pflegeheimatmosphäre“, betonte Thieken und unterstrich in seiner Rede besonders die Qualität der Wohnungen die möglichen vielseitigen Umbaumaßen die hier individuell gemacht

Rainer Thieken Geschäftsführer Voba Schermbeck und Rainer Schwarz
Rainer Thieken Geschäftsführer und Voba Vorstand Schermbeck  Rainer Schwarz

werden können.

Im obersten Geschoss der Wohnanlage befinden sich vier Penthouse-Wohnungen, die architektonisch besonders reizvoll aufgeteilt sind. Jeweils acht Wohnungen teilen sich ein Treppenhaus und eine Aufzugsanlage, so dass der Komfort auch hier gegeben ist.

Die Wohnanlage entspricht den Anforderungen an den demographischen Wandel, der auch den Wohnungsmarkt erreichen wird und ist nachhaltig und zukunftsorientiert.

Das Ortszentrum ist in wenigen Minuten fußläufig erreichbar.Unter dem Wohngebäude befindet sich eine Tiefgarage, über die alle Wohnungen auch über einen Aufzug erreichbar sind, somit sind alle Wohnungen barrierefrei zugänglich. Bei der Ausstattung der Wohnungen können individuelle Wünsche weitgehend realisiert werden, damit dem jeweiligen Anspruch auch hier Rechnung getragen werden kann.

Bauschild_MFH_Schermbeck (640x326)

In seinem äußeren Erscheinungsbild wird das Gebäude mit soliden Materialien gestaltet und zeitlos klassisch wirken.

 Die Wohnanlage entspricht den Anforderungen an den demographischen Wandel, der auch den Wohnungsmarkt erreichen wird, deutlich entgegen und ist nachhaltig und zukunftsorientiert.

Seit 20 Jahren und mehr als 50 Wohneinheiten hat Rainer Thieken bereits in Schermbeck gebaut. „Ich habe in Schermbeck meine Wurzeln und da ich in Holsterhausen wohne, habe ich zu Schermbeck eine räumliche Nähe“, setzte Thieken hinzu.

Insgesamt fünf Wohnungen sind noch frei. Interessenten können sich melden bei der Immobilienabteilung der Volksbank Schermbeck Telefon: 02853-9848 oder 9860 melden.