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Essen und Trinken
Rund um neue Rezepte, Gesundheit, Einkaufen Gemüse und Kochen

Exotische Fische neben weißen Steckrüben

Bei meinem Besuch mit der Schermbecker CDU in Berlin hatte ich, trotz des straffen Programms, ein wenig Zeit für einen Bummel durch das größte und berühmteste Kaufhaus des Westens – kurz „KaDeWe“ genannt.
Kenner wissen, dass besonders die Delikatessenabteilung in der obersten Etage ein El Dorado für Genießer ist. Neben den zahlreichen kulinarischen Genüssen, angefangen von Törtchen, Plätzchen, Käse und Obst und Gemüse aus aller Welt, entdeckte ich in der Fischabteilung Fische, wo ich bis dato dachte, dass es die nur in Aquarien oder sonst wo in den Tiefen der Ozeane gibt.

Leckeres im November – Rezept auch für ungeübte Küchenfeen!

Aber in Italien sind wir leider nicht. Sondern jetzt gibt es ein Gericht aus dem Elsass.
(Welches auf dem ersten Blick wie eine Pizza erscheint).
Ein leckerer Flammkuchen, ganz einfach selbst gemacht

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Zutaten:

Für den Teig:
220g Mehl
120g Wasser
2 El Ölivenöl
1/4 TL Salz

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Auf die Plätzchen, fertig, los  – Zartbitter-Chia-Plätzchen

Vor langer langer Zeit…
Die festliche Bäckerei ist fast so alt wie die Menschheit selbst. Sie geht sogar auf die Zeit vor Christi Geburt zurück – und hatte damals einen völlig anderen Hintergrund. Um sich vor bösen Geistern zu schützen und die Götter zu besänftigen, gingen die Menschen nicht etwa in die Kirche, sondern in die Küche!

Süße Party-Idee für Kinder!

 

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Der Oktober verabschiedet sich bald. Nun werden die Tage wieder kürzer, es wird schneller dunkel und das Helloweenfest steht vor der Tür.
Für Kinder ist dies meistens eine schöne Party-Idee. Wer gruselt sich nicht mal gerne?

Eine Idee für den süßen Nachtisch – Fledermausmuffins.

 

 

 


Hierzu wird benötigt: ca. 12 Stück

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Hinweise zum Mindesthaltbarkeitsdatum

Viele Verbraucher wissen nicht, dass einige Lebensmittel sogar noch Monate nach Ablauf des aufgedruckten Mindesthaltbarkeitsdatums genießbar sein können. Welche das sind und was man bei ihrer Aufbewahrung beachten sollte, hat medicalpress noch einmal kurz zusammengefasst.

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Foto: Gabriele Frankemölle
Saisonal sind  momentan Gerichte mit Kürbis angesagt

Die Familie des Kürbis ist enorm vielfältig und groß, denn mehr als 700 unterschiedliche Kürbissorten gibt es im Angebot.
Auf den Bauernmärkten oder in den Geschäften sehen wir häufig gelbe und orangefarbene Kürbisse, aber es gibt darüber hinaus auch weißen, grauen und dunkelgrünen Kürbis.

25. Erler Bauernmarkt bei Stegerhoff zog zahlreiche Besucher aus Nah und Fern an.

 

Fruchtiger Schutz – Brustkrebsrisiko sinkt offenbar durch Verzehr von Obst in der Jugendzeit

Baierbrunn (ots) – Mädchen, die dreimal täglich Obst oder Gemüse essen, erkranken später seltener an Brustkrebs. Diesen Schluss legt eine Studie im „British Medical Journal“ nahe, wie das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ berichtet. In der Jugendzeit soll der Verzehr von Äpfeln, Bananen und Trauben einen günstigen Effekt haben, bei jungen Erwachsenen sind es eher Orangen und Kohl. 3,5 Prozent der im Rahmen der Studie beobachteten Frauen bekamen später Brustkrebs, bei den Obstessern waren es 2,6 Prozent.


Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 7/2016 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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Aktuelle Studien zeigen: Käse mit natürlichem Fettanteil bringt mehr Diäterfolg

(djd). Käse ist reich an hochwertigem Eiweiß, Kalzium und Vitaminen, und damit ein Lebensmittel, das grundsätzlich gut geeignet ist, um eine Diät zu unterstützen. Da es eine große Vielfalt an Sorten mit unterschiedlichem Wassergehalt gibt – vom Streich- bis zum Hartkäse – wird der Fettgehalt zur besseren Vergleichbarkeit als Anteil an der Trockenmasse (Fett i. Tr.) angegeben.

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20 Schokoladen-Osterhasen im Test – Mehr als die Hälfte bedenklich

Münster/Berlin (ots) – 20 Schokoladen-Osterhasen aus deutschen Supermärkten wurden von der Christlichen Initiative Romero (CIR) beim Osterhasen-Check 2016 auf ihre ökologische und soziale Qualität getestet. Testsieger wurde der Hase von Schönenberger. Vier Schoko-Hasen konnten entweder aufgrund ihrer sozialen oder ökologischen Verträglichkeit positiv, also mit grün bewertet werden. Über die Hälfte (11) der Schoko-Bunnies wurde, aufgrund der prekären Umwelt- und Produktionsbedingungen im Kakaoanbau, als sozial und ökologisch bedenklich eingestuft.

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Transparenz der Haltung ist gegeben — Schweinefleisch für das traditionelle Silvester-Fondue oder Filet und Schweinebraten für die Feiertage – der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) empfiehlt, beim Einkauf von Schweinefleisch auf regionale Ware zurückzugreifen.

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Eine weitere alte Gemüseart macht wieder Karriere: die Speiserübe. Darauf weist der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn hin. Teltower Rübchen, Navetten oder Herbstrüben sind nur einige der Rübenarten, die derzeit gerade in gehobenen Restaurants wieder sehr beliebt sind.

Laktosefreie Milch, glutenfreie Backwaren, Ei-Ersatz und Stevia: Ohne Alternativen wie diese hätten es die rund 23 % Deutschen schwer, die in Umfragen angaben, unter einer Nahrungsmittelunverträglichkeit zu leiden. Weltweit sind Schätzungen zufolge etwa ein bis zwei Prozent der Menschheit betroffen. Worin sich eine Nahrungsmittelintoleranz von einer -allergie unterscheidet und welche Symptome dabei auftreten, fasst medicalpress zusammen.

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Hätten Sie gewusst, dass die Form des Christ- oder Weihnachtsstollen symbolisch in Form und Aussehen an das „gewickelte Christkind“ erinnern soll?

Bereits anno 1329 ist der Christstollen urkundlich erwähnt worden, als Weihnachtszugabe für den Bischof Heinrich in Naumburg. Der berühmte Dresdner Stollen ist dagegen noch richtig „jung“, denn er wird erst 150 Jahre später erwähnt und erscheint auf einer Rechnung als „Christbrot“.

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Besonders jetzt in der Vorweihnachtszeit und auf diversen Adventsmärkten im Rheinland oder Münsterland gibt es an vielen Futterständen häufig gebratene, rote Scheiben Fleisch – Panhas, oder Butkuchen genannt. Aber was ist das eigentlich? 

Panhas oder Blutkuchen sind typisch westfälische Gerichte. Eine gebratene Scheibe Wurst, gepaart mit Rübenkraut, zu Sauerkraut und Gemüse,  galt früher häufig  als Gericht der „armen Leute“.

Wer diesen „gebratene Fleischersatz“ erfunden hat, konnte ich bis dato noch nicht so richtig ermitteln. Fest steht aber,  dass das Münsterländer Wurstebrot, auch Möpkenbroat genannt, seine Grundzutaten  vom Schwein bezieht. Westfälische kennen Panhas auch unter den Ausdruck „Möppkensbruud“. Die  mit Buchweizenmehl eingedickte Blut- und Wurstbrühe hatte bei den Metzgern immer am Schlachttag Hochsaison.

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Einfach mal Äpfel probieren Foto: Sabine Weis

Kennen Sie das? Man steht im Geschäft, sieht eine Reihe von leuchtend roten Äpfeln vor sich und weiß nicht, welche Sorte man kaufen soll. Zu Hause entpuppt sich die Sorte, zu der man gegriffen hat, als zu süß oder zu sauer.

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Rezepttipp: Leckere Eiskreationen ganz einfach selbst zubereiten

Als Dessert bei der Grillparty, als coole Überraschung beim Kindergeburtstag oder als genussvolle Abkühlung für zwischendurch: Eis schmeckt fast jedem und das zu jeder Jahreszeit. Warum also nicht selbst kreativ werden und mit den persönlichen Lieblingszutaten eigene Sorten zubereiten?

Jeden Dienstag im Sommer bietet Ihnen das Restaurant Wasserschloss Raesfeld ein exklusives 3-Gänge-Grillbuffet der etwas anderen Art an, denn der Grill und das Buffet sind direkt auf der Schloss-Gräfte aufgebaut. Selbstverständlich bekommen Sie aber keine nassen Füße, denn auf dem Wasser liegt ein schwimmender Ponton mit direktem Zugang von der Terrasse aus.

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Endlich hat die Saison des beliebten Stangengemüses wieder begonnen: Doch Spargel ist nicht nur besonders lecker, sondern auch sehr gesund. Schon in der Antike wurde er gegen Gallen- oder Leberleiden eingesetzt. Woran man wirklich guten Spargel erkennt und wie man ihn schmackhaft zubereiten kann, erklärt livingpress.

Alle seine Farben
Je nach Witterung und Bodentemperatur erfolgt die Spargelernte schon in der zweiten Aprilhälfte stets per Hand. Jedes Jahr werden etwa 70.000 Tonnen geerntet. Und dabei hat es das Stangengemüse scheinbar besonders eilig: Bei günstigen Verhältnissen wächst Spargel bis zu 0,75 cm pro Stunde, weshalb er zwei Mal täglich durchgesehen werden muss. Während der milde weiße Spargel geerntet wird, bevor seine Spitzen das Tageslicht erblicken, wächst der deutlich würzigere grüne Spargel über der Erde. Eher unbekannt ist dahingegen der violette Spargel, der in seinem Geschmack an weißen Spargel erinnert und geerntet wird, wenn seine Spitzen bereits ein paar Zentimeter aus der Erde ragen. So entsteht auch seine violette Färbung.

Spargel von Bernhard Böckenhoff Raesfeld Erle

Woran erkennt man guten Spargel?
Neben der Qualitätsklasse sollte man beim Einkauf vor allem darauf achten, dass die Spitzen schön fest sind und glänzen und es beim Aneinanderreiben der Stangen quietscht. Lassen sich die Stangen hingegen leicht biegen, deutet das auf Feuchtigkeitsverlust hin. Spargel besteht zu 90 % aus Wasser. Bis zu drei Tage lang lassen sich die ungeschälten, in ein feuchtes Tuch gewickelten Stangen im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren.

Spargelbauer Bernhard Böckenhoff ist mit der frühen Ernte auf seinen Feldern in Borken, dank Fußbodenheizung und milden Frühlingstagen, zufrieden
Erler Spargelbauer Bernhard Böckenhoff ist mit der frühen Ernte auf seinen Feldern in Borken, dank Fußbodenheizung und milden Frühlingstagen, zufrieden

Spargelsalat italienische Art:
Dass Spargel ein besonders figurfreundliches Gemüse ist, ist hinlänglich bekannt. Der leckere Spargelsalat nach italienischer Art ist daher keine Bedrohung für die Bikinifigur.:

Zutaten:

800 g weißer Spargel
200 g Mozzarella
300 g Kirschtomaten
1 Avocado
½ Bund Basilikum
6-8 EL Balsamico
4 EL Olivenöl
1 Prise Zucker
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
Zunächst Spargel waschen und schälen. Anschließend den Spargel in Salzwasser ca. 15 min kochen, abgießen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit für das Dressing Basilikum mit Olivenöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und Zucker vermischen und beiseite stellen. Den abgekühlten Spargel halbieren. Kirschtomaten waschen und vierteln und auch die Avocado und den Mozzarella kleinschneiden. Alles auf einer Platten anrichten und die Vinaigrette darauf gießen. Nach Geschmack mit einzelnen Basilikumblättern garniereren.

Text: livingpress.de

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Porridge für Schwangere gegen Schwangerschaftsübelkeit

Jetzt ist es amtlich! Porridge soll gegen Schwangerschaftsübelkeit helfen, wie eine Hebamme in einem Apothekermagazin behauptet.

Nicht jeder mag das warme englische Frühstück. Es soll aber besser als sein Ruf sein und von Schwangeren gut vertragen werden.

Porridge

Der Mix aus Vitaminen, Eiweiß und Ballsstoffen ist aber auch für „nichtschwangere“ sehr gesund und lässt sich leicht selber herstellen.

Haferflocken mit Wasser oder Milch kurz aufkochen, und dann bei geringer Hitze einige Minuten quellen lassen. Entweder mit Zucker oder Honig anschließend süßen und wer mag, kann sich noch Früchte der Saison drunter mischen.

Meine Variante ist: Haferflocken mit Wasser aufkochen, süßen und die klebrige Masse dann auf dem Teller mit kalter Milch übergießen. Prise Salz nicht vergessen und ich mische immer noch etwas Butter unter.

Als Frühstück optimal und hält lange vor.

 

 

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Mit einem traditionell hergestellten Baumkuchen Familie und Freunde verwöhnen

Ostern ist nicht nur das höchste Fest im Kirchenkalender, für viele Menschen ist es auch das erste lange Wochenende im Jahr, an dem sie viel Zeit mit der Familie und Freunden verbringen und das Fest mit Osterbrunch, Festtagsbraten oder einer großen Kaffeetafel zelebrieren.

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Natürlichen Ursprungs und kalorienfrei
Zuckerersatz: Immer öfter wird die Süße aus der Stevia-Pflanze genutzt

 

(rgz). Seit Jahrtausenden ist Zucker ein Bestandteil der menschlichen Ernährung und ein wichtiger Energielieferant. Zudem kann Zucker Glückshormone wie Endorphine und Serotonin freisetzen und die Konzentration und Aufmerksamkeit fördern. Süßstoffe können Zucker dabei zwar nicht ersetzen, die Lust auf süßen Geschmack aber können sie befriedigen. „Süßstoffe liefern keine Energie, haben keinen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel und können nicht satt machen. Sie sorgen einfach dafür, dass ein Getränk oder eine Speise süß schmeckt“, betont Diplom-Ökotrophologin Anja Krumbe.

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Alle Jahre wieder stellt sich mir vor Weihnachten die Frage: Was koche ich? Mittlerweile bin ich weit weg von aufwendigen Braten und Menues, sondern ich bin ständig auf der Suche nach leichten, leckeren und vor allem – schnellen Gerichten.

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Sehen nicht nur schön aus, sondern schmecken auch hervorragend! Christmas Tree Cupcakes (Weihnachtsbaum-Cupcakes)

Wer Weihnachten einmal seine Lieben mit einer besonderen Nascherei überraschen möchte, sollte undbedingt die „Christmas Tree Cupcakes“backen, reichhaltige Schoko-Teiglinge mit einer üppigen und üppig verzierten Cremehaube: Weihnachten eben.
Das ist Rezept ist für 24 Cupcakes berechnet, wer aber nur 12 benötigt, halbiert das Rezept einfach.

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Milchpreise auf Talfahrt: Betriebe entlasten!

Nachdem das Jahr 2014 mit ordentlichen Milchpreisen gestartet ist, steht der Markt inzwischen zunehmend unter Druck. Nicht nur in der EU, auch in den wichtigsten milchproduzierenden Regionen weltweit ist im zu Ende gehenden Jahr die Erzeugung gestiegen. Hinzu kam der Anfang August durch Russland verhängte Importstopp für europäische Lebensmittel.

Zwar durften schon vorher nur noch wenige deutsche Molkereien nach Russland liefern, im europäischen Binnenmarkt beeinflusst das Embargo aber das Preisgefüge auch in Deutschland. Fast das gesamte Marktumfeld, wie z.B. Schlachtschweine, tendiert daher ebenfalls schwächer. In global vernetzten Märkten bietet eine staatliche Verwaltung von Mengen und Märkten daher keinen Schutz vor niedrigen Erzeugerpreisen, wie das Beispiel der noch bis zum Frühjahr geltenden Milchquotenregelung belegt. Vielmehr ist die Politik gefordert, zusätzliche Kostenbelastungen durch neue Anforderungen zu unterlassen.

„Geplante Auflagen wie in der Düngeverordnung, für den Bau und Betrieb von Gülleanlagen oder höhere Kosten für die Tierkörperbeseitigung bedeuten in der Summe einen gravierenden Nachteil für unsere Betriebe und drohen den Strukturwandel weiter anzuheizen“, erklärt Wilhelm Neu, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Wesel. Die Worte „Bürokratieabbau“ und „Kostenentlastung“ seien inzwischen offenbar aus dem Wortschatz der Politik völlig gestrichen, so Neu weiter. Nachdrücklich bekräftigt Neu seine Forderung, den Landwirten als „Hilfe zur Selbsthilfe“ die Möglichkeit einer steuerlichen Risikoausgleichsrücklage zu geben. Landwirtschaftliche Unternehmer brauchten eine Möglichkeit, in ertragreicheren Jahren die Krisenvorsorge auch steuerlich in Ansatz zu bringen. Dies stärke die wirtschaftliche Substanz der Betriebe und deren Fähigkeit, auf Marktschwankungen zu reagieren. Angesichts gestiegener Markt-, Wetter- und Preisrisiken sei dies mehr denn je geboten.

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Verbraucher haben die Wahl

„Süß“ zählt ebenso wie etwa „salzig“ oder „sauer“ zu den grundlegenden Geschmacksrichtungen, die unsere Zunge unterscheiden kann. Unseren Vorfahren signalisierte Süße auch die Ungefährlichkeit von Lebensmitteln. Süß hat, entsprechend dosiert, auch in einer ausgewogenen Ernährung ihren Platz. Denn wie bei vielen Lebensmitteln kommt es auch beim Zucker auf das richtige Maß an. Wer möchte, hat die Wahl und kann zu kalorienfreien Süßungsmitteln greifen und somit Kalorien einsparen, beim Joghurt, ebenso wie bei der Obsttorte oder der Limonade.

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Die Apfelernte zwischen Kleve und Bonn ist in vollem Gange. Während die Ernteschätzung für das Rheinland von einer ähnlich großen Ernte wie im vergangenen Jahr ausgeht, wird für Deutschland und die EU von einem deutlichen Zuwachs gegenüber der schwachen Vorjahresernte ausgegangen, teilt der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer in Bonn mit.

Neben der großen Ernte reagiert der Markt auch wegen des russischen Importstopps für Obst und Gemüse aus der EU seit einigen Wochen sehr nervös.  Die Obst- und Gemüseerzeuger aus dem Rheinland sind nicht direkt von diesem Importstopp betroffen, produzieren sie doch ausschließlich für den heimischen Markt. Erzeuger aus anderen Regionen und EU-Staaten sind allerdings direkt betroffen und müssen sich andere Absatzwege suchen. So werden derzeit auch im Rheinland vermehrt Äpfel aus anderen Anbaugebieten angeboten und tragen zum Preisverfall an der Ladentheke bei.

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Foto: Sabine Weis

Der Anbau qualitativ hochwertiger Äpfel erfordert ein großes Know-how und umfangreiche Vorleistungen bis zur Ernte. Die Bäume werden geschnitten, sie sind vor Krankheiten und Schädlingen zu schützen, überzählige Früchte müssen ausgedünnt werden, bevor geerntet und eingelagert werden kann. Frost und Hagel stellen Risiken dar, die innerhalb von Minuten die Arbeit eines ganzen Jahres vernichten können. Ein Schutz vor diesen Risiken ist nur mit immensem finanziellem Aufwand möglich.

Bei all diesen Vorleistungen müssen die Verkaufserlöse für die geernteten Produkte so hoch sein, dass die Kosten gedeckt werden und die Erzeuger ein angemessenes Einkommen erwirtschaften können. Der Provinzialverband wehrt sich deshalb gegen ein Verramschen von hochwertigen Lebensmitteln zu Niedrigstpreisen, das derzeit unter dem Deckmantel der Stützung der heimischen Landwirtschaft vom Lebensmitteleinzelhandel praktiziert wird. Die Verbraucher können die heimischen Erzeuger unterstützen und Arbeitsplätze vor Ort sichern, indem sie Lebensmittel aus regionaler Herkunft kaufen. Rheinisches Obst und Gemüse wächst unter strengen deutschen Auflagen sowie Sozialstandards und erfüllt alle Qualitätskriterien. Hierzu zählen nicht nur gesetzliche Auflagen sondern auch hohe geschmackliche Ansprüche, die bei der Sortenauswahl im Rheinland ganz oben stehen. Durch kurze Transportwege kommt heimisches Obst und Gemüse frisch auf den Tisch. Dies gilt auch für Äpfel, die derzeit in großer Sortenvielfalt frisch geerntet angeboten werden. Ob direkt beim Erzeuger, auf dem Wochenmarkt oder im Lebensmitteleinzelhandel: Rheinische Äpfel sind ihren Preis wert.

Der Provinzialverband begrüßt ausdrücklich die Anstrengungen verschiedener Handelsunternehmen, den Apfelkonsum beispielsweise durch die kostenlose Abgabe von Äpfeln an Kinder zu steigern. Gerade Kinder und Jugendliche sollten unbedingt an den Verzehr von frischem Obst und Gemüse herangeführt werden. Gleiches wird auch mit dem von EU und Land NRW geförderten Schulobstprogramm und der umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit des Provinzialverbandes forciert. So wird der Provinzialverband am kommenden Wochenende im Forum Landwirtschaft an der Römerachse in Zülpich Apfelprobiertage durchführen.

 

 

 

 

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Ein Zeichen gegen den russischen Importstopp für Obst und Gemüse setzte der Präsident des Provinzialverbandes Rheinischer Obst- und Gemüsebauer, Christoph Nagelschmitz, am Rande der Vorstandssitzung des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes am heutigen Donnerstag in Bonn. Er lud seine Vorstandskollegen dazu ein, bewusst einen zusätzlichen Apfel aus heimischer Erzeugung zu essen und so den Apfelkonsum zu steigern.

„Auch wenn wir hier im Rheinland nicht direkt vom russischen Importstopp für Obst und Gemüse betroffen sind, weil wir fast ausschließlich für den regionalen Markt produzieren, können unsere Familienbetriebe in den kommenden Wochen und Monaten doch von den negativen Folgen dieser politischen Entscheidung eingeholt werden“, so der Präsident. Andere EU-Mitgliedstaaten, wie etwa Polen, Belgien oder die Niederlande kämpften bereits jetzt mit den Folgen, weil sie ihren Anbau von Obst und Gemüse stark auf den Export – auch nach Russland – ausgerichtet hätten. Das russische Verbot für Einfuhren aus der EU sorge jetzt dafür, dass neue Vermarktungswege erschlossen werden müssten. Bis dahin drängten zusätzliche Mengen auch auf den deutschen Markt.

Durch umfassende Marketingmaßnahmen sei es in den besonders betroffenen Staaten gelungen, den Inlandskonsum deutlich zu steigern. Slogans wie „An apple a day keeps Mr. Putin away“ in Polen oder „Samen sterk“ – Zusammen stark – in den Niederlanden hätten die dortige Bevölkerung aufgerüttelt und das Nationalbewusstsein gerade beim Einkauf von Obst und Gemüse gestärkt. „Wünschenswert wäre es natürlich, wenn auch die deutschen Verbraucher jetzt beim Einkauf verstärkt auf regionale bzw. deutsche Herkünfte achteten und mit dem zusätzlichen Verzehr von Obst und Gemüse ein bewusstes Zeichen gegen das von Herrn Putin verhängte Embargo setzen“, so Nagelschmitz.