Am 17. Januar versammelten sich die Mitglieder der Kilian-Schützengilde Schermbeck zu ihrer Jahreshauptversammlung in der Schermbecker Mitte. Einmal mehr zeigte sich, wie gut Struktur, gelebte Tradition und Teamgeist innerhalb der Gilde ineinandergreifen.
Bereits zum vierten Mal stimmte Klaus-Otto Besten die Anwesenden ab 18:00 Uhr mit seinem Vortrag „Kilian und das Schermbecker Wappen“ auf den Abend ein. Der Rückblick auf historische Zusammenhänge, lokale Identität und die Entwicklung des Wappens stieß auf reges Interesse und unterstrich die enge Verbindung der Gilde zur Geschichte Schermbecks, die Klaus-Otto Besten diesmal bis in die Frühneuzeit führte.
Satzungs- und Regelanpassungen
Nach einer kurzen Pause eröffnete Präsident Markus Hindricksen im Anschluss an den Vortrag offiziell die Versammlung, begrüßte die Mitglieder und leitete in den formellen Teil über. Dann übergab er das Mikrofon an Michael Nissing, der sowohl das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung als auch den Jahresbericht verlas und damit einen strukturierten Überblick über das vergangene Gildenjahr gab.
Im Rahmen der Regularien schied Anne Thoenes turnusgemäß als Kassenprüferin aus.
Nachfolger wurde Volker Wirkus. Die Funktion des Wahlleiters übernahm Günther Beck. Der bestehende Vorstand – Markus Hindricksen, Stefan Köster, Sven Goerke und Klaus-Otto Besten – ist nun geschlossen für weitere drei Jahre bestätigt. Michael Nissing und Wolfgang Lensing standen nicht mehr zur Wahl und wurden aus dem Vorstand verabschiedet.

Zudem beschlossen die Anwesenden mehrere Satzungs- und Regelanpassungen. Neu aufgenommen wurde unter anderem die Möglichkeit, den Vorstand bei Bedarf durch Mitgliederbeschluss anzupassen bzw. zu erweitern. Auch die Voraussetzungen für Ehrenschützen sind nun präzisiert. Künftig wird der Vorstand diese vorschlagen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, und in offiziellen Versammlungen mit einfacher Mehrheit von den Mitgliedern bestätigen. Als neue Ehrenschützen vorgeschlagen und gewählt wurden diesmal Heinz Verwaayen, Norbert Berg, Johannes Besten, Bodo Horstkamp und Wolfgang Lensing. Die Ehrung für „verdiente Schützen“ erhielten Kurt Weisner, Günter Harter und Bernhard Berger.
Kilian 2026 schon im Blick
Vor dem Ausblick auf das kommende Kilianfest stand ein kurzer Rückblick auf besondere Highlights des vergangenen Jahres an. Hervorgehoben wurden die Kilian Kids, die sich bereits im dritten Jahr als voller Erfolg erwiesen haben. Mit 75 teilnehmenden Kindern erreichte das Angebot eine neue Dimension und erhielt durchweg positives Feedback. Ebenfalls sehr zufrieden zeigte man sich mit der eigenen Bewirtung im Festzelt, die von den Besuchern hervorragend angenommen wurde.
Für das laufende Jahr kündigte der Vorstand neue Konzepte im Food-Bereich mit dem Café Taluu aus Hünxe sowie durch Schneeweißchen & Rosenrot aus Dorsten bei der Auswahl und Lieferung der Weine an. Diese sollen das Kilianfest und die Qualität des gastronomischen Angebots gezielt aufwerten.























