StartAnzeige150 Jahre Fasselt GmbH & Co. KG: Hochbau, Tiefbau und Kanalbau

150 Jahre Fasselt GmbH & Co. KG: Hochbau, Tiefbau und Kanalbau

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Die Fasselt Hoch- und Tiefbau GmbH & Co. KG feiert Jubiläum

Es war das Jahr 1875, als Heinrich Fasselt, gerade aus Dortmund nach Altschermbeck gezogen, den Grundstein für eine Erfolgsgeschichte legte. Der gelernte Bauhandwerker, zuvor im Montanunternehmen „Dortmunder Union“ tätig, wagte den Schritt in die Selbstständigkeit.

Er gründete das Bauunternehmen Fasselt und ahnte wohl nicht, dass daraus ein Familienbetrieb entstehen würde, der heute, 150 Jahre später, zu einem der prägenden Bauunternehmen in der Region zählen würde. Dipl.-Ing. Henrik Fasselt, der das Unternehmen seit dem Jahr 2010 eigenverantwortlich in fünfter Generation führt, blickt gerne auf die lange Firmengeschichte zurück, aber auch stets voraus.

Bau der Ludgerusschule 1968, der heutigen Gesamtschule (Foto:privat)

Großprojekt und schwere Zeiten

Die Geschichte des Unternehmens ist zugleich auch ein Spiegelbild der deutschen Bau- und Zeitgeschichte. Schon früh übernahm Fasselt große Projekte, darunter den Bau des Schermbecker Krankenhauses. Doch die beiden Weltkriege brachten Not und Verluste, viele Mitarbeiter kehrten nicht mehr zurück.

In dieser schweren Zeit führte Johann Fasselt, Vertreter der zweiten Generation, die Firma mit nur acht Beschäftigten weiter. Mit Heinrich Fasselt, der dritten Generation, wurde das Unternehmen nach 1945 Schritt für Schritt wieder aufgebaut. „Ein Symbol dieser Aufbruchsstimmung war der Wiederaufbau der Erler Kirche“, erzählt Henrik Fasselt.

Die goldenen Jahre

1961 wurde dann zu einem entscheidenden Meilenstein in der damals schon 86-jährigen Firmengeschichte. „Als mein Vater 1961 als frischgebackener Diplom-Ingenieur in den Betrieb eintrat, sicherte man sich das zweite Standbein, den Kanal- und Straßenbau. Damit begannen die goldenen 1970er und 1980er Jahre“, berichtet Henrik Fasselt, der im Mai 1970 das Licht der Welt erblickte.

Die damalige Zeit war geprägt von großen Bauprojekten. Mit der Finnstadt in Barkenberg baute das Unternehmen an einem der größten Wohnbauprojekte der damaligen Bundesrepublik Deutschland mit. Das Unternehmen wuchs und wuchs und hatte in der Spitze rund 180 Beschäftigte.

Ein weiterer Meilenstein war der Bau des Dorstener Petrinums sowie der danebenliegenden Wohnanlage Maria Lindenhof Anfang der 1980er Jahre.

Anfang der 1970er Jahre entstand die Neue Stadt Wulfen. Die vom Bauunternehmen Fasselt gebaute Finnstadt gehörte damals zu den bemerkenswertesten Projekten. (Foto: privat)

Persönliche Erinnerungen

„Es war auch die Zeit, als ich meine Kindheit auf dem Bauhof verbrachte“, blickt Henrik Fasselt auf eine prägende Kindheit zurück. Er ist auf dem Bauhof groß geworden. „Mit sechs Jahren habe ich meinem Vater und meinem Großvater da schon mächtig beim Arbeiten geholfen“, schmunzelt er. Mit 12 Jahren saß er zum ersten Mal auf dem Bagger und „mit 15 Jahren durfte ich dann, weil ich den Mofa-Führerschein hatte, den Bagger mit maximal 20 km/h schon im Straßenverkehr bewegen“, erinnert sich der heute 55-Jährige daran zurück, wie sehnlich er sich das damals herbeigesehnt hatte und wie stolz er war.

Umzug und Eintritt der fünften Generation

Damals, im Jahr 1987, zog das Unternehmen von der Marellenkämpe 4, wo sich heute noch der Baumarkt Fasselt befindet, zum Kapellenweg 38, um sich im neu erschlossenen Gewerbegebiet zukunftsfähig aufzustellen.

Nach seinem Studium zum Ingenieur im Bereich Konstruktiv und Verkehrs- und Wasserwirtschaft stieg Henrik Fasselt 1993 ins Familienunternehmen ein. Ab 1995 übernahm er die Bauleitung und wurde in die Geschäftsführung aufgenommen. Im Jahr 2010 übernahm er die Geschicke des Traditionsunternehmens eigenverantwortlich.

Anfang der 1980er Jahre war das Petrinum ein Großprojekt für die Bauunternehmung Fasselt (Foto: privat)

Die Zukunft

Nun hieß es, das Unternehmen für die weitere Zukunft aufzustellen. „Aufgrund von besserer Technik und Ausrüstung pendelten wir uns im Laufe der Jahre auf heute rund 30 Beschäftigte ein. Mit unserem Team sind wir auch heute noch im Hoch- und Tiefbau sowie im Straßenbau tätig. Oft schmunzeln wir, wenn wir auf unterschiedlichen Straßen unterwegs sind, und sagen: auch die haben wir gebaut“, lacht Henrik Fasselt.

Er ist stets darauf bedacht, neues Equipment modernster Art ins Unternehmen zu integrieren. „Das erleichtert nicht nur meinen Mitarbeitern die harte körperliche Arbeit, sondern hilft uns auch dabei, wettbewerbsfähig zu bleiben.“

„Ich kann nicht ohne meine Mitarbeiter – und meine Mitarbeiter nicht ohne mich“, sagt Henrik Fasselt voller Überzeugung. Dieser Teamgedanke prägt das Unternehmen von jeher. Die Mitarbeiter sind das höchste Gut des Unternehmens und deren Wohlbefinden ist für Henrik Fasselt enorm wichtig. Viele Beschäftigte sind seit Jahrzehnten im Betrieb, haben schon unter der Führung von Heinz Fasselt gearbeitet. Dieses Miteinander ist es, was das Bauunternehmen Fasselt so stark macht.

Mit seinem Team möchte Henrik Fasselt auch in Zukunft innovativ, unterstützt durch modernste Technologien, Maschinen und Geräte, ein zuverlässiger Partner bleiben.

Fasselt GmbH & Co. KG
Kapellenweg 38, 46514 Schermbeck

02853 6199760
[email protected]

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