Vier Kandidaten treten zur Bürgermeisterwahl 2025 in Schermbeck an:
Mike Rexforth (CDU), Dieter Michallek (SPD), Stefan Dürrbaum (BfB) und Manuel Schmidt (Die PARTEI).
In dieser Serie beantworten sie 30 identische Fragen – ungekürzt und im Originalton.
Täglich erscheint ein neuer Teil mit ihren Antworten.

Los geht’s mit Teil 1: Wer sind die Kandidaten – und was bewegt sie?
Frage 1: Warum kandidieren Sie für das Amt des Bürgermeisters in Schermbeck?
Mike Rexforth
Mein abgeschlossenes Studium zum Diplom-Verwaltungswirt und meine weitere Ausbildung zum Bilanzbuchhalter NKF (IHK), aber auch mein großes Netzwerk in allen Ortsteilen unserer Gemeinde, in den Vereinen, der Landes- und Bundespolitik, meine fast 35-jährige Berufserfahrung auf vielen Leitungsebenen der öffentlichen Verwaltung, meine Teamfähigkeit, meine mentale Stärke und nicht zuletzt meine menschliche Art sind aus meiner Sicht wichtige Schlüsselqualifikationen.
Dieter Michaellek
Als ehrlicher, authentischer Unternehmer mit Führungserfahrung bringe ich lösungsorientiertes Denken und Teamgeist mit. Ich stehe für eine transparente Kommunikation, bei der jeder Bürger gehört wird. Gemeinsam schaffen wir Vertrauen und eine starke Zukunft für Schermbeck.
Manuel Schmidt
Ich bin kein Verwaltungswunderkind mit Aktenfetisch – und genau das ist vielleicht mein Vorteil. Kein Karrierist mit Beamtenstempel, kein Profi im Formulare-Verwalten und auch kein Dauergast in politischen Hinterzimmern. Ich komme aus dem echten Leben: mit Familie, Verantwortung, einem normalen Job, durchzechten Nächten – und der ehrlichen Frage, wie man das Nötige mit dem Möglichen versöhnt. Nicht theoretisch, sondern praktisch.
Ich höre gern zu – aber ja, ich höre mich auch gern reden. Ich habe keine Scheu vor Menschen, trete gerne auf, diskutiere leidenschaftlich und suche den Dialog, wo andere lieber schweigen. Ich kann über mich lachen, wenn ein Plan glorios scheitert – und ich weiß, dass Haltung manchmal wichtiger ist als Harmonie.
Und ja: Ich kann IT. Ich kann Zahlen. Und ich kann’s sogar erklären, ohne dass jemand einschläft – das allein hebt mich von einem Drittel aller Haushaltsexperten ab. Ich komme aus der Praxis, beruflich wie ehrenamtlich. Verantwortung ist kein Fremdwort für mich – und ein Leben ohne Ehrenamt? Unvorstellbar.
Ich habe auch keinen Gönnerblick, kein „Haben wir immer so gemacht“-Mantra und keinen Filter, der mich von den Leuten trennt. Ich will gestalten, nicht verwalten. Nicht für den Lebenslauf, sondern für die Menschen, die hier leben.
Und ich nehme die Dinge ernst, mich selbst aber nicht zu sehr. Das hilft manchmal enorm.
Stefan Dürrbaum
Ich bringe eine einzigartige Kombination aus Führungserfahrung aus der Wirtschaft, Kenntnissen der Kommunalpolitik und ausgeprägter sozialer Kompetenz mit, die mich zum idealen Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Schermbeck macht.
Meine Führungserfahrung befähigt mich, strategisch zu denken, Budgets effizient zu verwalten und Teams erfolgreich zu leiten. Dank meiner kommunalpolitischen Arbeit bin ich mit den lokalen Themen sowie den rechtlichen und administrativen Abläufen der Gemeinde vertraut. Als Bürgermeister möchte ich vor allem ein Brückenbauer sein: Ich setze auf Dialog, um Bürger, Unternehmen und Vereine zusammenzubringen, Konflikte zu lösen und Schermbeck gemeinsam zu gestalten.
Diese Fähigkeiten möchte ich nutzen, um Schermbeck zukunftsfähig und lebenswert zu machen.
Zur besseren Übersicht sind die Antworten thematisch sortiert. Morgen auf Schermbeck-Online: Frage 2
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.























