Auf dem Winterschlaf mit dem Frühlingsfest erwacht

HAMMINKELN. Auf zum 5. Frühlingsfest nach Marienthal hieß es am Samstag und verkaufsoffenen Sonntag unter dem Motto „Shoppen, Stöbern und Schlemmen“ für zahlreiche Besucher. Obwohl sich das Wetter temperaturmäßig nicht von seiner besten Seite zeigte, nutzen die Gäste das Wochenende ausgiebig dazu, sich in dem gemütlichen Issel-Ort umzuschauen.

„Wir freuen uns, dass die Resonanz im Laufe der Jahre immer besser wird“, sagte Dorothee Hartmann, Vorsitzende „Marienthaler Kaufleute e.V.
Der kleine Klosterort erwacht mit dem Frühlingsfest so langsam aus seinem Winterschlaf. „Uns als Kaufleute ist es wichtig, dass die Besucher unser Dorf nach der Winterpause wieder entdecken“, so Hartmann.

Bürgermeister Bernd Romanski und Ehefrau Heike kamen zum Kaffee trinken nach Marienthal

Gemütlich und familiär

Sportlich mit dem Fahrrad reisten Bürgermeister Bernd Romanski und Ehefrau Heike am Samstagnachmittag an. „Ich finde es in Marienthal immer sehr gemütlich und familiär. Außerdem erstaunt es mich immer wieder, was die Kaufleute hier immer auf die Beine stellen können“, so Romanski, der trotz der kühlen Temperaturen seinen Kaffee und Kuchen unter freien Himmel sichtlich genoss.


Marienthal hat neben dem Kloster noch mehr zu bieten, und wer sich an den zwei Tagen umschaute, konnte so einige entdecken. „Das Schöne hier im Ort ist, dass jeder Laden seinen eigenen Stil und das gewisse Etwas hat“, erklärte Bürgermeister Romanski. Die konnte Dorothee nur bestätigen. „Unser Dorf ist einfach schön, weil die Atmosphäre stimmig ist. Wir haben wunderschöne Wanderwege für Jung Alt, wie der Balladenweg mit neuen Balladen von Reinhard May und der historische Weg, der im Februar eröffnet wurde“.

Dorfgeschichten

Diesen konnten die Besucher zum ersten Mal auf dem Frühlingsfest mit zwei geführten Führungen kennenlernen. Zu einem fast einstündigem Rundgang, gespickt mit alten Dorfgeschichten, luden Daniel Hartmann und Karl-Heinz Elmer, der die Texte verfasst hat, ein.


Erstmalig unterstütze das Frühlingsfest der Bürgerverein mit einem Bratwurst-, Kaffee und Kuchenstand. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in die Vereinskasse. „Wir möchten, dass unser Dorf schöner wird. Dafür brauchen wir aber Geld und deshalb unterstützen wir heute die Marienthaler Kaufleute“, so Wolfgang Kawula. Ganz oben auf der Agenda des Bürgervereins steht die Neugestaltung der Parzelle vor der alten Mühle. Geplant sei hier, um die Geschichte der alten Mühle wieder darzustellen, so Kawula, eine Bildertafel mit alten Fotos. Unterstützung für dieses Projekt bekommt der Bürgerverein von Bürgermeister Romanski, die Nispa und die Marienthaler Kaufmannschaft. Für die Kinder gab es als Attraktion einen „Speed-Test“, wo jeder Fußballer kostenlos seine Schussgeschwindigkeit messen lassen konnte. Petra Bosse

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