Viel zu tun gab es bisher für die Feuerwehr mit insgesamt 82 Einsätzen auch im Jahr 2018.

Schermbeck. Bei der Jahreshauptversammlung der Löschzüge Schermbeck, Altschermbeck und Gahlen im Saal Ramirez lobte Bürgermeister Mike Rexforth die Feuerwehrfrauen und Männer:

„Die freiwillige Feuerwehr ist das wichtigste überhaupt in einer Gemeinde. Wenn man überlegt, dass eine Berufsfeuerwehr Millionen kostet, ist der Dienst an den 365 Tagen, den die Feuerwehr hier leistet, gar nicht mit Geld aufzuwiegen. Dafür möchte ich einfach nur Danke für Ihren stetigen Einsatz sagen. Es ist eine tolle Sache und die drei Löschzüge sind ein tolles Team“.

17.3.2018 SCHERMBECK Jahreshauptversammlung der Löschzüge Schermbeck, Altschermbeck und Gahlen im Saal von Ramirez am Freitagabend. Foto Petra Bosse

Die Feuerwehr macht das schon

Insgesamt musste die Feuerwehr im vergangenen Jahr 114-mal ausrücken. Dazu gehörten allerdings neben Brand-, Sturm- und Wasserschäden auch kleine Einsätze. „Auch für einen kleinen Ast auf der Straße wurden wir gerufen. Da kommt schon mal die Frage auf, ob in der Zeit, wo der Anrufer sein Handy aus der Tasche holt, es nicht schneller gewesen wäre, selber aus seinem Auto zu steigen, um den Ast auf die Seite zu ziehen. Nein, die Feuerwehr macht das schon“, sagte Helge Dreßen, stellvertretender Leiter der Feuerwehr. Viel zu tun gab es bisher mit insgesamt 82 Einsätzen auch im Jahr 2018.

Zahlreiche Stunden

Da im Dezember der Rat den neuen Brandschutzbedarfsplan verabschiedet hat, muss dieser nun umgesetzt werden. Dazu gehören die Neuanschaffungen mehrerer Fahrzeuge und das Instandsetzen der Gerätehäuser. Weiter gab es zu berichten, dass nach sechs Jahren die Feuerwehr mit Christoph Loik wieder einen weiteren Stellvertreter hat.

Zahlreiche Stunden neben den Weiterbildungen wurden in die Umsetzung des Löschwasserkonzeptes der Gemeinde investiert. Die ersten Löschwasserbrunnen, so Drißen, seien in Vorbereitung oder bereits fertiggestellt. Gleichzeitig bedankte sich Drißen bei seinen Kameradinnen und Kameraden, die neben den vielen Einsätzen Zeit fanden, an 84 Lehrgängen teilzunehmen.

Fähiges Personal gesucht

Mit Blick auf die Jugendfeuerwehr hatte Hauptbrandmeister Thomas Bienbeck ein großes Anliegen an seine Kameraden: „Wir brauchen dringend fähiges Personal, welches die Jugend betreut.“ Es nütze nichts, wenn 30 oder 40 neue Jugendliche aufgenommen werden, diese aber nicht vernünftig betreut werden könnten, so Bienbeck.

Sein Appell deshalb: „Denkt alle zuhause darüber nach, ob nicht der eine oder andere Zeit findet, sich hier einzubringen.“ „Es macht nicht immer, aber überwiegend Spaß, mit den Jugendlichen zu arbeiten. Wir möchten sie nicht aus unserer Feuerwehr verlieren“, so Bienbeck. Aus der Jugendfeuerwehr übernommen wurde Dominik Reuter. Weitere Übernahmen stehen mit Maurice Große Homann und Lucas Mehr in diesem Jahr noch an. Insgesamt gibt es aktuell 102 Aktive. 61 wechselten in den letzten Jahren von der Jugendfeuerwehr in den aktiven Dienst.

Ehrungen

Auch Ehrungen und Beförderungen standen auf dem Programm:

Seit 25 Jahren sind Christoph Loick und Guido Nuyken dabei, 35 Jahren Rainer Bartelt, Andreas Hülsdünker, Wilfried Biedermann und Frank Koryttko. Auf 40 Jahre blicken Heinz-Günther Draeger, Josef Große-Ruiken, Klaus Kerkhoff, Volker Oeing und Franz Michalski. Zwar nicht mehr im aktiven Dienst, aber immer noch dabei ist seit 40 Jahren Winfrid Lehmbruch und seit 50 Jahren Josef Sebastian, Karl-Heinz Pesch und Johannes Loewenau.

Neuaufnahmen als Quereinsteiger sind Frank Lohmann sowie Christian Wendt vom Anwärter zum Feuerwehrmann.

Maike Schumann und Frank Große Brinkhaus sind ebenfalls zum Oberfeuerwehrmann befördert worden. Zum Hauptfeuerwehrmann befördert wurden Sebastian Püthe, Thorsten Mehr, Axel Schlüter und Bruno Rademacher. Neue Unterbrandmeister sind Stefan Wilsing, Yannik Heuwing und Alexander May. René Palm, Martin Reuter und Christian Werner sind nun Oberbrandmeister. Drei Feuerwehrwehrmänner sind vom aktiven Dienst in die Ehrenabteilung übergetreten: Detlef Becker, Gerhard Hoyer und Stefan Romswinkel. Klaus Limberg ist auf eigenen Wunsch aus gesundheitlichen Gründen im Alter von 60 Jahren in die Ehrenabteilung eingetreten.

Petra Bosse

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